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Erlöserfigur Steve Jobs: Weltverbesserer für wenige

Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion - nach*seinem Tod wird Firmengründer Steve Jobs nun zur Erlöserfigur stilisiert. Hat der Mann wirklich die Welt verbessert? Nur für einen kleinen Teil der Menschheit in einem sehr kleinen Teil der Welt, meint Stefan Kuzmany.

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abwählen! 06.10.2011, 18:15
1. Guter und wahrer....

Zitat von sysop
Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion - nach*seinem Tod wird Firmengründer Steve Jobs nun zur Erlöserfigur stilisiert. Hat der Mann wirklich die Welt verbessert? Nur für einen kleinen Teil der Menschheit in einem sehr kleinen Teil der Welt, meint Stefan Kuzmany.
...Bericht. Bei aller Trauer über den Verlust eines Menschen-trägt nicht SPON durch ihre tendenziöse Berichterstattung maßgeblich zu den Zuständen bei, welche sie jetzt, auf einmal, massiv kritisiert? Ehrlich-das wirkt extrem manipulativ.

Zudem:

Ist die Welt besser geworden?
...gibt es weniger Kriege?
...weniger Krankheiten?
...weniger Umweltprobleme?
...weniger Katastrophen?
.....

Machen uns IPhones und Padhs glücklicher, beliebter, freier?
Oder sind wir nur Lemminge-getrieben von der konsumindustrie?

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Haio Forler 06.10.2011, 18:17
2. .

"Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion"

Meine Rede seit 7 Jahren.

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M. Michaelis 06.10.2011, 18:17
3. ...

Uneingeschränkte Zustimmung.

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alaxa 06.10.2011, 18:22
4. Wenn man

Zitat von sysop
Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion - nach*seinem Tod wird Firmengründer Steve Jobs nun zur Erlöserfigur stilisiert. Hat der Mann wirklich die Welt verbessert? Nur für einen kleinen Teil der Menschheit in einem sehr kleinen Teil der Welt, meint Stefan Kuzmany.
Wenn man diesen Artikel mit dem "Psychokrankheiten-Thread" kombiniert, muss man meiner Meinung nach diesen Hype über Jobs Tod relativieren.

Ich habe die quasi-religiösen Applekäuferschlangen anlässlich von Neueinführungen gesehen und mich gefragt, ob diese Kaufhungrigen noch alle Latten am Zaun haben.

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May 06.10.2011, 18:23
5.

Schon traurig was Herr Kuzmany da schreibt. Auch er scheint zu denen zu gehören, die Großunternehmen grundsätzlich für böse halten und technologischen Fortschritt verdammen.

Dazu ist folgendes zu sagen: Richtig, jede neue Technologie, bzw. jede neue Anwendung bestehender Technologien, ist zuerst einem kleinen Kreis an Reichen Menschen vorbehalten. Aber schnell profitieren auch die Armen davon. Schon heute sind fast ein drittel aller verkauften Handys sogenannte Smartphones...Weltweit! Wenn das mal keine große Veränderung ist, schließlich hat Apple quasi im Alleingang das Smartphone auch dem Privatanwender schmackhaft gemacht.

Hat Carl Benz mit seiner Erfindung etwa nicht die Welt verändert? Weil bis in die 1960er Jahre das Auto selbst in der Westlichen Welt nur den Reichen vorbehalten war? Wohl kaum.

Dann kommen noch die üblichen Klischees, wie z.B. der angebliche Datenhunger. Dabei vergisst Herr Kuzmany, dass Apple sein Gelde eben nicht wie Google mit den Kundendaten verdient, sondern von den Kunden direkt bezahlt wird, über Hard und Softwareverkäufe.
Die auf dem Handy (und nur dort) gespeicherten Ortungsdaten waren ein Bug der inzwischen behoben ist.

Das heißt nicht, dass Steve Jobs ein Gott war, aber kurz nach seinem Tod schon wieder mit diesen alten wie falschen Argumenten auf seinem Werk herumzuhacken ist nicht besonders schön.

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asdfdfdfdfdf 06.10.2011, 18:26
6. Sehe ich auch so!

Guter Autor, guter Artikel!

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kundennummer 06.10.2011, 18:28
7. In stiller Anteilnahme

Zitat von sysop
Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion - nach*seinem Tod wird Firmengründer Steve Jobs nun zur Erlöserfigur stilisiert. Hat der Mann wirklich die Welt verbessert? Nur für einen kleinen Teil der Menschheit in einem sehr kleinen Teil der Welt, meint Stefan Kuzmany.
Sicher werden die Arbeitssklaven bei Foxconn und wer weiß wo noch kurz in Demut innehalten um dann von den Vorarbeitern motiviert zu werden auch die restliche 18-Stunden-Schicht getreulich Elektroschrott für lifestylebesoffne Prestigejunkies zu fertigen.

Wär mal ne App wert, irgendwas wo man per Webcam selber entscheiden kann welcher Lohnsklave "motiviert" werden muss.

Macht bestimmt Spaß beim fair gehandelten Latte Macciato im voll alternativen Biocafe in den Berliner Schwabenvierteln wo die gutesten der Guten wohnen.

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lustiger_leser 06.10.2011, 18:31
8. Religion???

Zitat von Haio Forler
" Meine Rede seit 7 Jahren.
Quatsch. Seit wann ist Markentreue eine Religion? Seit wann ist Begeisterung für eine Sache eine Religion? Seit wann ist Fan sein von einer Person eine Religion?

Sind Kids, die stundenlang für Konzertkarten ihres aktuellen Mega-Stars anstehen etwa auch alle religiöse Fanatiker?

Die einzigen, die Steve Jobs als religiöse Figur überzeichnen, sind die Medien. Weil es so schön polarisiert. Die meisten Leute benutzen Apple-Kram, weil er schön ist und Spaß macht.

Pffff. Hört doch endlich auf mit Stuss reden und erkennt einfach und nüchtern die Leistungen dieses großartigen Menschen an. Und ja: Kritik an den weniger guten Geschäftspraktiken ist auch erlaubt.

Gähn.

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Haio Forler 06.10.2011, 18:32
9. .

Zitat von May
Wenn das mal keine große Veränderung ist, schließlich hat Apple quasi im Alleingang das Smartphone auch dem Privatanwender schmackhaft gemacht.
Das schmackhaft machen stimmt, aber nciht das "smart", das gabs nämlich lange vorher schon.

Mit anderen Worten; die Speise stand längst auf dem Tisch, nur hat Apple den leuten gesagt, dass es schmeckt. Dafür waren die Esser aber dann auch bereit, überhöhte Preis zuzahlen.

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