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ESC-Kandidatin Conchita Wurst: Küsschen, liebe Schwulenhasser
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Hautenges Kleid, getuschte Rehäuglein, High Heels - und ein dichter Bart: Beim Eurovision Song Contest tritt die Mann-Lady Conchita Wurst für Österreich an. Eine billige Provokation?

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blasphemiker 08.05.2014, 13:18
1. optional

Schade, dass der ESC dieses Jahr in Dänemark stattfindet und nicht in Russland. Die Wurst wäre dazu geeignet gewesen den engstirnigen Russen den Stinkefinger zu zeigen.
Es wäre amüsant gewesen zu sehen, wie es bei den homophobikern um Putin kocht und sie trotzdem hätten nett bleiben müßen.

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privado 08.05.2014, 13:18
2. Also gut,...

...dann ist halt der ESC die neue Freakshow. Wer so etwas sehen will, kann es sich ja ansehen. Ich finde das ganze Gedöns um den ESC einfach nur lächerlich. Und wenn sich dort immer mehr Schwule, Lesben und Transen produzieren müssen, dann sollte man den ESC gleich in Christopher Street Day umbenennen.

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dosmundos 08.05.2014, 13:24
3.

Zitat von sysop
Hautenges Kleid, getuschte Rehäuglein, High Heels - und ein dichter Bart: Beim Eurovision Song Contest tritt die Mann-Lady Conchita Wurst für Österreich an. Eine billige Provokation?/url]
Mein Typ ist sie ja nicht, und er noch weniger. Man kann auch niemanden dazu zwingen, es zu mögen. Aber ganz nüchtern betrachtet: wer sich hier meint aufregen zu müssen und es nicht einfach nur ruhig mit einem Kopfschütteln abtun kann, muss ja wirklich irgendwo ganz tief sitzende Probleme haben.

Wenn das Abendland tatsächlich untergehen sollte, weil es Personen wie Conchita Wurst nicht verträgt, dann hat es das voll und ganz verdient!

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dosmundos 08.05.2014, 13:25
4.

Zitat von blasphemiker
Es wäre amüsant gewesen zu sehen, wie es bei den homophobikern um Putin kocht und sie trotzdem hätten nett bleiben müßen.
Ich glaube, denen hätte ein solch augenfälliger Beweis für ihre These vom dekadenten Westen ganz gut in die Propagandalinie gepasst!

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Edelweiß 08.05.2014, 13:26
5.

Zitat von blasphemiker
Schade, dass der ESC dieses Jahr in Dänemark stattfindet und nicht in Russland. Die Wurst wäre dazu geeignet gewesen den engstirnigen Russen den Stinkefinger zu zeigen. Es wäre amüsant gewesen zu sehen, wie es bei den homophobikern um Putin kocht und sie trotzdem hätten nett bleiben müßen.
Österreich wäre auch schön gewesen.

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partey 08.05.2014, 13:30
6. naja...

Mir sind sexuelle Präferenzen ja Wurst (haha) aber den Anblick finde ich trotzdem eklig. Freak-of-nature-mäßig, wie siamesische Zwillinge. Es wirkt einfach unnatürlich.

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Bolligru 08.05.2014, 13:32
7. Normal ist,

was die meisten machen, in diesem Sinne ist eine solche Selbstdarstellung eben nicht normal. Na und?

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MarioDeMonti 08.05.2014, 13:34
8. Naja

Zitat von sysop
Hautenges Kleid, getuschte Rehäuglein, High Heels - und ein dichter Bart: Beim Eurovision Song Contest tritt die Mann-Lady Conchita Wurst für Österreich an. Eine billige Provokation?
Vielleicht sollte man Conchita Wurst nicht mit einer bärtigen Lady sondern mit der/dem vor ziemlich genau 100 Jahren ebenfalls in Österreich geborenen Josephine/Joseph vergleichen (http://en.wikipedia.org/wiki/Josephine_Joseph), bekannt aus dem Film 'Freaks' von Tod Browning, wobei man der/dem Schauspieler/in vielleicht unrecht tut.

Künstler, die mit den Geschlechterrollen spielen, gibt es ja schon lange (Den Rosenkavalier sollte man vielleicht auch erwähnen, wenn wir schon bei Österreich sind), aber mit Conchita Wurst kann ich irgendwie nichts anfangen.

Haben sich Boy George oder Dana International sich je freiwillig durch den Bodensatz der Unterhaltung wie 'Big Brother' oder 'Wild Girls' gekämpft?

Aber wenn ihm seine Aufmachung und sein Auftreten gefällt und es ihn glücklich macht, soll er dabei bleiben. Sobald er aber bestimmte Dinge nur der Publicity zuliebe macht sollte er vielleicht noch mal darüber nachdenken.

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dosmundos 08.05.2014, 13:37
9.

Zitat von privado
... wenn sich dort immer mehr Schwule, Lesben und Transen produzieren müssen, dann sollte man den ESC gleich in Christopher Street Day umbenennen.
Keine Sorge, das sind nur augenfällige Ausnahmen. Schauen Sie sich die ESCs der letzten Jahre an, die weitaus meisten Künstler erfüllen noch immer die klassischen Hetero-Rollenklischees.

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