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Erlöserfigur Steve Jobs: Weltverbesserer für wenige

Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion - nach*seinem Tod wird Firmengründer Steve Jobs nun zur Erlöserfigur stilisiert. Hat der Mann wirklich die Welt verbessert? Nur für einen kleinen Teil der Menschheit in einem sehr kleinen Teil der Welt, meint Stefan Kuzmany.

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derfflingert 06.10.2011, 23:40
220. Lesen und durchdenken...

Zitat von Haio Forler
Sie bringen es auf den Punkt.
Sie sollten wirklich an Ihrer Lesekompetenz arbeiten.
> 47000 Beiträge, aber nicht in der Lage zu bemerken, das die plakatierte "Weltverbesserung" eine Medienerfindung ist?
Oder haben Sie ein Zitat vorrätig, in dem Jobs behauptet, die Welt verbessern zu wollen?
Eher wohl Ihre Apple Phobie, wenn man Ihre Beiträge so verfolgt...
D

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FidelCastor2 06.10.2011, 23:45
221. Die Benutzbarkeit ist das Stichwort

Ich habe meiner Frau damals einen MP3 Player gekauft - einen bei dem man die Batterie wechseln und Radio hören kann. Und den man von beliebigen Rechnern aus per Drag and Drop beladen konnte. Das ging alles bei Apple nicht und ich dachte - da kaufst Du für weniger Geld ein besseres Produkt.

Nun - als meine Frau dann aber mal einen iPod Nano in die Hand bekam
war es aus mit dem anderen MP3 Player.
Ganz einfach - so wollte auch Hörbücher hören.
Habt Ihr schon mal versucht dies mit einem normalen MP3 Player zu tun?
Ohne brauchbare Spulfunktion. Kurzes drücken und man kommt zum nächsten Kapitel. Langes drücken und man spult vorwärts ohne mitzuhören. Mit einem falscher Tastendruch springt man auf nimmer Wiedersehen zum nächsten Kapitel. Das Klickrad ist hier die Lösung. Genial einfach. Einfach das bessere Produkt und nicht nur das bessere Marketing. Tut mir leid. Mir wäre es damals auch lieber gewesen meine Überlegungen wären richtig gewesen.
Trotz einiger "Vorteile" hat der alte MP3 Player voll versagt was die Benutzerfreundlichkeit betrifft.


Zitat von boysetsfire
Ich kann die Ausrede vom billigen Marketing nicht mehr hören. Zig Millionen verkaufter Geräte sprechen eben eine andere Sprache und wenn das nur geniales Marketing gewesen wäre, hätte die Hälfte der Konsumenten den iPod wieder zurückgegeben. Glauben Sie, der iPod-Touch würde in seiner heutigen Form existieren, wenn es sich hier nur um geniales Marketing handeln würde? Halten Sie ein ganzes Volk für so dumm? Ihr Konjunktiv spricht Bände. Hätte Aplle es nicht durchgesetzt...hat es aber. Apple hat die bessere Benutzbarkeit geliefert und tut das bis heute. Ich respektiere vollkommen, dass andere menschen andere Geräte bevorzugen. Dass sie das Gerät was ich gerne nutze, als überteuertes Hipstergerät diffamieren, ist aber keiner Diskussion zuträglich. Und ich habe nirgends behauptet, dass ein iPod eine Vision oder eine Weltverbesserung darstellt, im Gegenteil. Für MICH gestaltet sich mein Hobby - das Hören von Musik - mit dem iPod am angenehmsten. Nicht mehr und nicht weniger.

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Sozialist 06.10.2011, 23:53
222. Frontal 21

Mich hat der Beitrag von Frontal 21 interessiert, in dem es um die Arbeitsbedingungen in China ging, unter denen Apple dort produzieren lässt.

Bei Apple und Jobs war/ist auch nicht alles Gold, was glänzt.
http://www.youtube.com/watch?v=T8M6XCwlj7s

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Sozialist 07.10.2011, 00:06
223. Frontal 21

Der Beitrag von Frontal 21 zeigt ohne Zweifel die Schattenseite des Apple-Konzerns. Wer in China ausbeuten lässt, hat die Welt auch ein ganzes Stück weit verschlechtert!

Echte Weltverbesserung geht nur ohne die Ausbeutung von Arbeitern und Lohnabhängigen.

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moejenning 07.10.2011, 00:07
224. ...

Absurd, dass die BILD-Zeitung "zu Ehren" Steve Jobs eine halbe Online-Seite einrichtet. Kann ich mir doch beim besten Willen nicht vorstellen, dass der geneigte BILD-Leser mit einem Apple-Produkt etwas anfangen kann, geschweige, dass er weiß, wer Steve Jobs ist.

