Forum: Kultur
Ende der Männer-Vorherrschaft: Frauen, überall Frauen! Und stellen auch noch Forderun
DPA

Das Zeitalter des weißen Mannes geht vorbei: Mitt Romney dürfte der letzte US-Präsidentschaftskandidat gewesen sein, der unverhohlen auf klassisch angelsächsische Macho-Werte setzte. In Deutschland drängen währenddessen die Frauen auf Quote und Teilhabe an der Macht.

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rainbowman1 18.11.2012, 19:25
250. Im öffentlichen Dienst

werden, um die Frauenquote zu erhöhen, inzwischen fast 80% Frauen eingestellt.
Kann mir jemand sagen, warum ich als Mann das unterstützen soll?

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atech 18.11.2012, 19:25
251.

Zitat von weinblatt
Hauptsache der zu besetzende Chefposten existiert bereits, selber einen erschaffen, das überlässt man dann doch mal lieber den Männern!
bei Beiträge wie den Ihren muss ich immer an den Tag denken als Frau Merkel Kanzlerin wurde und Herr Schröder, der abgewählte Altkanzler, noch in der Nachwahl-Elefantenrunde völlig irrational darauf bestand, Kanzler bleiben zu dürfen, weil der Posten doch für Frau Merkel eine Nummer zu groß wäre...
Zitat von weinblatt
re: Quoten für Kanalarbeiter bzw. Erzieher - Damit bestätigen Sie doch, dass es keinerlei Quote bedarf, da die Jobwahl halt nach gewissen Vorlieben stattfindet.
richtig. Es erwartet auch keine Frau, dass per Quote ein Kanalarbeiter oder eine Erzieherin in den Vorstand eines börsen-notierten Unternehmens aufsteigen soll. Es gibt aber scheinbar (männliche?) Foristen, die dieser Gedanke umtreibt. Oder wie soll man die merkwürdige Forderung nach einer Frauenquote für Kanalarbeiter sonst verstehen? - Rätsel über Rätsel...

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tola2000 18.11.2012, 19:28
252. Feindbild

Liebe Frau Burmester,

viele Feindschaften konnten dadurch befriedet werden, dass man sich die Mühe gemacht hat den anderen kennenzulernen. Seit wir diese Praxis in Europa haben führen wir weniger Kriege. Feindbilder sind nur die Folge von Unwissen.
Unwissend sind auch Sie, wenn Sie die weißen Männer untereinander als "genetische Brüder" titulieren. Wenn Sie in der Schule aufgepasst hätten, wüssten Sie, dass die Ausprägung des Geschlechts nicht auf eine verwandschaftliche Bindung hindeuteten kann:
Z.B. bin ich mit meinen Geschwistern zu 25% und mit meinen Kindern, sowie mit meinen Elten zu 50% verwandt.
Während meine Söhne aber das kleine, genarme "Y"-Chromosom von mir geerbt haben, bekam meine Tochter von mir das große "X"-Chromosom. Das enthält viel mehr Gene! Genaugenommen bin ich also mit meiner Tochter verwandter als mit meinen Söhnen. Trotzdem habe ich alle meine Kinder gleich lieb.
Mitt Romney (Achtung wortspiel) und den anderen homo- und heterosexuellen, schwarzen und weißen Männern verbindet mich nur der Besitz irgendeines "Y"-Chromsoms (also nur von der From her, nicht mal das meine, sondern irgendeines). Das ist weit entfernt von irgendeiner gentischen Bruderschaft.
--> Ihr Feindbild ist also nicht existent. Es gibt sie gar nicht, die Bruderschaft der Schwänze!

Wenn sich irgendein Mann oder eine Frau - ganz gleich mit welcher sexuellen Orientierung oder Hautfarbe auch immer - zu meinem Chef machen will, erwarte ich Kompentenz, Leistungsbereitschaft und Gerechtigkeit und KEIN bestimmtes Geschlechtsteil.
Auf keinen Fall aber kann ein Vorgesetzter auf meine Loyalität hoffen, der den Anschein erweckt aufgrund ihrgend einer Mauschelei (Vetternwirtschaft, Schleimen, Hochschlafen (männl. und weibl.), Quote) nach "oben" gekommen zu sein.

Ich hoffe sie jetzt nicht zu arg aus Ihrem östrogenschwageren Jubelrausch gerissen zu haben. Aber als Mann kann ich es mir es nicht verkneifen der Äffin noch ein wenig Zucker hinzuschmeißen:

Dieser Tage wurde Steven Sinofsky der Windows Chef bei Microsoft entlassen - er war wohl sozial inkompetent. Ersetzt wurde er durch ZWEI Frauen.
-- > Wenn es nur um das Geschlecht geht, kann es ja mit der Leistungsfähigkeit der Schwanzträger nicht so schlecht bestellt sein, wenn man zwei Frauen braucht um einen inkompetenten Mann auszugleichen. Nach dieser Formel wird auch verstänslich, dass das Einkommen von Frauen deutlich unter dem der Männer liegen - muss.

