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EM-Patriotismus: Schwarz-rot-kompliziert
DPA

Zur Fußballeuropameisterschaft gibt sich Deutschland mal wieder dem schwarz-rot-goldenen Party-Patriotismus hin. Ganz natürlich und entspannt? So einfach ist es leider nicht.

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hhtom 12.06.2016, 12:34
90. So ein Unfug

Sicherlich haben wir Deutschland auch eine ganze Menge Probleme, aber trotz der ganzen Probleme wird unserem Land in der Welt Bewunderung und Respekt entgegen gebracht (wie der Autor ja auch selbst feststellt). Darauf darf man als Bewohner dieses Landes ruhig mal ein bisschen Stolz sein. - Und warum der Autor andererseits anscheinend ohne Probleme zum Frankreich- oder England-Fan mutieren kann (als hätten diese Länder im Laufe ihres Bestehens nicht auch genügend Schaden angerichtet), bleibt wohl sein Geheimnis.

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postmaterialist2011 12.06.2016, 12:37
91. Arme Wurst !

Zitat von britzer62
Ich bin stolz auf mein Land, ich jubeln und fiebere mit meinem Team mit. Und auch wenn die Apologeten aus der grünen Ecke wieder maulen, so wird es die Nationalstaaten noch Jahrzehnte geben, denn sie geben den Menschen Identifikation, besser übrigens als jeder Religionskolorit. Und Ihr Journalisten wundert euch echt, dass euch keiner mehr glaubt, wenn ihr in jedem gefühlten zweiten Artikel den Volksschullehrer rauschenden lasst?
Wenn Ihnen die Nationalstaaten Identifikation geben, dann tun Sie mir leid. Ich bin absolut dankbar, dass ich in Europa aufgewachsen bin und nicht in der Sahelzone oder in einem Slum in Indien, dafür getan habe ich allerdings nichts, ich hatte einfach Glück. Auf etwas Stolz zu sein, wofür ich nichts kann ist seltsam. Meine Identifikation sind Familie, Freunde, Bildung, Werte, Toleranz, Offenheit und Solidarität, aber nicht ein Nationalstaat. Komischerweise sind die AfD´ler und PEGISTEN die heftigsten Fahnenschwenker obwohl beide alles andere als das Grundgesetz ( welche für mich ein Identitätsstifter ist) als die Basis ihres Handelns sehen. Den meisten Foristen hier würde man gerne ein paar gute Geschichtsbücher in die Hand drücken, etwas über die Weimarer Republik und die Entwicklungen hin zu 1933 erzählen und ein gutes Gespräch mit einem der wenigen Holocaustüberlebenden wünschen.

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globaluser 12.06.2016, 12:37
92. Der Autor

hat einen festen Job? Ich kann es kaum glauben. Was für Gechwurbel. Hoffentlich hat er einen Keller, in dem er zum Lachen gehen kann, wenn im danach ist.

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mitra09 12.06.2016, 12:37
93. Nein, kompiziert ist es nicht Herr Borcholte

"kompliziert" ist es nur für die grüne Jugend und für den Kampf"journalismus" bei SPON. Diese sehr einseitige und allzu bemühte Meinungsindoktrination hier ist tatsächlich "kompliziert".

"Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört." HaJo Friedrichs. SPON verkörpert mittlerweile das Gegenteil dieses Journalismus-Begriffes. Sehr bedauerliche Entwicklung.

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From7000islands 12.06.2016, 12:37
94. warum gerade in Deutschland?

Gleichzeitig mit national-betonten Bürgern entwickelte sich in den letzten Jahren eine brutale linke Schläger Mentalität in Deutschland, die einen sind intellektuell (z.B. die die Fahne verbieten wollen) und die anderen sind schlagende Chaoten.
Dadurch werden die National Betonten nicht weniger, eher mehr. Die Intoleranz nach innen beginnt in Deutschland also von der linken Seite, die Scheibchen um Scheibchen die bürgeliche Bevölkerung provozieren. Es sind ja nicht alle Grünen und Linken, die sich manchmal zum Verwechseln ähnlich sehen, solche Personen wie der elastische Kretschmann.

Last but not least - eine Katastrophe wie die Regierungszeit Hitlers wird sich nie widerholen können. Die Ängste und Verwünschungen der Linken gegen die Rechten sind reine Phatasiegebilde, denn die Linken und Grünen würden mit ihren politischen praktischen Vorgaben ( wie z.B. das Fahnenverbot) nie in der Realität regieren können ohne Militäreinsatz und Überwachungsstaat im Inneren, dessen Notwendigkeit sie selbst laufend neu erfinden, weil angeblich die Rechten immer mehr werden.

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Mastermason 12.06.2016, 12:37
95.

Ihre Abneigung gegen nationale Symbole, Herr Bocholte, ist so deutsch, Sie brauchen sich wirklich nicht Schwarz-Rot-Gold zu bemalen, um sich als Deutscher zu outen. So viel Verkrampfung bekommen nur "linksliberale Kinder der Siebziger" hin. Da ist mir das aggressiv gegrölte Schland fast lieber als das oberlehrerhaft hingequälte "Der Schoß ist fruchtbar noch".

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binismus 12.06.2016, 12:41
96. EM-Patriotismus:

So ein Schwachsinn! Patriotismus? Das ist kein Spiel, das ist knallhartes Geschäft. Wie die Börse. "Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles."
(Jacques Bénigne Bossuet - französischer Theologe und Schriftsteller, 1627-1704) „Die Liebe zum Profit beherrscht die ganze Welt.“ (Aristophanes - griechischer Komödiendichter) Fußball? Patriotismus? Kotz, brech, würg!!!

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schleg 12.06.2016, 12:42
97. und jetzt?

Das schönste an der EM ist doch, die verschiedenen Flaggen vereint zu sehen. Warum soll dieses Turnier überhaupt ausgetragen werden, wenn ich keine Mannschaft (und erst recht nicht meine Mannschaft) anfeuern soll?

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iansteiner 12.06.2016, 12:42
98. Was für ein Unsinn..

wenn das die Ansichten die von den Linken vertreten werden braucht man sich nicht wundern das Merkel jedes mal wiedergewählt wird.

Patriotismus und Nationalismus sind nicht schlimm solange es im Rahmen bleibt. Wenn man auf nichts mehr stolz sein darf / kann, gibt es auch wenig Grund etwas für das Land zu tun.

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Moloch2604 12.06.2016, 12:43
99. Denkfehler

Zitat von zak73
ziehen jeden Montag unsere Nationalflagge durch den Schmutz und haben es den Deutschen wieder schwer gemacht Patriotismus zu zeigen. Auch ich bin stolz auf meine Heimat aber dieser Stolz ist mir durch die Menschenverachtung und den Rassismus o.g. Gruppierung vergangen. Bei Pegida demonstrieren u.a.genau die Typen bzw. Hooligans die Krawille wie in Marseille gut heißen und durchführen.
Genau die gleichen Diskussionen um das gleiche Thema hatten wir auch VOR AfD und Pegida. Diese Diskussion haben wir IMMER. Selbst wenn 100% aller Menschen in diesem Land absolut links wären, hätten wir trotzdem die gleiche Diskussion. Es geht nicht um Rechts oder Links - es geht nur um ewig Gestrige die sich in der ewigen Schuld suhlen und nicht verstehen warum Andere Selbsthass auf die Herkunft nicht teilen. Ist irgendeiner dieser Deutschlandhasser verpflichtet in Deutschland zu leben ? Nein.

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