Forum: Kultur
Diskussion um "Sprechverbote": Politisch korrekt - und stolz darauf!
Getty Images

"Ich werd' doch wohl mein Schimpfwort-Schnitzel essen dürfen!" Der Kampf gegen politische Korrektheit erlebt gerade ein Frühlingserwachen. Doch jede Gesellschaft braucht wohltuende Tabus - sie regeln unser Zusammenleben.

Seite 31 von 49
2623 21.04.2019, 07:14
300. Und darüber sind Sie überrascht?

Zitat von Tokyo Sexwale
Die Gedankenpolizei …. ist vielleicht in den Medien in der Mehrheit aber nicht in der Wirklichkeit.
Wo ist die Klugheit in der Mehrheit?

Beitrag melden
ramon 21.04.2019, 07:25
301.

Wenn ich mir die Kommentare durchlese, könnte man auf die Idee kommen, dass es nur zwei Arten gibt, wie man mit seinen Mitmenschen kommunizieren kann. Entweder quasselt man so wie einem der Schnabel gewachsen ist oder man schweigt für den Rest seines Lebens, weil man nur so keine Gefahr läuft jemanden zu verletzen. Der Artikel stellt einen dritten Weg vor und es finden sich bestimmt auch andere Kommunikationswege mit denen man so Dinge wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Respekt ausdrücken kann.

Beitrag melden
labellen 21.04.2019, 07:27
302. die Kolumne strotzt geradezu

vor Selbstgefälligkeit und schablonierten Verurteilungen.
Dann lieber politisch unkorrekt.

Beitrag melden
angelobonn 21.04.2019, 07:34
303. Für Freiheit einstehen!

Linksradikale wie Frau Ata wollen mit Sprachverboten die Gesellschaft spalten und im Sinne ihrer Ideologie verändern. Deshalb ist es wichtig, dass die Mehrheitsgesellschaft sich dagegen wehrt und für ihre Freiheit einsteht. Andernfalls gehen wir in Richtung Diktatur. Wäre mein Kind in dieser Kita, hätte ich dafür gesorgt, dass er und alle Kinder vernünftiger Eltern als Cowboy und Indianer zur Karneval erscheinen. Wie weit die Linksradikalen aber schon gekommen sind, zeigt der Umstand, dass sie zugrundeliegende Broschüre, die das Verkleidungsverbot, vom Steuerzahler bezahlt werden musst.

Beitrag melden
fördeanwohner 21.04.2019, 07:46
304. -

Zitat von Phlegias
Ich fand es schon immer etwas seltsam das Westdeutsche bestimmte Menschengruppen als Ausländer bezeichnet haben, obwohl die teilweise schon in dritter Generation in Deutschland leben. (und ganz nebenbei mit für das deutsche Wirtschaftswunder gesorgt haben) Für fast alle in meinem weiteren Bekanntenkreis sind selbst ehemalige Vietnamesen, und vor allem deren hier geborene Kinder ganz selbstverständlich Deutsche. Freilich gibt es hier ein paar Idioten welche meinen ihren Rassenwahn ausleben zu müssen, leider. Zum *schnitzel und N -Wort: Es sollte doch wohl ganz selbstverständlich sein das man Menschen nicht absichtlich beleidigt. Und wenn diese Gruppen diese Bezeichnungen als beleidigend empfinden sehe ich absolut keinen Grund an diesen Worten fest zu halten. Warum auch? Weshalb fällt das vielen so schwer?
Einige regen sich eben gern über alles auf, was aus der politischen/ideologischen Gegenrichtung kommt. Da fühlt man sich dann automatisch zensiert und angegriffen in seiner Freiheit. Dass sie selbst angreifen, herabwürdigen usw. ist dabei egal, da ja nur wichtig ist, was sie empfinden.

Leider ist es aber dann doch nicht so simpel. Wenn nämlich die eigentlich Betroffenen gar nicht diejenigen sind, die Bezeichnungen ihrer selbst als beleidigend und diskriminierend empfinden, sondern andere meinen, dass sie es tun müssten ... Oder wenn eine Gruppe sich selbst als etwas bezeichnet, was als inkorrekt gilt, dann ist es schon schwierig, da noch den Durchblick zu behalten. Ich unterrichte Kids, die sich selbst als Ausländer, Türken, Russen etc. bezeichnen. Die sind aber in Deutschland geboren und haben einen deutschen Pass. Ich sage ihnen dann immer, dass sie für mich aber Deutsche sind. Was Einige dann aber fast wieder als Beleidigung empfinden.
Wie gesagt, es ist nicht so einfach.
Nichtsdestoweniger sollte man aber offen mit schwieirgen Situationen umgehen und im Zweifel sein Gegenüber einfach mal fragen, wie er/sie das empfindet. Das kann wirklich jeder, ohne sich dabei in seiner Freiheit beschnitten zu sehen.

Beitrag melden
mima84_84 21.04.2019, 07:50
305.