Nach den Berechnungen von Hans-Joachim Fuchtel könnte also ein Deutscher Mann die Arbeit von SECHS Griechinnen locker erledigen.
Qutentschnisch würde das bedeuten, dass man nach der drohenden EU-Quote die Vorstände der börsennotierten unternehmen deutlich vergößern müsste.

Frieden - oder?

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atech 18.11.2012, 19:29
253.

re: ohne entsprechende Quotenregelungen ("affirmative action") hätten die Schwarzen in den USA nie eine Chance gehabt.
Zitat von Edelstoffl
Sie vergleichen die Geschichte der schwarzen Bevölkerung der USA allen Ernstes mit der der Frauen in Europa?
nein, ich vergleiche die Quotenregelung zur Förderung Schwarzer in den USA mit der Quotenförderung für Frauen in Europa. Lesen und verstehen müsste man können.

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croco_deal 18.11.2012, 19:38
254. Wieso denn das schon wieder?

Zitat von weinblatt
...Wenn eine Frau halt doof ist und alles mit sich machen lässt, sich niemals scheidet etc. dann kann man doch "dem Mann" keien Vorwürfe machen ???? ...
Doof? Wieso doof? Es könnte doch auch andere Gründe geben, wie z.B. schlicht: Liebe! Oder Abhängigkeit! (so unglaublich das für Sie wahrscheinlich auch klingen mag).

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atech 18.11.2012, 19:40
255. Männerrechnung...

Zitat von tola2000
Nach den Berechnungen von Hans-Joachim Fuchtel könnte also ein Deutscher Mann die Arbeit von SECHS Griechinnen locker erledigen.
jeder mitlesende Firmenchef würde an der Stelle sagen: wenn ich die 6 Griechinnen für den Gegenwert des Gehaltes eines deutschen Mannes hier in D einstellen dürfte, dann würde ich das glatt tun. Denn die sechs Damen erledigen garantiert sechs mal so viel Arbeit wie ein Mann.

Leider würden aber auch die Griechinnen, würden sie hier in D arbeiten, soviel Geld bekommen wollen wie ein deutscher Mann. Oder zumindest soviel, wie die deutsche Kollegin. Nur in Griechenland geht es den Damen so besch..., dass sie zu sechst nur so viel Gehalt bekommen wie ein deutscher Mann.

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Herr Hold 18.11.2012, 19:42
256. Der Vergleich ist legitim

Zitat von Edelstoffl
Sie vergleichen die Geschichte der schwarzen Bevölkerung der USA allen Ernstes mit der der Frauen in Europa? Menschen, deren Vorfahren noch in der zweiten Hälfte des 19 Jahrhundert zu hunderttausenden aus ihrem Mutterland verschleppt und in die Sklaverei geführt, gefoltert, getötet etc. wurden? Während sich die Bürgerfrauen in Deutschland in literarischen Zirkeln und Lesesalons dem Zeitvertreib und der Muse hingaben? Ich komme beim Stöbern in diesem Forum aus dem Staunen nicht mehr heraus, welche eklatanten Lücken in der Allgemeinbildung vor allem im Bereich Geschichte und Soziologie bei einigen Foristen -der Schreibe nach wohl eher Frauen- anzufinden sind. Da wundert man sich nicht mehr über einige Kommentare und vor allem dem geistigen Niveau der Kolumne....
Da es sich im Grunde um die gleiche Geisteshaltung handelt, ist der Vergleich akzeptabel. Btw: Sie erkennen weibliche Foristen an der "Schreibe" ?

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croco_deal 18.11.2012, 19:46
257. Das ist nun non-sens

Zitat von weinblatt
Als Frau darf Sie mindestens genauso doof sein wie ein Mann...
denn sie behauptet, Frauen seien die besseren Menschen (der antiquiert ist). Also soll sie eben auch den Beweis antreten. Auf solche Spitzfindigkeiten zurückzugreifen, wenn es eng wird, gildet nicht.

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IsaDellaBaviera 18.11.2012, 19:49
258. Ja, toller Artikel! Sehr frech und echt witzig!

Zitat von cythere
Ich fühle mich wie frisch gewaschen. Burmester, Sie sind toll!
Danke!

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weinblatt 18.11.2012, 19:50
259.

Zitat von croco_deal
Doof? Wieso doof? Es könnte doch auch andere Gründe geben, wie z.B. schlicht: Liebe! Oder Abhängigkeit! (so unglaublich das für Sie wahrscheinlich auch klingen mag).
Wenn Frauen Männer lieben die diese schlagen, dann ist das doof.
Wenn eine Frau sich dauerhaft von ihren Mann abhängig macht, dann ist das doof.

Wie unglaublich das auch für Sie klingen mag.

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