Forum: Kultur
Doku über Wechseljahre: Der Aufbruch
Eva Maschke/ NDR/ BR

Weicher werden, knittriger, schwitziger - aber auch endlich den Mut haben, radikal an sich selbst zu denken. Die Doku "Was Sie schon immer über Frauen wissen wollten" erzählt entspannt über die Wechseljahre.

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temp1 15.05.2019, 23:26
1. radikal an sich selbst denken

radikal an sich selbst denken ...Tun das nicht zunehmend mehr Menschen in einer Zeit, wo man die meiste Zeit nicht mehr direkt auf seine Mitmenschen angewiesen ist, weil man sich das meiste kaufen kann .... ich weiß nicht, ob das so ein erstrebenswertes Ideal ist, was hier vorgeschlagen wird.

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odapiel 16.05.2019, 07:11
2.

Was für ein esoterischer Bullshit! Verschwiegen werden mal wieder die handfesten Folgen: massive Gewichtszunahme ohne Chance auf eine Abnahme, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Bluthochdruck von vorher normal auf danach 220/140, Osteoporose bis zum Abwinken, völliger Verlust der Libido UND Verlust der Orgasmusfähigkeit, Ödeme bis die Beine platzen, Herzrhytmusstörungen und Herzschwäche, und geht man zum Arzt, grinst einen der dämlich an und meint "sind halt die Jahre", geholfen oder behandelt wird aber nicht. Die Autorin soll doch mal bitte jenseits der 55 zum Frauenarzt gehen und nach einem Hormonprofil fragen, weil sie diese, klar mit dem Hormonungleichgewicht zusammenhängenden Probleme hat. Sie wird aus der Praxis gelacht werden. Alles was passieren wird, heute immer noch, ist das Ruhigstellen per Betablocker, Anti-Depressiva und ACE-Hemmer, und wer dann immer noch meckert, der hats halt an der Erbse und soll zum Therapeuten...

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olletolle 16.05.2019, 07:28
3. Endlich!

Das war mein Gefühl, als die Wechseljahre vorbei waren. Endlich keine Periode mehr. Endlich nicht mehr verhüten müssen.

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tipto 16.05.2019, 08:22
4. @2

Klagen hilft nicht und häufig auch kein Arzt.
Das zweite Leben bedeutet Bewegung, dann Sport, dann Training, nach entsprechendem Aufbau, mindestens 1 Stunde schweißtreibender Kraft- und Ausdauersport, jeden Tag, zusätzlich zu "viel Bewegung" im Alltag.
Es bedeutet ein Entspannungsverfahren, je nach Neigung, PMR, YOGA, Autogenes Training usw., jeden Tag, jaaa auch neben Vollzeittätigkeit, Pflege der Eltern und versorgen der Enkel. Fernseher abschalten und irgendwann zwischen "24 Uhr und Mitternacht" ist Zeit!
Es bedeutet konsequente Ernährungsumstellung und Verzicht. Es ist ein Leben, dass Reduktion auf der einen und Engagement auf der anderen Seite fordert.
Ja manchmal muss Frau sogar lange Fahrtwege in Kauf nehmen, um an im Einzelfall richtige Ärzte zu kommen. Und man eine hat noch ein Extrapaket aber die meisten können sich selber helfen, wenn sie denn sich! und das an @1, selber hinreichend beachten und mit dem versorgen, was ein alternder Körper braucht, Egoismus als gesundheitsfördernde Lebensstrategie und -pflicht.

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schmidt-post 16.05.2019, 08:54
5.

Zitat von odapiel
Was für ein esoterischer Bullshit! Verschwiegen werden mal wieder die handfesten Folgen: massive Gewichtszunahme ohne Chance auf eine Abnahme, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Bluthochdruck von vorher normal auf danach 220/140, Osteoporose bis zum Abwinken, völliger Verlust der Libido UND Verlust der Orgasmusfähigkeit, Ödeme bis die Beine platzen, Herzrhytmusstörungen und Herzschwäche, und geht man zum Arzt, grinst einen der dämlich an und meint "sind halt die Jahre", geholfen oder behandelt wird aber nicht. Die Autorin soll doch mal bitte jenseits der 55 zum Frauenarzt gehen und nach einem Hormonprofil fragen, weil sie diese, klar mit dem Hormonungleichgewicht zusammenhängenden Probleme hat. Sie wird aus der Praxis gelacht werden. Alles was passieren wird, heute immer noch, ist das Ruhigstellen per Betablocker, Anti-Depressiva und ACE-Hemmer, und wer dann immer noch meckert, der hats halt an der Erbse und soll zum Therapeuten...
So ein Quatsch. Meine Frau ist 57. Und auf sie trifft NICHTS der von Ihnen genannten Punkte zu.
Und auch unsere Freundinnen im selben Alter haben nicht zugenommen, keinen Bluthochdruck, keine Ödeme und keine Herzprobleme...

