Forum: Kultur
Dokufilm über Lampedusa: "Den Tod nicht als Pornografie erzählen"
Weltkino

Ein Jahr begleitete der Regisseur Gianfranco Rosi die Einwohner von Lampedusa. Im Interview erzählt er, warum der Alltag der Flüchtlinge kaum vorkommt - und wie es gelingt, den Tod nicht an die Sensationslust zu verkaufen.

albert.denter 28.07.2016, 10:36
1. Lampedusa/Seefeuer

ja, wir müssen den Flüchtlingen/Asylsuchenden helfen. Es gilt die Genf.Flüchtl.-Konvention u. Art. 16aGG

ICH DENKE: Helfe müsste man in den Herkunftsländern, Diktatoren abschie...
Terror bekämpfen usw.
wer hier interessiert sich bspw. für die religiös bedingten Probleme der koptischen Christen (Ägypt.), die dort mit den Muslimen herrschen ?
ICH WEISS ES : al Minya, Assiud ua.
das ist ein Drama !!!!! (soll ichkonkret werden????) Merkel und Sissi sagen :
"alles prima, Demokratie..

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Atheist_Crusader 28.07.2016, 10:54
2.

"Es wäre schwierig gewesen, einen Erwachsenen als Hauptfigur zu haben, mit dem hätte ich über Migration sprechen müssen. Mit dem Kind ließ sich eine Parallelwelt kreieren, die im Gegensatz zur Realität der Migration steht. Das bedeutete für mich mehr Freiheit."


Ich weiß nicht ob das Zitat das aussagt, was der Autor tatsächlich sagen wollte. Für mich klingt es genau wie das Gegenteil: Man hofft, mit Emotionen Fakten in den Hintergrund zu rücken. Weil die Fakten eine rationale Reaktion nötig machen würden - und das ist hier offensichtlich nicht gewünscht.

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Bondurant 28.07.2016, 11:33
3. Sehr richtig

Dabei wissen wir, dass Mauern nicht helfen, die fallen früher oder später.

Die für die Lebenden wichtige Frage ist allerdings: wie viel später?

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konrad.koegler 28.07.2016, 13:37
4. Rezension zu Seefeuer

Die Dramen aus dem Mittelmeer werden dazwischen geschnitten: Seenot-Rettungsrufe der Flüchtlinge auf den Schlepperbooten. Horrormeldungen über weitere Ertrunkene. Ihre Ankunft: völlig durchnässt und erschöpft. Ein Arzt schildert seine Gefühle von Wut, Ohnmacht und Schmerz.

Der Regisseur schaffte es nicht, sein Material zu verdichten. Die knapp zwei Stunden wirken redundant. Aus den starken Szenen hätte ein überzeugender Film werden können, wenn er sich auf das Wesentliche konzentriert und um die Hälfte gekürzt hätte.

Komplette Kritik: https://daskulturblog.com/2016/02/16/berlinale-2016-viel-mittelmass-in-der-ersten-haelfte-des-festivals/

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wilam 28.07.2016, 13:38
5. wenn in der Slum-Hütte

das achte Kind geboren wird und wenn unser Wachstum Feuer an die Wälder legt, dann muss man schreien. Aber das Flüchtlingselend beklagen, wenn der Krieg ans Laufen gekommen ist, das ist zu spät und ist nur noch Wichtigtuerei. Vor allem, wenn man kein Wort über die Ursache verliert.

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kritischer-spiegelleser 31.07.2016, 09:36
6. Will mir da wieder jemand Verantwortung einreden?

Nur um Werbung für seinen Film zu machen? Für die Situation der Flüchtlinge sind erst eimal die Flüchtlinge selbst verantwortlich. Und sie besetzen wider Recht und Ordnung eine Insel. Die Regierung vor Ort hat erst einmal die Verantwortung diese Leute zurückzuschicken und des Landes zu verweisen!

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