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Emanzipation: Pause ist nicht
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Egal, wie viel sich in den vergangenen Jahrzehnten in Sachen Gleichberechtigung getan hat: Noch immer werden von Frauen Tugenden wie Dankbarkeit und Demut erwartet. Geht's noch?

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nobody_incognito 02.04.2019, 17:42
10.

Na ja, Männer müssen auch dankbar sein geboren zu sein und einen Arbeitsplatz zu haben. Und wenn sie sich auch noch fortpflanzen dürfen, dann kennt die Dankbarkeit keine Grenzen.
"Schwer" zu sagen wer sich hier emanzipieren muss. Jede*r ist seines Seelenheils Schmied und Emanzipation ist keine Frage des Geschlechts sondern der Geschwisterlichkeit. Wenn wir denn mal Brüder geworden sind, erst dann könnten wir uns ernsthafte Gedanken über die Schwestern machen, aber vllt. sind die da ja weiter, womit mann dann wieder beim "schwer zu sagen" ist.

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miggelbauer 02.04.2019, 17:42
11. Krawall

Das ist cool....von morgens bis abends auf Krawall gebürstet sein, und sich dann über die entsprechenden Reaktionen wundern, die dann wieder Anlass für den nächsten Krawall sind....

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Equalizer 02.04.2019, 17:43
12. Gegen Demut und Dankbarkeit kann man per se nichts sagen

Wir alle sollten nicht immer alles als selbstverständlich nehmen
und wir sollten uns mehr in Dankbarkeit und Demut üben.
Wenn man die Welt betrachtet, dann ist es alles andere als selbstversändlich
in einem Haus zu wohnen, nicht zu hungern oder fließen Wasser zu haben.

Natürlich müssen Frauen nicht dafür dankbar sein, arbeiten zu können,
wählen zu können oder was auch immer der notwendige Feminismus gebracht hat.

Allerdings kann ich jenseits von diesem Artikel auch nicht sehen, dass das irgendjemand einfordert.
Das ist wieder die Überreaktion einer hypersensitiven Aufregungsmaschine, wie ich sie jeden Tag bei fast jedem Thema sehe.

Was ist nur aus uns geworden?

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großwolke 02.04.2019, 17:53
13. Kein Rollenvorbild

Ich wundere mich immer wieder darüber, mit welcher Bösartigkeit Frau Stokowski schreibt. Glaubt sie denn ernsthaft, auf diese Art irgendjemanden überzeugen zu können? Wer Menschen verändern will, muss grundsätzlich erstmal so auf sie zugehen, dass nicht als direkte Reaktion auf den Kontakt das Abwehrverhalten aktiviert wird. Was mich auch stört: die intellektuelle Unaufrichtigkeit ihrer Argumentationen. Da wird von krassen Einzelfällen generalisiert, es werden vernünftige Standpunkte brutal niedergemacht, eigene Standpunkte werden geadelt, indem man sie als geistiges Produkt vermeintlich inellektuell überlegener Denker darstellt. Und am Ende dessen steht oft nicht mal mehr eine nachvollziehbare Aussage, es ist reines Ranting. Liebes SPON-Team, meint Ihr nicht, dass sich für die feministische Sache vielleicht auch bessere Kämpferinnen finden lassen würden? Die beiden, die Ihr habt, schaden zunehmend Eurem Ruf als seriöses Medium.

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Verhüter 02.04.2019, 18:01
14. Bitte Müll runter bringen...

Öhmmmm..., kann bitte einmal jemand die "Stokowski"- Mülltonne leeren. Leider ist diese schon wieder komplett voll mit durchgeknalltem Mist. Aber bitte nur durch einen Mann erledigen lassen. Ansonsten gibt es gleich wieder Stokowskiprügel :) Frau Stokowski Sie sind in der Tat ein sehr bedauernswerter Mensch.

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florianinlaw 02.04.2019, 18:03
15. vielleicht zu blind, aber...

