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Ehemalige Piraten-Geschäftsführerin: Weisband will E-Book ohne Kopierschutz veröffent
dapd

Die digitale Version von Marina Weisbands Buch soll ohne Kopierschutz im Internet erhältlich sein. Dafür verzichtet die frühere Geschäftsführerin der Piratenpartei nach SPIEGEL-Informationen sogar auf einen Teil ihres Honorars - und geht damit einen anderen Weg als eine Parteikollegin.

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DerNachfrager 24.09.2012, 23:47
10. Ach Gottchen...

Frau Weißband; glauben Sie wirklich, damit noch was retten zu können ?

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gbk666 24.09.2012, 23:58
11.

Zitat von danido
Dann sollte dieser Autor sich einen Beruf suchen für den er besser geeignet ist.
Als jemand der sowohl vom Bloggen als auch (noch) nem Teilzeitjob lebt stimme ich ihnen da vollkommen zu.


Wer nicht von seiner Kunst leben kann, und angeblich darauf angewiesen ist das Leute seine Werke nicht tauschen und miteinander teilen können hat den verkehrten Beruf.

Ich arbeite daran selber mal vollzeitmäßig durch meine Webseiten leben zu können, aber das kommt eben nicht von selbst, und bis es soweit ist verdiene ich eben weiterhin Geld als Fahrer.

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gfh9889d3de 24.09.2012, 00:05
12.

Zitat von sysop
Für gute Inhalte wird bezahlt.
ach deshalb ist es kostenlos...

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Smartpatrol 24.09.2012, 00:06
13. Falsch.

Zitat von Atheist_Crusader
So ist das halt. Mit dem Vertrauenssystem kann man sich sehr leicht auf die Nase legen. Es hat zwar schon funktioniert, aber nie uneingeschränkt. Manche Bands haben so Geld gemacht - das waren aber keine Nobodys die niemand kennt, sondern solche, die schon mit zahllosen (konventionell vermarkteten) Alben Geld gemacht hatten. Für die breite, halb-anynome Masse der kleineren Kunstschaffenden ist das aber keine Option. Wenn die auf die Großzügigkeit der Leute vertrauen, dann verhungern sie.
Falsch.
Was in der Musik- und der Computerspielebranche sehr gut funktioniert - das weiß ich aus knapp 10 Jahren persönlicher Erfahrung - würde auch in Literatur und Film funktionieren.
Wären dort nicht unbewegliche Saurier an den Schalthebeln.
"10% der Konsumenten zahlen" - der Ansatz ist durchaus profitabel, erfolgreich und wie gesagt erprobt.

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Dubbel 24.09.2012, 01:32
14.

Zitat von Atheist_Crusader
Manche Bands haben so [mit dem Vertrauensystem] Geld gemacht - das waren aber keine Nobodys die niemand kennt, sondern solche, die schon mit zahllosen (konventionell vermarkteten) Alben Geld gemacht hatten. Für die breite, halb-anynome Masse der kleineren Kunstschaffenden ist das aber keine Option. Wenn die auf die Großzügigkeit der Leute vertrauen, dann verhungern sie.
Wenn die breite, halb-anonyme Masse der kleinen Kunstschaffenden auf die Großzügigkeit der Verwerterindustrie hofft, dann verhungert sie genauso.
Machen wir uns nichts vor, als kleiner Künstler hatte man es in der Vergangenheit schwer, und man wird es auch in Zukunft schwer haben.

Die Chance, die das Internet bietet: Es kommt nach meinen Beobachtungen auch nicht so sehr auf die pure Masse an, sondern auf eine klare Zielgruppe. Wenn man in einer relativ kleinen Zielgruppe sehr bekannt ist, dann kann sich das sehr schnell rentieren. Auf dem Mainstreammassenmarkt ist das natürlich schwierig.
Ich finde es schade, dass SPON nicht über den neuen Urheberrechtsvorschlag der Piraten in NRW berichtet: NRW-Piraten machen Vorschlag zum Urheberrecht | heise online

Ein wie ich finde diskussionsfähiger Vorschlag, der auch größeren Rückhalt in der Partei hat (im Gegensatz zu einigen anderen Vorschlägen, die hier groß verwurstet wurden...)

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MrSnoot 24.09.2012, 03:09
15. optional

Zitat von
Weisbands Entscheidung ist bemerkenswert, weil sie in Kontrast zum Verhalten ihrer Parteikollegin Julia Schramm steht.
Na ich bezweifel mal sehr stark, dass die Dame das auch gemacht hätte, wenn es nicht letztens der Vorfall von Frau Schramm gegeben hätte. Von daher nicht wirklich bemerkenswert. Die will nur vorpgrogrammiertem Ärger aus dem Weg gehen.

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w b a 24.09.2012, 08:03
16. Wie?

Zitat von Zephira
Um sich ihre Glaubwürdigkeit zurückzukaufen, sollten die Piraten eine Spendenaktion für Künstler starten. Eine Zahlung in Höhe des zehnfachen Vorschusses, das Frau Schramm ging, sollte angemessen sein. Natürlich an die GEMA - es soll ja schließlich wehtun. Da können die Piraten ja mal beweisen, wie gut die freiwillige Entgütung funktioniert...
An die GEMA? Oh Herr vergib ihm seine Ahnungslosigkeit und Nichtwissen . Hat den der Dieter Bohlen nicht genug Geld? Oder ist ihnen nicht bekannt dass die GEMA auch Bohlentopf genannt wird?

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chrisw69 24.09.2012, 08:04
17. optional

Viele sind wohl der Meinung, dass Kunst ein Privileg der Reichen sein sollte. Was wäre das bitte für eine Welt !

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odysseus33 24.09.2012, 08:07
18. Kopierschutz

Wenn man bei Apple im iTunes-Store eine E-Book veröffentlicht klickt man einfach an ob man DRM will oder nicht. Das war's. Wo da das Drama sein soll verstehe ich nicht.

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Persipanstollen 24.09.2012, 08:32
19. Bitte kein Buch

Ist es das digitale Leben wirklich wert transzendentale Erfahrungen des realen Lebens dem Bit-Sozialismus zum Frass vorzuwerfen ? Dieses Buch ist offenbar nur ein Abschluss und der Wunsch nach einem normalen Leben ohne viel Medienpräsenz, Schade.

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