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Erfolgsrezept für Autorinnen: Nicht heulen, nackig machen!

Wer als Autorin, Künstlerin oder Wissenschaftlerin Erfolg haben will, möge folgenden Rat beherzigen: Sei stolz auf deinen Körper, dein Kapital! Zieh dich einfach bei jeder Gelegenheit aus.

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movfaltin 02.11.2014, 22:56
90. Nanu

Zitat von novoma
Die besseren Krimis wurden und werden noch immer von Frauen geschrieben
Seit wann ist Wolfgang Haas denn eine Frau?

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maxi.koch99 03.11.2014, 00:09
91. Das is unglaublich

Was ist denn hier schon wieder los. Gleichberechtigung ist wichtig ja aber bitte seht dies nicht als Krieg. Die "Waffen der Frau" was soll das denn. Wenn eine Frau eine schlechte Autorin ist ist sie schlecht wenn ein Mann das gleiche schreibt ist er auch ein schlechter Autor ich seh den sinn hinter diesem artikel nicht. Ob mann oder frau egal die taten zählen und man kann nun wirklich Männern keinen Vorwurf machen dass sie eher ein buch in die hand nehmen auf der eine schöne frau ist als ein anderes das ist als würde man die sonne fürs manchmal zu heiß scheinen verantwortlich machen. im endeffekt wird aber auch ein mann eher ein buch lesen über das nur gutes gesagt wird als ein Buch über das schlechtes gesagt wird ganz egal wie schön die autorin ist. ja richtig gehört auch Männer können denken und sind vernunftbegabt aber verurteilt uns nicht für etwas wofür wir nichts können

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hagr 03.11.2014, 08:34
92.

Zitat von kumi-ori
Wenn im Detail beschrieben ist, wer was anhat und wie die Fingernägel aussehen (auch wenn es für die Geschichte keine Rolle spielt) oder wenn irgendwelche Menschen einfach supergut und toll und ohne jegliche Fehler sind [...], dann handelt es sich um eine Frau.
Was ist mit "Der Medicus" von Noah Gordon, "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier oder "Die Pest" von Albert Camus? Sind alles Beispiele wo Männer als weißärztige Protagonisten gottgleich ohne Fehl und Tadel durch die Bücher geistern. Ich gebe aber zu, dass diese Bücher oft eher von Frauen gelesen und toll gefunden werden, zumindest so weit ich das beobachte.

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okonomiyaki189 03.11.2014, 08:57
93. Und wieder einmal...

...schießen Sie irgendwie völlig am Ziel vorbei, Frau Berg. Ich verstehe mal wieder den Sinn und Zweck Ihrer Kolumne nicht. Ich versteh sehr wohl, dass Sie ironisch sein wollen, aber ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen - das gelingt Ihnen nicht besonders gut. Wahrscheinlich deshalb, weil das Thema so nichtssagend ist, dass selbst die Ironie fehl am Platz ist. Schade. Ich kenne nämlich genug erfolgreiche Autorinnen - allen Voran die hervorragende Juli Zeh - welche dieses sehr platte Plädoyer eher angreift, als schützt.

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hagr 03.11.2014, 10:08
94.

Zitat von okonomiyaki189
...schießen Sie irgendwie völlig am Ziel vorbei, Frau Berg. Ich verstehe mal wieder den Sinn und Zweck Ihrer Kolumne nicht. Ich versteh sehr wohl, dass Sie ironisch sein wollen, aber ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen - das gelingt Ihnen nicht besonders gut. Wahrscheinlich deshalb, weil das Thema so nichtssagend ist, dass selbst die Ironie fehl am Platz ist. Schade. Ich kenne nämlich genug erfolgreiche Autorinnen - allen Voran die hervorragende Juli Zeh - welche dieses sehr platte Plädoyer eher angreift, als schützt.
Wirklich erfolgreiche Frauen wie Juli Zeh, Angela Merkel oder Frau Prof. Claudia Kemfert, um nur einige zu nennen, sind eben anstrengend für den mediokren Genderkämperinnendurchschnitt. Diese Damen und viele andere auch haben es nämlich nicht nötig und wollen auch gar nicht von den vermeintlichen Frauenrechtlerinnen dieser Welt für deren Wahnsystem vereinnahmt werden. Ein Wahnsystem, das auf vereinfachende Art und Weise ein selbstwertdienliches Deutungsmuster für das sich fortsetzende eigene Scheitern bildet und eben nur von Frauen geteilt werden kann, die fortgesetzt an sich selbst scheitern.
Falls Frau Berg nicht mehr beizutragen hat, wäre es für alle vielleicht schöner, ihr nicht die alleinige Repräsentation weiblichen Geschlechts im Kolumnenbereich bei Spiegel Online zu überlassen.

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Sybi 03.11.2014, 10:46
95. Ach Du meine ...

