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Doppel-Wähler: Bundeswahlleiter will Fall di Lorenzo prüfen
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Bei Günther Jauch verriet "Zeit"-Chefredakteur di Lorenzo, dass er bei der Europawahl zweimal abgestimmt hat. Nun könnte der Fall ein Nachspiel haben.

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victoreidelstedt 26.05.2014, 13:00
1. Öffentliche Geständnisse

Zitat von sysop
Bei Günther Jauch verriet "Zeit"-Chefredakteur di Lorenzo, dass er bei der Europawahl zweimal abgestimmt hat. Nun könnte der Fall ein Nachspiel haben.
Öffentliche Geständnisse Wahlfälschung begangen zu haben, sind wohl als Offizialdelikt sofort durch die Staatsanwaltschaft zu ermitteln und zur Anklage zu bringen. Oder gibt es da wieder einmal einen Promibonus?

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olli08 26.05.2014, 13:04
2. Aua !

Zitat von sysop
Bei Günther Jauch verriet "Zeit"-Chefredakteur di Lorenzo, dass er bei der Europawahl zweimal abgestimmt hat. Nun könnte der Fall ein Nachspiel haben.
Ich würde sagen, da hat sich grade einer mit einem Lächeln selbst ins Knie geschossen.
Eigentlich sollte man meinen, dass sich ein Mensch in solch einer Position
1. Sich mit dem Wahlrecht besser auskennt,
2. einen Fehler beim Versand der Wahlbenachrichtigungen nicht für sich ausnutzt
3. und, am Wichtigsten, im richtigen Moment einfach mal die Klappe hält ...

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der:thomas 26.05.2014, 13:04
3. Na super : Neuwahlen!

Ich hofffe, dass sich einer findet der klagt!

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rhim 26.05.2014, 13:05
4. 2 Pässe

Vielleicht bringt dieses "outing" nunmehr einmal jene Politiker zum nachdenken, die hier lautstark eine doppelte Staatsbürgerschaft für in Deutschland lebende Ausländer fordern.

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hajo58 26.05.2014, 13:06
5. ?

Wie kann sich ein Chefredakteur einer so angesehenen Zeitung wie die „Zeit“ einen solchen Lapsus erlauben und auch noch öffentlich im TV darüber reden.? Zumal auch noch in seiner Online-Ausgabe darüber berichtet wurde!
Was mir gestern noch aufgefallen ist: Giovanni di Lorenzo sprach von „grotesk verzerrt“!
Und ich habe immer gedacht grotesk heißt: verzerrt, übertrieben, lächerlich!

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koyaniskatsi 26.05.2014, 13:08
6. egal

ich bin sicher: letztlich werden leute wie Gabriel erklàren dass auch dieser Bruch der grunggesetzlich fixierten Gleichwertigkeit jeder Wähkerstimme völlig egal ist, solange Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft (wie man weiß) bevorzugt links wählen.

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gekkox 26.05.2014, 13:09
7. Normal

Zitat von sysop
Bei Günther Jauch verriet "Zeit"-Chefredakteur di Lorenzo, dass er bei der Europawahl zweimal abgestimmt hat. Nun könnte der Fall ein Nachspiel haben.
Ich kenne Viel die in der Situation sind, und ich glaube keinem ist es bewusst, dass er gar nicht zwei mal wählen dürfte.

Es gibt in der EU Massenhaft absurde Situationen die sich aus dieser kloeingeistigen, nationalstaatlichen Vergangenheit ergeben - und dann gibt es auch noch Leute die dahin zurück wollen.

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bold_ 26.05.2014, 13:10
8. Wahlbetrug muß man differenzieren!

Es gibt den Betrug vom Wähler und den am Wähler. Letzerer ist die Regel.
Wir schätzen uns glücklich, daß es - bei den Wahlen selbst - geordnet zugeht und wir den Ergebnissen trauen können. Deswegen sind externe Wahlbeobachter wohl auch nicht erforderlich.

Wahlversprechen hingegen mutieren zum Wahlbetrug, wenn der Wähler entgegen der Ankündigungen nach der Wahl andere Erfahrungen machen "darf" - zum Beispiel mit der "Anpassung" der MWSt.

Ja, die bringt einen Mehrwert, geht aber einher mit einem Vertrauensverlust, und führt dazu, daß die Partei der Nichtwähler von Mal zu Mal wächst!
Werbung informiert niemals "vollständig" sondern stellt grundsätzlich alles in rosigen Farben dar. Politiker sollten sich Gedanken darüber machen, daß sie mehr Erfolg und Akzeptanz haben könnten, wenn sie mehr Ehrlichkeit und Offenheit walten ließen.
Dazu sind sie aber offenkundig - noch - nicht bereit. Dürfen wir auf eine neue Generation von Politikern hoffen? Oder pflanzen sich ihre Gene unverändert fort?

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Günter Stalinski 26.05.2014, 13:11
9. Dunkelblauäugig ...

Zitat von
Man gehe aber davon aus, "dass der Unionsbürger seine Rechte in einer Weise in Anspruch nimmt, wie es das Gesetz vorsieht" - also nur einmal wählt
Wenn Staaten nicht einmal diese Problematik in den Griff bekommen, was kann sonst europaweit abgestimmt funktionieren?

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