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Doku-Serie über Vietnam-Krieg: Breaking Really Bad
Arte/ Doug Niven Collection

18 Stunden lang erzählt der Dokumentarfilm "The Vietnam War" die Geschichte eines elenden und sinnlosen Konflikts. Die Filmemacher Ken Burns und Lynn Novick machen erfahrbar, was das wirklich ist: Krieg.

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marianne.weber 22.09.2017, 15:40
30.

Im Grunde reicht es ja, wenn die Erkenntnis, dass der Krieg allgemein etwas schreckliches und zu vermeidendes ist, durchsickert und hängenbleibt. Da braucht man sich nicht darüber streiten, wer es mehr verstanden hat und kann sich lieber darauf konzentrieren, wie man mit seinen eigenen (beschränkten) Möglichkeiten für eine bessere Welt sorgen kann.

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Japhyryder 22.09.2017, 17:12
31. Ken Burns / The Vietnam War

Nein es reicht nicht! Diese Dokumantation hat deutlich gemacht, wie schwer es war, den Krieg in Vietnam zu beenden. Ohne zivilen Protest und Widerstand wäre es nicht möglich gewesen.

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mnementh 13.10.2017, 14:58
32. Wahrheit

"In den Kriegen vor Vietnam fehlten die technischen Möglichkeiten, in denen danach hat das Militär gelernt: Die Wahrheit eines Krieges ist zu grausam, als dass man sie einer Öffentlichkeit zumuten kann. "
Sorry, das ist ja daneben. Die Wahrheit des Krieges ist zu grausam, um sie den Menschen, der Welt, den Soldaten, den Opfern, ... zuzumuten. Genau deshalb benötigen wir die Öffentlichkeit.

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matthias_mathiak 27.08.2018, 08:48
33. Beeindruckend

Eine nicht nur beeindruckende, sondern vor allem äußerst lehrreiche Dokumentation. Erschreckend, in welchem frühen Stadium seitens der Amerikaner schon klar war, dass der Krieg kaum bis überhaupt nicht zu gewinnen ist. Ich fand auch, dass beide Seiten etwa gleichviel Raum bekamen, ihre Sicht der Dinge zu schildern.
Besser kann man eine Dokumentation nicht machen. Definitiv Oscar-reif!

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waelder 20.08.2019, 20:41
34. Amerikas Kriege und seine "verlorene Unschuld"

Seine "Unschuld" hat Ameika nicht erst im Vietnam-Krieg verloren. Denn diese "Unschuld" haben weder die USA noch die anderen heutigen Staaten Amerikas je gehabt. Von Anfang an, das heißt seit 1492, kamen die Europäer nach Amerika, um sich das Land und seine Schätze anzueignen. Die vor 1492 dort ansässigen Völer galten als zu beseitigende Störfaktoren. Das haben Cortez und Pizzaro so gesehen und das hat Jefferson bekräftigt. Und wenn es um Kriege der Neuzeit geht, dann waren spätestens die Atombomben auf Japan das Ende jedweder Unschuld.

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