Forum: Kultur
Erste Ausstellung von Ai Weiwei in China: "Ich möchte hier etwas hinterlassen"
Maximilian Kalkbrenner

Zum ersten Mal hat Ai Weiwei eine Ausstellung in China eröffnet. Eine offizielle Genehmigung gibt es nicht, aber die Behörden lassen ihn gewähren. Ein Ausstellungsbesuch mit dem Künstler, dessen Name bis vor Kurzem in seiner Heimat tabu war.

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rakatak 13.06.2015, 09:04
1.

"Die Ausstellung hat keine Bedeutung", sagt Ai. "Sie passiert einfach." Zitat Ai


Er sagt es selber.
Ein völlig überschätzter, vom Journalismus und dem Kunstbetrieb hochgeschriebener Künstler, über den sich so schicke Dissidentengeschichten, Revolten und heutigen und zukünftigen Verboten schreiben lässt.

Ansonten: Umgestürzte Türenhaufen (documenta), zerbrochene Teekannentüllen und eine querliegende Leiter. Hat unsere Kultur als Kunst nicht mehr auf zu bieten? Endzeit, Dekadenz, es ist wieder mal Zeit, sich große Sorgen um die Zukunft zu machen ...

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dr.haus 13.06.2015, 09:13
2.

Über Kunst lässt sich bekanntlich nicht streiten,aber Kunst kommt von Können und "Wunst" von wollen. AI W -W ist ein chinesischer Steuerhinterzieher,der es sehr gut verstanden hat ,seine strafrechtlich relevanten Taten europäischen Chinaverbesserern als politische Verfolgung zu servieren.

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habmeinemeinung 13.06.2015, 10:38
3. Solche Künstler ...

... finden Sie in China am jeder Ecke.

Nur weil er ständig politische Schlagzeilen macht, ist sein ausgestellter Ramsch nicht sofort Kunst.

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nageleisen 13.06.2015, 10:52
4. Drittklassiger

Wenn es ihm in den Westen so gut gefällt, warum bleibt er dort nicht. Der Agent Ai Weiwei, der sein Land für ein paar Schecks verraten hat, wird von den westlichen Auftraggebern aufgefordert, die von außen geplanten Unruhen ins Land zu tragen.
Schön Stunk machen und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.
Das gefällt der westlichen freiheitlichen Presse.
Der Mann ist ein Inbegriff an Verrat und Korruption.
Glaubt er, wie in Kiew kann man jedes Land mit Hilfe der westlichen Heuchler, ins Chaos stürzen.
Lieber Agent Ai Weiwei bleibt drüben, in deinem Westen und verkaufe dort deinen Schrott, der von der Presse gerne als Kunst verkauft wird.

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Ernst Cornell 13.06.2015, 10:52
5. Elendskitsch und Duchampnismus

Nach dem Galeriebesuch hat der Besucher diesen Elendskitsch schnell vergessen. In China kann man diese Installationen, die im Westen vom Kunsthandel und in Museen gefeiert werden, überall auf den Strassen im Original sehen. Ai spielt mit dem nichtwissenden, halbgebildeten westlichen Kunstinteressierten. Von chinesischen Strassen und Hinterhöfen in die Galerien transportiert, wird der hundertste Aufguss vom Duchampnismus ausstellungswert. In China, wo diese Dinge, die Ai im Westen als Kunst verkauft, tagtäglich sichtbar sind, ist dieser "Kunststar" fast unbekannt.

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taglöhner 13.06.2015, 12:01
6.

Den Freunden des röhrenden Hirsches mit Hang zu totalitären Gesellschaftsmodellen gefällt das nicht, klar.

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nord1icht 13.06.2015, 12:29
7. Hallo!?