Zitat von okrogl
Böse sind immer die anderen. Dieses ganze PC-Getue ist einfach nur lächerlich. Wie sieht es eigentlich aus? Zigeunerschnitzel ist böse. Berliner, Hamburger, Wiener, Kölsch... auch böse? Dürfen die Amis eigentlich noch French Fries sagen? Darf ich "Ami" sagen? Keine Antwort nötig, die selbsternannte Sprachpolizei kann mich nämlich mal gern haben. ;)
Oh Mann, unabhängig davon, ob ich das Zigeunerschnitzel jetzt schlimm finde oder nciht, aber Sie erkennen ernsthaft keinen Unterschied zwischen "Zigeuner" und "Berliner"?

Da sieht man mal wieder, auf welchem Niveau hier diskutiert wird.

Beitrag melden
mima84_84 21.04.2019, 07:52
306.

Zitat von medimai
Ich hatte keinerlei negativen Assoziationen mit dem Begriff Zigeunerschnitzel, hätte aber auch absolut kein Problem damit darauf zu verzichten. Aber was mir eigentlich durch den Kopf ging, es finde es immer wieder interessant, dass es völlig okay ist - ich sehe das selber auch so - wenn Personen mit einem Migrationshintergrund die Deutschen kritisieren. Nur umgedreht ist das kaum möglich, dann fällt das sehr schnell unter Rassismus.
Welche Form von Kritik äußere ich denn, wenn ich jemanden "Nigger" nenne?

Beitrag melden
mima84_84 21.04.2019, 07:56
307.

Zitat von Phlegias
Ich fand es schon immer etwas seltsam das Westdeutsche bestimmte Menschengruppen als Ausländer bezeichnet haben, obwohl die teilweise schon in dritter Generation in Deutschland leben. (und ganz nebenbei mit für das deutsche Wirtschaftswunder gesorgt haben) Für fast alle in meinem weiteren Bekanntenkreis sind selbst ehemalige Vietnamesen, und vor allem deren hier geborene Kinder ganz selbstverständlich Deutsche. Freilich gibt es hier ein paar Idioten welche meinen ihren Rassenwahn ausleben zu müssen, leider. Zum *schnitzel und N -Wort: Es sollte doch wohl ganz selbstverständlich sein das man Menschen nicht absichtlich beleidigt. Und wenn diese Gruppen diese Bezeichnungen als beleidigend empfinden sehe ich absolut keinen Grund an diesen Worten fest zu halten. Warum auch? Weshalb fällt das vielen so schwer?
Dieselben Leute regen sich dann aber auf, wenn sie als Dunkeldeutsche bezeichnet werden. So ist das halt.

Beitrag melden
r.mehring 21.04.2019, 08:03
308. Das allerschlimmste ist ja ...

... das die PC viele Probleme erst schafft die sie dann lösen will. Die Diskussion ums Zigeunerschnitzel ist schon Jahrzehnte alt. Kein Mensch kam je auf die Idee eine Zubereitungsart einer Speise diskriminierend zu gebrauchen denn dann würde er sie nicht essen. Die Bezeichnung "Forelle Müllerinen Art" will nicht diskriminieren, sie richtet sich auch nicht gegen Frauen die Müller heißen. Die Bezeichnung dient der Präzision. Der Sarotti-Mohr ist jedem der so ungefähr vor 70 Jahren geboren wurde der Inbegriff von etwas leckerem. Kein Mensch hat diesen Ausdruck diskriminierend gemeint. Erst heute bringen Sprachwächter wie Frau Ataman diesen Ausdruck mit Volksverhetzung in Zusammenhang. Erst durch diese Bemühungen einer Gedankenpolizei wird aus dem Nachbarn aus dem Senegal ein "Mensch mit Migrationshintergrund. Darunter kann sich keiner etwas vorstellen. Solch eine Sprache ist bewusst verwaschen und unklar. Ich diskriminiere eine "Linde" nicht wenn ich sie "Baum" nenne, ich drücke mich nur eben nicht ganz klar aus. Und diese Unklarheit die sich hinter vielen Bezeichnungen verbirgt, ich denke die ist gewollt. Wenn heute eine ganze Generation per se als die "Alten" bezeichnet wird, oft noch mit Attributen versehen wie "geile" "sture" oder ähnliches ist das ebenso diskriminierend. Liebe Frau Ataman, Sie sind mitverantwortlich dafür das vielen vielen Menschen eine Schere im Kopf entsteht. Bald wird das alte Lied der 1848er wieder populär werden. "Die Gedanken sind frei"

Beitrag melden
RDetzer 21.04.2019, 08:05
309. Immer wieder,

und weiter immer wieder. Man muß sich oberdoktrinäre Meinungsdiktatur Artikel nicht lange inhaltlich vergegenwärtigen. Jedesmal landen sie im gleichen Ergebnis. Alles was rechts ist böse, Rassismus das schlimmste Übel, wer auf Minderheiten wie super besonders Juden schimpft, gehört nicht in diese Welt. Vor einigen Tagen hat ein Rentner einen mutmaßlichen Migranten mit Fluchtfamilie angehalten, er möge seine leere Plastikflasche doch bitte in den Abwurf, nicht auf den Parkplatz werfen. Die politisch korrekte Antwort kam sofort, hau ab sonst stech ich dich ab. Ich bestätige diese Aussage. Nanu, wie politisch korrekt ist das denn?! Indoktrinäre Medien abstellen heißt, Realität Zugang verschaffen.

Beitrag melden
Seite 31 von 49
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!