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Diskurs über sozial Schwache: Ungebildet, faul und selber schuld?
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Über die sogenannte Unterschicht lachen? Geht immer. In seinem Buch "Proleten, Pöbel, Parasiten" analysiert Christian Baron, selbst Arbeiterkind, warum Linke untere Klassen so gerne abwerten.

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lindenbast 11.12.2016, 13:51
110.

Zitat von markus_wienken
Tja, wenn man am Bedarf vorbei studiert fährt haöt Taxi, das war früher auch nicht anderes. Geschichte oder Archäologie z.B. waren schon immer "schwierige" Fächer mit sehr guter Aussicht auf Arbeitslosigkeit.
Es ist etwas anderes, ob es keine Stellen gibt (warum auch immer), oder ob es als normal und akzeptabel erachtet wird, eine Nötigung hinnehmen und ihr Folge leisten zu müssen. Mit anderen Worten: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

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markus_wienken 13.12.2016, 09:03
111.

Zitat von lindenbast
Es ist etwas anderes, ob es keine Stellen gibt (warum auch immer), oder ob es als normal und akzeptabel erachtet wird, eine Nötigung hinnehmen und ihr Folge leisten zu müssen. Mit anderen Worten: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Seit wann ist es Nötigung eine Arbeit auch "unter Wert" anzunehmen, wenn man in seinem Beruf (aus welchen Gründen auch immer) keinen Job bekommt?
Sollen diese Personen auf dauer von der Gesellschaft alimentiert werden?
Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.

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