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odapiel 16.05.2019, 08:54
6.

Zitat von tipto
Klagen hilft nicht und häufig auch kein Arzt. Das zweite Leben bedeutet Bewegung, dann Sport, dann Training, nach entsprechendem Aufbau, mindestens 1 Stunde schweißtreibender Kraft- und Ausdauersport, jeden Tag, zusätzlich zu "viel Bewegung" im Alltag. Es bedeutet ein Entspannungsverfahren, je nach Neigung, PMR, YOGA, Autogenes Training usw., jeden Tag, jaaa auch neben Vollzeittätigkeit, Pflege der Eltern und versorgen der Enkel. Fernseher abschalten und irgendwann zwischen "24 Uhr und Mitternacht" ist Zeit! Es bedeutet konsequente Ernährungsumstellung und Verzicht. Es ist ein Leben, dass Reduktion auf der einen und Engagement auf der anderen Seite fordert. Ja manchmal muss Frau sogar lange Fahrtwege in Kauf nehmen, um an im Einzelfall richtige Ärzte zu kommen. Und man eine hat noch ein Extrapaket aber die meisten können sich selber helfen, wenn sie denn sich! und das an @1, selber hinreichend beachten und mit dem versorgen, was ein alternder Körper braucht, Egoismus als gesundheitsfördernde Lebensstrategie und -pflicht.
Das ist wie mit Münchhausen und seinem Zopf. Esoterisches Yoga-Blah-Blah hilft bei Unterfunktion und Hormon-/Elektrolyt-Störung bis hin zur schrittmacherpflichtigen Bradykardie zero. Da geht nicht mal mehr der Gang quer durchs Zimmer, geschweige denn irgendwelche Jane-Fonda-Hüpfereien.

Fakt ist, kämen Männer in die Menopause, hätten wir bereits eine ordentliche Behandlung und Spezialisten.

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odapiel 16.05.2019, 09:27
7.

Zitat von schmidt-post
So ein Quatsch. Meine Frau ist 57. Und auf sie trifft NICHTS der von Ihnen genannten Punkte zu. Und auch unsere Freundinnen im selben Alter haben nicht zugenommen, keinen Bluthochdruck, keine Ödeme und keine Herzprobleme...
Na dann hat Ihre Frau Glück gehabt. Das haben nicht alle. Was ich schilderte ist keineswegs ein Einzelfall unter Tausenden, sondern eher 3 oder 4 von 10. Und die Freundinnen Ihrer Frau werden es Ihnen als Mann gerade auf die Nase binden, wenn sie diese Probleme haben? Träumen Sie mal schön weiter.

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martine-primus 16.05.2019, 09:28
8. @Temp1

ja, aber hier ist etwas anderes gemeint! Frauen opfern sich eben doch mehr für Familie und Kinder auf. Wer backt den Kuchen meistens, der für Kita-, Schul- oder Sportfeste benötigt wird? Wer geht mit den Kindern zum Arzt? Wer fährt sie zum Sportverein? Wer macht die meiste Care-Arbeit? In der Regel sind es die Frauen! Ob statt Arbeit oder nach der Arbeit (wobei auch gerne die Großeltern eingespannt werden). Und genau das ist gemeint! Frau macht und tut für Andere, aber nicht für sich selbst. Sehr viele Jahre lang.
Und irgendwann platzt der Korken - wohl wirklich, je näher man den Wechseljahren kommt - und Frau "bricht aus" aus der Care-Rolle und findet sich selbst und nimmt sich nun auch für sich Zeit! Die Business-Frauen mit Nanny sind ja damit auch nicht gemeint.
Was den grundsätzlichen Egoismus angeht, stimme ich mit Ihnen überein.

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tipto 16.05.2019, 10:00
9. @ odapiel

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nicht explizit ein Wechseljahresproblem und eine Bradycardie ebenfalls nicht. Und beides haben auch Männer!
Nur weil die Symptomatik bei Ihnen zu dem Zeitpunkt aufgetreten zu sein scheint, ist es wenig sinnvoll, es so kausal zu verknüpfen. Ca. 1/3 aller Frauen haben behandlungsbedürftige Probleme (die teilweise eben auch alternde Männer haben, wie Rhythmusstörungen, Depressionen und Panikstörungen), 2/3 haben keine oder wenig Probleme und können sich wie beschrieben selbst helfen.
Es klingt abstrus, wie Sie sich als Opfer einer die Männer bevorzugenden Medizin darstellen und geht für die Mehrheit am Thema vorbei. Und ja es dauert manchmal lange und ist beschwerlich Lösungen zu finden.

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