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ESC-Kandidatin Conchita Wurst: Küsschen, liebe Schwulenhasser
DPA

Hautenges Kleid, getuschte Rehäuglein, High Heels - und ein dichter Bart: Beim Eurovision Song Contest tritt die Mann-Lady Conchita Wurst für Österreich an. Eine billige Provokation?

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nunu-na 08.05.2014, 14:08
20.

Zitat von privado
...dann ist halt der ESC die neue Freakshow. Wer so etwas sehen will, kann es sich ja ansehen. Ich finde das ganze Gedöns um den ESC einfach nur lächerlich. Und wenn sich dort immer mehr Schwule, Lesben und Transen produzieren müssen, dann sollte man den ESC gleich in Christopher Street Day umbenennen.
Der ESC war schon immer eine Plattform für extrovertierte Künstler mit einem Hang zum "Freaksein". Denken Sie beispielsweise an Lordi.

Jetzt steht eben ein Mann auf der Bühne, der sich nicht nur als Frau verkleidet, sondern auch noch seinen Bart stehen lässt. Transvestitismus ist doch nichts neues - abgesehen davon, dass nur weniger eine (abgesehen von dem Bart) eine so überzeugende Frau abgeben - ich denke das verwirrt die meisten Homophoben umso mehr. Das Fräulein Wurst ist eine ganz ansehnliche Frau - mit Bart.

Zum CSD wird der ESC durch die Auftritte einiger Homo- oder Transsexueller wahrscheinlich nur, wenn das verbohrte Weltbild die Toleranz gesellschaftlicher Vielfalt unmöglich macht. Schade für eine Handvoll ewig Gestriger, aber kein Verlust für die Veranstaltung. Dort geht es immerhin um Show und Gesang und nicht um sexuelle Ausrichtung.

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iesmael 08.05.2014, 14:08
21. ...

toller Bart!

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HarroVonLauerstein 08.05.2014, 14:13
22.

Ich finds lustig, wie sich alle aufregen, weil der junge Herr das macht, was er möchte.

Das Lied ist toll - hat was von den alten Bondnummern. Glaube aber, dass das leider ganz hinten landen wird, weil sich alle das Maul über den Look zerreißen.

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FKassekert 08.05.2014, 14:14
23. Eurovision

singen koennen ist eh zur Nebensache geworden! Auch in Russland gibt es Travestitenkuenstler und die treten da seit Jahrzehnten auch im Fernsehen, im staatlichen auf! Das haut die nicht um!
Dies nur fuer Alle Russlandkenner und besonders die Russlandhasser unter euch!

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Airkraft 08.05.2014, 14:20
24. Who cares?

"Klappern gehört zum Handwerk"

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fk85 08.05.2014, 14:21
25. Stimmt

Zitat von FKassekert
singen koennen ist eh zur Nebensache geworden! Auch in Russland gibt es Travestitenkuenstler und die treten da seit Jahrzehnten auch im Fernsehen, im staatlichen auf! Das haut die nicht um! Dies nur fuer Alle Russlandkenner und besonders die Russlandhasser unter euch!
Die schönsten Trannys kommen aus Russland. Die laufen in Moskau auch auf der Straße so rum, ganz ohne Randale.

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demophon 08.05.2014, 14:21
26.

Zitat von wallabi
ist das Provokation und Auffallen um jeden Preis. Man muss allerdings kein Schwulenhasser sein, wenn man bekundet, dass es einem nicht gefällt!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass so ein Wesen auch den meisten Schwulen nicht gefällt, denn die stehen ja auf Männer.

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ich2010 08.05.2014, 14:22
27.

ohne paradiesvögel wie ihn/sie wäre die welt ein vielfaches langweiliger, öder und grauer. hut ab vor soviel selbstbewusstsein. die stimme ist super und der erfolg gibt conchita recht.

übrigens sollte man sich mal ein paar interviews mit ihr/ihm reinziehen. die sind durchaus nachdenklich und nicht durchgeknallt.

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jamon 08.05.2014, 14:24
28. ...

Zitat von sysop
Hautenges Kleid, getuschte Rehäuglein, High Heels - und ein dichter Bart: Beim Eurovision Song Contest tritt die Mann-Lady Conchita Wurst für Österreich an. Eine billige Provokation?
ich find sie echt nicht toll. eine frau mit bart lässt mich nur fragend schauen. doch was geht mich/uns das an? wollen wir jetzt anderen menschen sagen, wie sie sich in der Öffentlichkeit präsentieren sollen? ganz sicher nicht.
dazu kommt, dass ich schon ein wenig stolz darauf bin, teil einer Gesellschaft zu sein, in der sich menschen in dieser form verwirklichen können.

conchita, stay cool and go on!

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zynisch 08.05.2014, 14:24
29.

Zitat von sysop
Hautenges Kleid, getuschte Rehäuglein, High Heels - und ein dichter Bart: Beim Eurovision Song Contest tritt die Mann-Lady Conchita Wurst für Österreich an. Eine billige Provokation?
Jeder soll für sich selber leben können, wie er/sie/es das wünschen, so lange daraus keine allgemeingültigen Regeln oder gar Zwänge für alle abgeleitet werden.
Jemand, der Homosexualität als widernatürlich bezeichnet, sollte seine eigene Murmel lieber einmal schleunigst auf Richtigkeit untersuchen lassen.

Die ganzen Gendermainstreamer jedoch, die beispielsweise soweit gehen und der Gesellschaft aufzwingen möchten, Eltern1 und Eltern2 statt Mutter und Vater sagen und leben zu müssen, haben ihren geistigen Offenbahrungseid längst geleistet!
Es ist sehr schade, dass viele Menschen in Sachen Geschlecht (was ebenso die ganzen Gleichstellungsbelange betrifft) dazu neigen, vom einen ins andere Exrem schwingen zu müssen.

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