Forum: Kultur
Domian-Comeback: Der Freund, der's laufen lässt
Klaus Görgen/ WDR

Mit "Domian live" und einem erweiterten Konzept feiert Jürgen Domian sein Rückkehr im WDR. Mit Gästen im Studio statt auf dem Kopfhörer geht das Provokante leider verloren

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dasfred 09.11.2019, 09:10
1. Ich bin noch mit Dr. Erwin Markus im Radio aufgewachsen

Da war dann Domian nix besonderes mehr und nach ein paar Folgen fand ich, die paar Gespräche mit echtem Unterhaltungswert waren die vielen Langweiler dazwischen nicht wert. Vielleicht ist die heutige Zielgruppe jünger und noch nichts so abgeklärt, aber ich habe das Gefühl, das Konzept hat sich totgelaufen.

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mischamai 09.11.2019, 11:11
2. schade, Domian ist zu schade fürs TV

Kenne Domian schon über 20 Jahre durch seine wunderbaren, tabufreien Nachtsendungen.Das waren Geschichten die bewegten und für immer im Kopf bleiben. Nun in Zeiten wo gesunde Menschen sich immer mehr dem TV entziehen, das in einer der langweiligsten Talkshowangebote, da braucht man ganz sicher kein neues Profil. Domian war der Macher im Radio, so möchten wir ihn wiederhaben, aufgeweckt, tabulos und mit sehr guten Antworten. Seine Gespräche als Podcast zu hören war immer eine top Unterhaltung. Weichgespühlte TV Formate brauchen wir nicht, das TV ist sowieso verlorene Zeit.

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mypleasure 09.11.2019, 11:18
3. Teilhabe,Demokratie & Mitbestimmung

Leider können die Millionen von Bundesbürger/-innen weder inhaltlich noch strukturell mitbestimmen, was und wer in den unzähligen öffentlich-rechtlichen „Angeboten“ reinkommt oder nicht - obwohl sie dafür ein Leben bezahlen müssen. Es existiert ein riesiger aufgeblähter Staatsapparat an Tv-,Radio- und Online“angeboten“, aber keiner in der Bevölkerung weiß genau, warum, für wen, mit wem diese Unsummen an Millionen ausgegeben werden. Soll das eine moderne Demokratie darstellen? Es ist eben leider nicht nur die (mittlerweile sehr altbackene) Tagesschau. Der ganze öffentlich-rechtliche „Staat im Staat“ muss drastisch reduziert,reformiert und allen zahlenden Bundesbürgern/-innen zugänglich gemacht werden. Lieber würde ich die Rundfunkgebühren als extra Summe neben den Steuern für Bildung, Umwelt, Soziales usw. spenden als für „Hart aber fair“, „Domian“, „Musikantenstadl“ und unzählige talentfreie Moderatoren/-innen, Redakteure, X-Personal und überbezahlte Gäste,die samt alle eine goldene Nase damit verdienen.

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rechercher 09.11.2019, 12:49
4. Sehr treffend

Zitat von mypleasure
Leider können die Millionen von Bundesbürger/-innen weder inhaltlich noch strukturell mitbestimmen, was und wer in den unzähligen öffentlich-rechtlichen „Angeboten“ reinkommt oder nicht - obwohl sie dafür ein Leben bezahlen müssen. Es existiert ein riesiger aufgeblähter Staatsapparat an Tv-,Radio- und Online“angeboten“, aber keiner in der Bevölkerung weiß genau, warum, für wen, mit wem diese Unsummen an Millionen ausgegeben werden. Soll das eine moderne Demokratie darstellen? Es ist eben leider nicht nur die (mittlerweile sehr altbackene) Tagesschau. Der ganze öffentlich-rechtliche „Staat im Staat“ muss drastisch reduziert,reformiert und allen zahlenden Bundesbürgern/-innen zugänglich gemacht werden. Lieber würde ich die Rundfunkgebühren als extra Summe neben den Steuern für Bildung, Umwelt, Soziales usw. spenden als für „Hart aber fair“, „Domian“, „Musikantenstadl“ und unzählige talentfreie Moderatoren/-innen, Redakteure, X-Personal und überbezahlte Gäste,die samt alle eine goldene Nase damit verdienen.
Ihr Beitrag beschreibt die Ursache der Unzufriedenheit mit der sog. GEZ/Rundfunkgebühr sehr genau. Es wäre wirklich angebracht, dass die Öffentlich Rechtlichen nicht nur in den dritten, oder wievielten Programmen Sehenswertes, Interessantes bieten. Als weiteres Beispiel nenne ich mal den vollkommen überflüßigen Sender namens "ONE", der bspw. den am Sonntagabend um 20:15 im Ersten gesendeten (generell ebenso überflüßigen) Tatort um 21:45 UND am gleichen Abend um 23:45, also gleich doppelt wiederholt. Und dies Sonntag für Sonntag, wie es hier nachzulesen ist: https://www.fernsehserien.de/tatort/sendetermine
Da fragt man sich glaube ich zurecht, was alles wohl in den Köpfen mancher Programmgestalter abgeht.

