Forum: Kultur
Eskalierender Streit um Rundfunkabgabe: Arme ARD, reiche ARD
DPA

Eine halbe Milliarde Euro Überschuss - das haben Prüfer für die ARD errechnet. Der Sender widerspricht und greift die zuständige Kommission an. Weshalb der Lärm? Es geht um die Rundfunkabgaben fürs nächste Jahrzehnt.

Seite 1 von 12
Ekatus Atimoss 20.02.2018, 07:04
1. Raffgier

..in Reinkultur. Die Formate geklont, das Niveau medioker. Und siehe da, es ist eine halbe Milliarde übrig geblieben. Das diese Nachricht dem Moloch Öffentlich-Rechtlicher-Rundfunk nicht passt ist klar. Beschämend, dass diese Institution auch noch geschützt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steffen_t. 20.02.2018, 07:08
2. Einfache Lösung

Abschaffen, oder auf einen TV- und Radiosender zusammenstreichen. Schließlich war der sinn der "Öffentlich Rechtlichen" die Information über die allgemeine Lage und nicht das Durchfüttern von inkompetenten Intendanten.
Dann kämmen wir vielleicht bei erträglichen 3€ im Monat raus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qalpha 20.02.2018, 07:09
3. Mehr Gehalt als die Kanzlerin!

Die Intendanten der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten bekommen (nicht verdienen) mehr Gehalt als unsere Bundeskanzlerin. Muss das sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
unimog_andi 20.02.2018, 07:09
4. Apokalypse now!

"Es würden kurzfristig drei Milliarden Euro fehlen, die wir im Wesentlichen im Programm einsparen müssten", drohte er damals in einem Interview.

Je eher, desto besser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jan2607 20.02.2018, 07:11
5.

Die Beiträge sind ohnehin schon äußerst unbeliebt bei den Bürgern. Mit so einer Aktion macht sich die ARD nicht unbedingt beliebter. Ich bin ein großer Unterstützer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sehe aber auch, dass der ganze Apperat zu aufgebläht ist. Forderungen nach noch mehr Geld sind da nicht unbedingt hilfreich, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern...

"Es würden kurzfristig drei Milliarden Euro fehlen, die wir im Wesentlichen im Programm einsparen müssten"
Fehlen würden sie nur, wenn sie gestrichen worden wären. Wenn man aber mit Geld rechnet, das man nicht hat, dann ist man selbst Schuld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flying_dutchman 20.02.2018, 07:19
6. Unnötige Berechnung

Wenn man versucht den Bedarf zu ermitteln, geht dieser immer gen unendlich. Bei dieser Zwangsabgabe sollte ein möglichst kleines Budget festgelegt werden, z.B. eine schrittweise Absenkung auf 10,-€ pro Haushalt. Der Rest muss dann halt eingespart werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andre V 20.02.2018, 07:21
7.

Grundversorgung heißt ja nicht Versorgung mit 50 seichten Radioprogrammen, diversen Telenovelas und einem Tatort für jede Stadt mit mehr als 15.000 Einwohnern. ARD & ZDF brauchen das Geld aber dringend für die Luxus-Grundversorgung ihrer Pensionäre - Geld, dass dann im Programm fehlt, um zum Beispiel mehr "regionale Nachrichten" aus Freiburg o.ä zu bringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
highflz 20.02.2018, 07:25
8. Grundversorgung

Die öffentlich rechtlichen dürfen selbst über ihr Programm entscheiden, das ist wichtig und richtig, aber die GEZ Gebühren sollten nur verwendet werden um die Grundversorgung zu finanzieren. Ein 3 stufiges Verfahren ist längst überfällig:
1) definieren was Grundversorgung umfasst
2) überprüfen welcher Teil davon bereits von Privatsendern oder Internet abgedeckt ist (Filme, Serien, Sport, Spielshows, Talkshows...)
3) berechnen wie viel Geld benötigt wird um die verbleibende Lücke zu schließen
Das restliche Programm müssen die ÖR dann über Werbung oder nutzungsabhängige Gebühren (verschlüsselung) finanzieren.

Stephan

Beitrag melden Antworten / Zitieren
semiprime 20.02.2018, 07:29
9. Sparzwang erhöhen

Das Sparpotenzial bei den Öffentlich-Rechtlichen ist bei weitem nicht ausgeschöpft. Hier sollte Herr Wilhelm mal seine Energie einsetzen anstatt in eine Eskalationsstrategie.
ARD und ZDF konkurrieren in vielen Bereichen miteinander, der Rundfunkbeitragszahler muss also eine Reihe von Dingen doppelt bezahlen, die vielen Korrespondenten etwa. Oder die unerträglich vielen Koch- und Ratespielshows.
210,- € muss der Beitragszahler mittlerweile pro Jahr und Haushalt schultern (Schäuble sei „dank“). Das ist jetzt schon zu viel! Die Länder sollten alles tun, den maximalen Sparzwang auf die ARD auszuüben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12