Forum: Kultur
Echo-Jubiläumsshow: Selbst Barbara Schöneberger war überfordert
DPA

Die Jubiläumsausgabe der Echo-Verleihung konnte keine großen Momente liefern, die in Erinnerung bleiben würden. Stattdessen herrschte die bei dieser Veranstaltung immer schon übliche Lethargie.

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emobil 08.04.2016, 09:45
1. ein bisschen peinlich

war's schon, als B.S. die alten Ladenhüter, die da (z.T.) seit Jahrzehnten auftauchen, als the latest hot sh... anpriesen. Gäääähn.
Und im übrigen denke ich, dass nun Helene Fischer langsam auch mal reif ist für den Nobelpreis. Alle anderen Preise hat sie ja wohl inzwischen.

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Matt_Alder 08.04.2016, 09:49
2. Den Fernseher kann man ja wenigstens ausschalten...

... aber mir tun die Preisträger leid, die auf eine Bühne rausmüssen, die von einer Moderatorin mit einer Stimme wie eine Kreissäge beherrscht wird.

Und beim Dank der Künstler frage ich mich jedes Mal, wie viele von denen bei denen sie sich bedanken sie lieber ins Pfefferland wünschen würden.

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haifasuper 08.04.2016, 09:53
3. Nichts verpasst...

"Zum historischen Anlass wird gleich zu Beginn die ganze deutsche Musikelite aufgefahren: Klaus Meine pfeift "Wind of Change", dann kommen Tim Bendzko, Peter Maffay, Sido und Lena Meyer-Landrut auf die Bühne."

Elite...dieses Wort kommt häufig auch in anderen Bereichen des Forums vor, unter keinem guten Stern. Eine Geisterbahnfahrt, die ich glücklicherweise verpasst habe.
Mich würde das völlig kalt lassen, würde ich sowas nicht unfreiwillig und zwanghaft mitfinanzieren...

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hanatol 08.04.2016, 09:53
4. verstehe ich nicht

"dessen Vergabe vom kommerziellen Erfolg und nicht von einer Jury abhängt"

da könnte man sehr wohl den Konsumenten als "Jury" nennen...

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spixel.mmartl 08.04.2016, 09:55
5.

Wenn ich schon das Bild mit dem krampfhaft "lustigen" Regenschirmhut sehe...
Solch Selbstbeweihräucherungsshows braucht kein Mensch

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peeka(neu) 08.04.2016, 09:55
6. Mainstream

oder kein Mainstream - das ist die Frage:
Man kann auch davon ausgehen, dass heute alles zum Mainstream geworden ist, denn eine echte Erregung gibt es schon längst nicht mehr. Sofern sich die Musik verkauft, wird sie protegiert.
In den Punkrock-Zeiten gab es immerhin noch Generationenkonflikte, heute ist Musik harmlos geworden.
Da überrascht selbst die Absurdität nicht mehr, einer italienischen Band einen "nationalen" Echo zu überreichen.
Nicht nur diese Veranstaltung, Musik an sich ist nahezu belanglos geworden, sie ist jederzeit überall verfügbar und wertlos, eckt schon allein deshalb nicht an, weil für alles und jeden "Verständnis" aufgebracht wird.
Und was für Musik gilt, lässt sich leider auf Literatur, Kunst und Film übertragen.

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pb-sonntag 08.04.2016, 09:56
7. Eine sehr schöne Einschätzung, ...

... war ich doch selber über Jahre ein Teilchen dieser Veranstaltung und kann dem nur zustimmen.

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medienfuzzi 08.04.2016, 10:06
8. Glamour? Eher peinlich.

Ob Bambi, Deutscher Fernsehpreis oder dieser extrem langweilige Echo.
Diese Formate haben sich überlebt und reichen nicht an Grammys oder Brit Awards heran. Peinliche Veranstaltung.
Eine überforderte Moderatorin, absolut unverständliche Jury Entscheidungen (z.B. Helene "Einfallslos"Fischer und Freiwild) - Tiefpunkt erreicht. Einzig Max Raabe und die Hommage an David Bowie waren sehenswert.

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alaba27 08.04.2016, 10:07
9. Der Abend

war an Peinlichkeiten kaum zu überbieten - angefangen mit der Vorstellung von Alexandra Maria Lara unter falschem Namen ! Was ist nur aus der guten alten Birgit Schöneberger geworden. ;-)

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