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danny1805 09.11.2019, 12:55
5. Wiedersehensfreude

Ich fand es auch erstmal gewöhnungsbedürftig die Leute welche man sonst nur im Radio gehört hat zu sehen und ich schätze Jürgen ging es genauso bin jetzt seit 2001 dabei und fand es im großen und ganzen gelungen für die erste Sendung da hat wirklich die Wiedersehensfreude überwogen bin gespannt wie die nächsten Ausgaben werden

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krautrockfreak 09.11.2019, 14:15
6. Die ÖR senden, was das Volk (die Mehrheit davon) will, ist doch klar.

Auch die machen täglich Medienanalysen und was keinen Erfolg hat, fliegt raus. Ich zahl gerne die paar Euro (eine Kinokarte + Cola) für einen Monat gute Unterhaltung, zumindest finde ich immer was und allein für arte würde ich die 17,50 € bezahlen. Dazu noch das Radio....wer da meckert, hat keine Ahnung, wie wir täglich abgezockt werden, was jeder jeden Monat für total unnützes Zeug an Steuer bezahlt und eines ist klar: würde der Beitrag aus den Steuertopf kommen wie alles andere, kein Hahn würde danach krähen.
Dass wir den Beitrag direkt bezahlen, hat gute Gründe, die immer wichtiger werden angesichts der politischen Lage. Deshalb klares Votum für die ÖR und Gnade uns, wenn wir nur noch politisch gelenktes Fernsehen und Radio hätte wie in vielen Ländern auf diesem Planeten!
Also, bitte er nachdenken, bevor man wegen den paar Euro ein Theater macht...

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heissSPOrN 09.11.2019, 15:13
7. Wieder mal die Gebühren-Trolle

Zitat von mypleasure
Leider können die Millionen von Bundesbürger/-innen weder inhaltlich noch strukturell mitbestimmen, was und wer in den unzähligen öffentlich-rechtlichen „Angeboten“ reinkommt oder nicht - obwohl sie dafür ein Leben bezahlen müssen. Es existiert ein riesiger aufgeblähter Staatsapparat an Tv-,Radio- und Online“angeboten“, aber keiner in der Bevölkerung weiß genau, warum, für wen, mit wem diese Unsummen an Millionen ausgegeben werden. Soll das eine moderne Demokratie darstellen? Es ist eben leider nicht nur die (mittlerweile sehr altbackene) Tagesschau. Der ganze öffentlich-rechtliche „Staat im Staat“ muss drastisch reduziert,reformiert und allen zahlenden Bundesbürgern/-innen zugänglich gemacht werden. Lieber würde ich die Rundfunkgebühren als extra Summe neben den Steuern für Bildung, Umwelt, Soziales usw. spenden als für „Hart aber fair“, „Domian“, „Musikantenstadl“ und unzählige talentfreie Moderatoren/-innen, Redakteure, X-Personal und überbezahlte Gäste,die samt alle eine goldene Nase damit verdienen.
Der (nebenbei gesagt auch noch mit viel zu viel Werbung durchsetzten) Trash der Privaten, für den man via DVB-T2 übrigens auch inzwischen zahlen soll, gefällt Ihnen? Ich bin froh, dass wir hier einen öffnetlich-rechtlichen Rundfunk und nicht amerikanische Verhältnisse haben! Und offensichtlich schauen Sie ja zumindest die Tagesschau, die Sie wie genau wenn nicht altbacken haben wollen? Mit Berlusconi-Bikinimädchen statt Jan Hofer? Und die muss eben auch finanziert werden. Andere haben andere Vorlieben. So ist das in einer pluralen Gesellschaft, da gefällt nicht allen alles. Und niemand zwingt Sie, etwas zu gucken, was Ihnen nicht gefällt! Der grösste Batzen geht übrigens in den Sport und da in den Fussball, und letzterer interessiert mich kein bisschen - und trotzdem zahl ich die Gebühren gern, denn die Alternative Privatfernsehen überzeugt mich kein Stück!

Domian hab ich nicht gesehen, aber das musste raus!