Drittklassig? An jeder Ecke? Wer so etwas schreibt, hat nichts begriffen und auch keine Lust, sich mit Kunst und ihren Ideen zu befassen. Nennen Sie mir einen wichtigeren, relevanteren, mutigeren Künstler! Nur ein Beispiel: Kostbare Ming-Vasen mit den in China beliebtesten Autolacken von Luxusaustos lackieren zu lassen. Sieht sch* aus, man geht kopfschüttelnd weiter, wenn man nichts darüber weiß. Aber eine krassere Aussage über den Konsum-Fetischismus, über die Kultur- und Herkunftslosigkeit der neuen Oberschicht kann man nicht machen. Dabei beschäftigt er Heerscharen von traditionellen Handwerkern, die sonst kaum Arbeit haben. Vieleiht ein Duchamp unserer Zeit, vielleicht ein Warhol oder ein Beuys, darunter ganz sicher nicht. Und wer diese Herren für Scharlatane hält, sollte sich Blumenstilleben an die Wand hängen und zum Diskurs die Klappe halten. Und den chinesischen Volksmassen wird dieser Künstler noch sehr dienlich sein, sobald sein Werk dort bekannt und zugelassen wird.

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severin123 13.06.2015, 12:33
8. Ein großer Künstler

vielleicht sollten die Medien endlich aufhören ihn als einen Rebellen dar zustellen. Er ist jemand, der nach Aufmerksamkeit schreit , da er künstlerisch nichts drauf hat, versucht er eben auf diese Art und Weise. Conchita Wurst hat einen Bart was ungefähr die gleiche Wirkung hat . In China ist er unbekannt , er balanciert ganz geschickt und weiss wie weit er gehen darf sonst wäre er schon längst weg. China ist ein Land mit einem System , was sich halt von unserem unterscheidet, wenn wir mal uns , in Gedanken , ausmalen was die Konsequenz hätte, wen da eine Revolution statt findet, dann sollten wir uns wirklich fragen ob wir das wirklich wollen. Langsam widert es mich an , wie leichtfertig und leichtsinnig manche Schreihaelse nach Menschenrechten schreien und Millionen Leben in kauf nehmen. Das jüngste Beispiel die Ukraine. Griechenland ist jetzt der Buhmann , den Ukrainern aber die Hoffnung machen, dass sie in der Eu willkommen sind oder den Moldaviern. Das Schema ist immer das Gleiche 1. Destabilisierung - Menschen schlachten sich ab im Namen der Freiheit 2. Dilemma- sollen wir die Flüchtlinge absaufen lassen, aufnehmen können wir sie nicht. 3. Schlechtes Gewissen und Schuld Zuweisung- weil am Ende noch schlimmere Umstände herrschen als davor. Jeder der das einem Souveränen Staat antuen will, in welcher Art und Weise auch immer , sollte als Staatsfeind betrachtet werden. Und wir sollten unere Nasen nicht überall hin stecken, soviel sollte uns klar sein und da braucht man kein Methusalem sein, sondern die Ereignisse der letzten 10 Jahre betrachten.

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SakGeo 13.06.2015, 12:33
9. Ah, die 50 Cent Party ist wieder da!

Gerade mal 1,5 Stunden ist der Artikel veröffentlich, und schon schlägt die 50 Cent (5 Mao) Party wieder zu. Wenn all fünf User die gleiche Person sind, dann sind damit schon 2,50 RMB verdient, 3,60 Euro nach aktuellem Wechselkurs - das reicht immerhin für einen Kaffee (Achtung: Sarkasmus!)

Da wird auch gnädigst über die Fehlinformation von SPON und/oder Herrn Kalkbrenner drübergegangen, nämlich: Es handelt sich bei weitestem nicht um die erste Soloausstellung Ai Weiwei's in China. Christian Y. Schmidt hat es netterweise auf seiner FB-Seite zusammengefasst: "Eine Ai Weiwei-Solo-Ausstellung zum Beispiel fand vom 5. September bis 20. Dezember 2009 in der Galerie Faurschou in Peking statt, ebenfalls im 798 Art District gelegen, wo jetzt die x-te Ai Weiwei-Soloausstellung läuft. M" Ai Weiwei stellte und stellt in 798 aus (war selber auch schon mal da). Und...bei kunstkundigen Chinesen ist er gar nicht so unbekannt und unbeliebt wie die obigen 50 Cents behaupten!

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