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soz97dnl 07.10.2011, 00:07
225. Sie doch auch

Sie haben Recht, Herr Kuzmany. Diejenigen, deren Leben Steve Jobs verbessert hat, gehören größtenteils schon zu den Top 1.000.000.000 der Menschheit.

Aber gerade haen doch auch Sie einen Beitrag über einen neulich verstorbenen Multimilliardär geschrieben und nicht über eines der armen Kinder, die am gleichen Tag im Horn von Afrika, Nordkorea oder anderswo verstorben sind.

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Carla 07.10.2011, 00:15
226. ***

Verstehe nicht ganz, was der Autor uns damit sagen will.

Sicher hat er zu Hause einen Kühlschrank voll mit Essen, obwohl anderswo auf der Welt Leute hungern. Sicher nimmt er ab und zu Medikamente ein, von denen anderswo auf der Welt Menschen nur träumen. Sicher duscht er jeden Tag, obwohl anderswo auf der Welt Menschen verdursten.

Soll man jetzt Apple-Herstellern bzw. -Kunden vorwerfen, dass nicht jeder auf der Welt die Dinge benutzen kann? Mit dieser Logik sollte der Autor seine Zelte hier abbrechen und aus Solidarität nach Somalia auswandern.

Ich kann auch das ganze Messias-/Jünger-Gequatsche nicht mehr hören. Apple hat praktische Produkte auf den Markt gebracht, die von der Verbraucherseite her gedacht wurden, die man also ohne telefonbuchdicke Gebrauchsanleitungen problemlos in Betrieb nehmen und benutzen kann und die im Einzelfall optisch nicht gerade eine Zumutung sind. So what? Das macht einen nicht zum Jünger und das Beten fängt man daher auch nicht gleich an.

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qmetheus 07.10.2011, 00:16
227. Danke auch

für diesen Artikel, der den Verstorbenen bzw. die Bedeutung seines Wirkens und Ablebends mal ins rechte Licht rückt. Mein Beileid gilt seiner Familie und seinen Freunden.

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Maun 07.10.2011, 00:26
228. sie verstehen den ansatz der kritik überhaupt nicht

Zitat von herr minister
Offensichtlich hat die häufige Berichterstattung über Apple ja doch seine Berechtigung. Wie an der Masse der diversen Forenbeiträge zu ermessen, gibt es hier ein grosses Interesse. Ob man die Firma und seine Produkte nun mag oder nicht, man liest die .....
....oder sie wollen ihn eben nicht verstehen. es geht eigentlich nicht um die produkte, so fragwürdig sie auch sein mögen. es gibt viel nutzlose geldausgabe, das beschränkt sich nicht auf apple-erzeugnisse. es geht um das system jobs, die raffgier erneut zu steigern, indem man gezielt Psychotricks benutzt- so etwa wie bei sekten. gleichzeitig rollt die gesteuerte Propaganda in allen Medien ab. Ein weltuntergang, der Messias ist tot. der wunderknabe, der die rendite bis zum exzess hochgepusht hat. - ich finde, es ist durchaus kein weltuntergang. man kann auf den konsummüll des steve jobs ohne problem verzichten.

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luigi007 07.10.2011, 00:27
229. .

Zitat von sysop
Apple-Produkte zu benutzen gilt schon lange als Religion - nach seinem Tod wird Firmengründer Steve Jobs nun zur Erlöserfigur stilisiert.
Ich kann dieses laaangweilige, pseudoprovokante und klischeehafte 08/15-Gelaber von Religion im Zusammenhang mit Apple nicht mehr hören. Erlöserfigur? Bitte wenigstens eine halbwegs plausible Referenz für diesen Quatsch.

Manche Leute verwenden gerne Produkte, wenn sie (für sie) funktionieren UND Spass machen - was nicht heisst, dass es die besten & einzige wahren Produkte sind. Das wollen uns immer nur Journalisten einreden, dass Apple-User so ticken. Solche Fanatiker gibt es in allen "Lagern". Aber das macht halt deutlich mehr Spass & Auflage…

Der nächste Journalist, der mir mit dieser Grütze kommt, wird mit "Developers Developers Developers" von S. Ballmer bestraft - und zwar 3 Stunden am Stück.

http://www.youtube.com/watch?v=8To-6VIJZRE

Disclaimer: ich arbeite mit Windows, Linux und Mac OS auf PCs & VMs.

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