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Havel Pavel 09.11.2019, 17:48
8. Man sollte sich schon umfassend informieren (lassen)

Zitat von heissSPOrN
Der (nebenbei gesagt auch noch mit viel zu viel Werbung durchsetzten) Trash der Privaten, für den man via DVB-T2 übrigens auch inzwischen zahlen soll, gefällt Ihnen? Ich bin froh, dass wir hier einen öffnetlich-rechtlichen Rundfunk und nicht amerikanische Verhältnisse haben! Und offensichtlich schauen Sie ja zumindest die Tagesschau, die Sie wie genau wenn nicht altbacken haben wollen? Mit Berlusconi-Bikinimädchen statt Jan Hofer? Und die muss eben auch finanziert werden. Andere haben andere Vorlieben. So ist das in einer pluralen Gesellschaft, da gefällt nicht allen alles. Und niemand zwingt Sie, etwas zu gucken, was Ihnen nicht gefällt! Der grösste Batzen geht übrigens in den Sport und da in den Fussball, und letzterer interessiert mich kein bisschen - und trotzdem zahl ich die Gebühren gern, denn die Alternative Privatfernsehen überzeugt mich kein Stück! Domian hab ich nicht gesehen, aber das musste raus!
Ich denke mal heutzutage gibt es im TV so viele Wahlmöglichkeiten-zumindest für diejenigen die über Sat empfangen- so dass wohl für jeden das passende Programm zu allen möglichen Zeiten verfügbar ist. Man muss sich daher keineswegs allen Schund oder solche Talkshows, Nachrichten, etc. anschauen die einem suspekt oder zuwider sind, sondern kann den "Sender seines Vertrauens" problemlos empfangen. Das die Öffentlich Rechtlichen an gewisse Regularien und Vorgaben gebunden sind und nicht alles unbedingt so wiedergeben können wie es meinetwegen Sendern aus Nachbarstaaten möglich ist, dürfte sich ja inzwischen schon rumgesprochen haben. Gleiches gilt natürlich für Talkshows bei denen natürlich von vornherein festgelegt ist zu welchen Ergebnis man zu gelangen hat, bei welchen Äußerungen zu klatschen ist und wo auf gar keinen Fall. Jeder der sich in diesem Bereich auskennt weiß dies natürlich und auch dem aufgeschlossenen aufmerksamen Zuschauer dürfte dies wohl auch schon aufgefallen sein und er wird von solchen Sendungen somit wohl keine wertvollen Informationen sondern allenfalls Unterhaltung erwarten.

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Havel Pavel 09.11.2019, 18:02
9. Jeder kann doch (noch) frei entscheiden was er sehen möchte

Zitat von heissSPOrN
Der (nebenbei gesagt auch noch mit viel zu viel Werbung durchsetzten) Trash der Privaten, für den man via DVB-T2 übrigens auch inzwischen zahlen soll, gefällt Ihnen? Ich bin froh, dass wir hier einen öffnetlich-rechtlichen Rundfunk und nicht amerikanische Verhältnisse haben! Und offensichtlich schauen Sie ja zumindest die Tagesschau, die Sie wie genau wenn nicht altbacken haben wollen? Mit Berlusconi-Bikinimädchen statt Jan Hofer? Und die muss eben auch finanziert werden. Andere haben andere Vorlieben. So ist das in einer pluralen Gesellschaft, da gefällt nicht allen alles. Und niemand zwingt Sie, etwas zu gucken, was Ihnen nicht gefällt! Der grösste Batzen geht übrigens in den Sport und da in den Fussball, und letzterer interessiert mich kein bisschen - und trotzdem zahl ich die Gebühren gern, denn die Alternative Privatfernsehen überzeugt mich kein Stück! Domian hab ich nicht gesehen, aber das musste raus!
Ganz genau alles verstaatlichen, so wie es früher schon mal war, da gab es auch nur den Volksempfänger und die Regierung konnte darüber entscheiden was das einfache Volk erfahren sollte und was nicht. Aber auch damals gab auch kritische Bürger in diesem Land die sich nicht für dumm verkaufen lassen wollten. Die haben sich heimlich dann auch unter großer Gefahr schon mal BBC angehört, um sich auch die "verheimlichten" oder geschönten Nachrichten in der Wirklichkeitsform anzuhören. Man sollte heutzutage lieber froh darüber sein sich umfassend über alles mögliche informieren zu können, wobei man natürlich hier schon sich bemühen muss die Spreu vom Weizen zu trennen. Und die bekannten Schundsender muss man sich ja wohl ganz gewiss nicht antun. Aber auch hier gibt es wohl genügend Interesse, denn sonst hätten sie wohl kaum auf Dauer Bestand.

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