Wenn ich mir hier einige Kommentare anschaue, kommt's mir hoch. Liebe männliche Kommentatoren, Erfolg hat ein Autor/Wissenschaftler/Politiker nicht weil er gut ist, sondern weil er FÖRDERER hat, vor allem finanzieller Art. Wie bekommt mann Förderer? Darüber, dass er öffentlich Aufmerksamkeit erregt, denn wer investiert schon in einen Nobody oder aber er hat da einen Onkel, Vater, Großpapa, der ganz viel Stücke auf ihn hält. Wieso gibt es also 10hoch17 mal mehr männliche Erfolgsautoren/, -wissenschaftler, /-politiker? Genau, Seilschaften.
Soviel zu diesem Grundschulwissen.

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bonngoldbaer 03.11.2014, 11:09
96. Bitte nicht!

Ich habe bei einer hervorragenden Professorin studiert, die nicht nur über ein erstaunliches Fachwissen verfügte, sondern auch mit ihren didaktischen Fähigkeiten ihre männlichen Kollegen haushoch überragte.
Hätte sie ihre Vorlesungen nackt gehalten, hätte dies mein ästhetisches Empfinden beleidigt und ich hätte den Hörsaal unter Protest verlassen.
Wie gut, dass es Frauen gibt, die auch dann noch etwas zu bieten haben, wenn ihre "weiblichen" Waffen nicht mehr funktionieren.

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TLB 03.11.2014, 11:22
97.

Zitat von Sybi
...Erfolg hat ein Autor/Wissenschaftler/Politiker nicht weil er gut ist, sondern weil er FÖRDERER hat,...
Manchmal ist es logisch, den Raum zu verklassen, weil jegliche Argumentation einfach auf der Gegenseite ein Minimum an Intellekt voraus setzt. Und das ist nicht immer gegeben. Und dieses Raum verlassen wird den Männern dann als Schwäche ausgelegt. Weibliche Logik(in diesem fall - ich will das nicht pauschalisieren)

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tims2212 03.11.2014, 12:08
98. Liebe Frau Berg,

vor 100 Jahren konnte man sich ohne verschämten Blick gerade mal die Knöchel einer Dame anschauen, aber mittlerweile schockt es doch niemanden mehr, wenn im Nachmittagsfernsehen diverse sekundäre Geschlechtmerkmale über die Mattscheibe hüpft. Mich schockiert eher, dass es niemanden mehr schockiert!
Auf der anderen Seite bin ich auch froh, das wir hier nicht die kranke verschobene Sicht der US-Amerikaner haben, wo man alles zeigt, aber sobald ein Nippel zu sehen ist, gibt es einen Riesenaufschrei.
Ich könnte sogar wetten, WENN der Hacker der Fappening-Bilder entsprechend verpixelt hätte, wäre NIX passiert bzw. nur eine kurze Randnotiz.
Und ja, ich hab Ihre Überzeichnung schon begriffen, aber ich vermute, nach einer kurzen Gewöhnungsphase würden auch diverse Nacktbilder, egal ob geschmackvoll oder in eindeutigen Posen, nicht weiter zur Auflagensteigerung beitragen.
Wie bei allem, sind wir einfach mittlerweile abgestumpft.

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RogerRabit1962 03.11.2014, 12:38
99. Netzwerke und Förderer?

Zitat von Sybi
Wenn ich mir hier einige Kommentare anschaue, kommt's mir hoch. Liebe männliche Kommentatoren, Erfolg hat ein Autor/Wissenschaftler/Politiker nicht weil er gut ist, sondern weil er FÖRDERER hat, vor allem finanzieller Art. Wie bekommt mann Förderer? Darüber, dass er öffentlich Aufmerksamkeit erregt, denn wer investiert schon in einen Nobody oder aber er hat da einen Onkel, Vater, Großpapa, der ganz viel Stücke auf ihn hält. Wieso gibt es also 10hoch17 mal mehr männliche Erfolgsautoren/, -wissenschaftler, /-politiker? Genau, Seilschaften. Soviel zu diesem Grundschulwissen.
Nein !

Das ist die typische Denke von "Minderperformern" und denjenigen, die denken, dass der "Stuss" den sie von sich geben, die Welt bereichern würde.

Die meisten erfolgreichen Autoren haben sich durchgesetzt, weil sie konsequent an ihren Ideen gearbeitet haben und diese immer wieder geschärft haben.

Holbein, Pratchett, Sparks, King, etc.

Das will unsere "Sybille" nicht sehe.

Sie ist der falschen Meinung, wie viele andere Menschen auch, "man müsse nur die Richtigen kennenlernen", dann ginge alles von selber.

Wenn man die Ausdrucksweise der Kolumnistin ansieht, dann stellt man erstaunt fest, dass manche unter 20 Jährige Authoren einen grösseren Sprachschatz und Lebenserfahrung haben.

Das wichtigste Werkzeug der Erkenntnis ist der Spiegel.

Nicht die Denke, dass andere "bessere" Netzwerke haben.

Im Übrigen waren es traditionell immer die Frauen, die die Netzwerke der Mächtigen zusammengehalten habe, sie zeigen also mit dem Finger auch noch in die falsche Richtung, Verehrteste.

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