Forum: Kultur
Dresden-"Tatort": Mein Mann, der Pädo
MDR/ Wiedemann & Berg

Der Stammautor ist weg, die Hauptdarstellerin folgt bald - und plötzlich gelingt dem MDR ein "Tatort" für den mündigen Zuschauer: Aus mehreren Perspektiven betrachtet "Déjà-vu" ein Pädophilie-Verbrechen.

Seite 1 von 2
MartinBuchbaum 26.01.2018, 17:05
1. Weshalb nicht mal einen Film über weibliche Pädpphile?

Laut MIKADO Studie werden 1/3 der Missbrauchsfälle von Frauen begangen. Weshalb also nicht einmal einen Film drehen mit weiblichen Pädophilen? Das würde den Opfern dieser Täterinnen helfen ernst genommen, oder besser überhaupt wahrgenommen zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vulcan 26.01.2018, 17:23
2.

Schwangerschaft als Karriereende ist überhaupt nicht so abwegig. Von allen meinen Kolleginnen, die schwanger wurden -und das waren so einige in den letzten Jahren- ist lediglich eine einzige in den Job zurückgekehrt.
Die anderen sind alle zuhause geblieben; auf Dauer.
Daran ist auch nichts Verwerfliches und deshalb finde ich es eher 'dämlich', dass im Artikel mal wieder so getan wird, als dürfe das nicht sein, als gäbe es keine Alternative, als müsste 'Frau' unbedingt weiterarbeiten, als dürfe man so etwas nicht zeigen, weil es für das Wunsch-Frauenbild nicht opportun ist....usw., usw.
Blödsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Weltfinanzexperte 26.01.2018, 17:40
3. Was ist denn an Schwangerschaften "gestrig"?

Ich kann denn Sch*** echt nicht mehr hören: Soll es etwa ein Fortschritt sein, wenn Mütter am besten im Kreißsaal noch mit dem Smartphone ihre Meetings organisieren?
Ist doch toll, dass es sowas wie Mutterschutz gibt und eine Frau danach ihre Stelle wieder weiterführen kann. Gerade bei verbeamteten Polizisten ist das doch gar kein Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Realist111 26.01.2018, 17:43
4. Wann immer es geht ...

Zitat von vulcan
Schwangerschaft als Karriereende ist überhaupt nicht so abwegig. Von allen meinen Kolleginnen, die schwanger wurden -und das waren so einige in den letzten Jahren- ist lediglich eine einzige in den Job zurückgekehrt. Die anderen sind alle zuhause geblieben; auf Dauer. Daran ist auch nichts Verwerfliches und deshalb finde ich es eher 'dämlich', dass im Artikel mal wieder so getan wird, als dürfe das nicht sein, als gäbe es keine Alternative, als müsste 'Frau' unbedingt weiterarbeiten, als dürfe man so etwas nicht zeigen, weil es für das Wunsch-Frauenbild nicht opportun ist....usw., usw. Blödsinn.
... und wo immer es geht, muss dem Arbeitskräftemangel entgegen gearbeitet werden.
Und wie geht das besser, wenn man damit gleichzeitig auf der Welle des Zeitgeistes reiten kann ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Realist111 26.01.2018, 17:50
5. Können Sie Ihre Behauptung mal ...

Zitat von MartinBuchbaum
Laut MIKADO Studie werden 1/3 der Missbrauchsfälle von Frauen begangen. Weshalb also nicht einmal einen Film drehen mit weiblichen Pädophilen? Das würde den Opfern dieser Täterinnen helfen ernst genommen, oder besser überhaupt wahrgenommen zu werden.
... irgendwie belegen - oder sind das diese sog. Fake News???

In der MIKADO-Studie heißt es wörtlich:

"Sexueller Missbrauch wird überwiegend von Männern begangen. Legt man die amtlichen Verurteilungsstatistiken zugrunde, liegt der Anteil männlicher Täter bei etwa 98%."

http://www.mikado-studie.de/index.php/sexueller-missbrauch.htm

Beitrag melden Antworten / Zitieren
niska 26.01.2018, 18:27
6.

Brambach ist eh TV-Gold. Ich mag den Typen, egal was er anfasst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dr.W.Drews 26.01.2018, 18:39
7. Fakten sind immer "gestrig"

Zuerst die politische "Korrektheit" beklagen:
"Tatorte" sind ja oft wie Pro-und-Kontra-Stücke aufgebaut, so als müssten auch wirklich alle Meinungen zu Gesellschafts- und Rechtsfragen sauber gegeneinander abgewogen werden, um auf der sicheren Seite zu stehen.
Und dann:
"Schwangerschaft als Karriereende, das ist schon sehr gestrig."
Wo bei das eben Realität ist. Welche Beamtin will sich so etwas antun wenn sie Kinder hat?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thd1958 26.01.2018, 19:14
8. Hach ... Martin ...

... Brambach, das HB-Männchen unserer Zeit, immer kurz vorm Explodieren, oder besser: Ein grandioser Schauspieler, der in seinen Rollen nur zu gut den ewig gestressten, dennoch gutmütigen Vorgesetzten gibt, ist das Beste, was Tatortkommissare wie Brrrrrockmüller, Stöver und andere doch auszeichnet: Sie sprechen eine deutliche Sprache. Ich freu mich jedenfalls auf den Sonntags-Tatort.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koda 26.01.2018, 21:29
9. Ist das nicht ein bißchen....

"Schwangerschaft als Karriereende, das ist schon sehr gestrig."

- weit hergeholt? Die Frau könnte pausieren oder durch eine andere Schauspielering ersetzt werden, weil die Original-Schauspielering andere Engagements hat.

Abgesehen davon ist "Schwangerschaft als Karriereende, das ist schon sehr gestrig." nicht gestrig, sondern leider immer noch aktuell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2