...die Eigenschaften, oder besser: Haltungen, die Sie genannt haben, stehen jedem Menschen gut an. Ich habe in 60 Jahren nie beobachten können, dass sie bei dem einen oder anderen Geschlecht stärker oder schwächer vertreten sind. Jedoch allgemein: zu selten.
Ob das bei der Autorin so ist, mag jeder selbst beurteilen.

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DerAndereBarde 02.04.2019, 18:08
16. Missverständnis

Zitat von 5b-
Feminismus ist für mich ein Gegenmittel gegen—sagen wir einfach mal—Sexismus. Wenn der aber schon geheilt ist, finde ich ihn störend. Meine Welt ist gleichberechtigt. Damit meine ich meine eigene Sphäre der Wahrnehmung, also meine Person und Charakter, nicht nur meine Sichtweise. Mich stört nicht nur Sexismus sondern auch Feminismus. Das liegt wohl auch daran,dass keiner den ich wertschätze ein Sexist ist. In meinem Umfeld, in dem ich mich wohl fühle, braucht es keinen Feminismus.
Sie übersehen ein wichtiges semantisches Detail: die Argumente des Feminismus der aggressiveren Art, wie etwa von Frau S aus B regelmäßig daherkolumnisiert, sind selbst lupenreiner Sexismus, denn sie schreiben Männern auf Grund ihrer Geschlechtszugehörigkeit und ohne Ansehen der Person negative Eigenschaften zu. Vorgeblich ist das deshalb keine schlimme Diskrimierung weil wahlweise (a) die finsteren patriarchalen XY-Hegemonen so privilegiert und mächtig sind, dass sie gar nicht diskrimiert werden können, oder (b) der Zweck die Mittel heiligt.
Wer darin logische Fehlschlüsse findet, möge sie behalten.

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M.O.A. 02.04.2019, 18:19
17. Wie soll man das ernst nehmen?

"Und immer gibt es den einen Idioten, der sich als sexistischer Lauch hervortut, aber über die vielen normalen Männer, die ihre (sic) Frauen respektieren und als gleichberechtigt ansehen, reden wir nicht, schade eigentlich"

Der zweite Absatz, und dann muss ich das obige lesen. Ich frage Sie, was um Himmels Willen wollen Sie uns mit dem "(sic)" sagen?
Ehrlich, ich verstehe es nicht.
Meine Frau, mein Mann, unsere Frauen, unsere Männer...

Wer es tatsächlich schafft, hier in diesen Possesivpronomen Unterdrückung zu wittern hat wirklich den Verstand verloren.
Da fällt mir nichts mehr ein.

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waldhonig 02.04.2019, 18:21
18. stimme zu

Hallo Fr. Stokowski, ich find es sehr gut was Sie schreiben. Wir Maenner denken normalerweise nicht so tief darueber nach und gehen automatisch den fur uns vorteilhaftesten Weg und versuchen alles zu kontrollieren, vom anderen Geschlecht gleiches erwartend oder dessen Fortkommen einfach ignorierend. Klar gibt es bereits positive Abweichungen, aber ich sehe generell keinen Grund fuer Anfeindungen (find ich kindisch), ich glaube wir haben viel dazugelernt, und wir sind noch lang nicht am Ziel. Frage mich immer seit wann in der Geschichte der Menschheit es so ist wie es ist. Ob es im Tierreich auch so zu geht.

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ayee 02.04.2019, 18:24
19. Emanzipierte Frauen reden nicht, sondern machen einfach

Wirklich emanzipierte Frauen hören nicht auf das, was man von ihnen erwartet, sondern leben so, wie sie das möchten. Niemand kann sie aufhalten. Wenn Frauen Dankbarkeit und Demut nicht als erstrebenswerte Eigenschaften ansehen, dann sollen sie halt nicht dankbar oder demütig sein. So what? Emanzipation bedeutet, sich von Dingen frei machen. Emanzipation bedeutet nicht, von anderen den Weg dahin geebnet zu bekommen oder es nur lautstark einfordern. Es bedeutet Sachen machen und nicht jammern.

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