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Euro-Debatte bei Jauch: Traurige Wahrheiten zur Euro-Rettung
DPA

Es war eine Talkrunde mit Erkenntniswert. Günther Jauch und seine Gäste debattierten über die Euro-Rettung. Da zeigte es sich, dass viele Akteure angesichts der hochkomplizierten Materie selbst nicht mehr wissen, was genau sie eigentlich machen. Wie will die Politik es dann den Bürger erklären?

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unangepasst 10.09.2012, 08:03
20. Dieses und eine Menge anderer, unerträglicher Gerangel...

könnte durch Volksabstimmung beendet werden! Dann wüßten auch die Politiker ganz genau welchen Weg sie zu gehen hätten! Ehrlicher wäre es auf jeden Fall! Aber Ehrlichkeit hat offensichtlich in der Politik keinen Stellenwert mehr!

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Worldwatch 10.09.2012, 08:06
21. "Wahrheiten"?

"Otmar Issing, Ex-Volkswirt der Europäischen Zentralbank, ... der Banker, heute übrigens in Diensten von Goldman Sachs ..."

Die grosste "Wahrheits"-Zweigstelle der "Gunman Sucks" in Frankfurt am Main schaut noch durch?
Sicher, schliesslich sie haben die "Wahrheiten" ja erschaffen!

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liebergast 10.09.2012, 08:07
22.

Zitat von sysop
vor allem mit jenen von Volker Hassemer. Der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts sprach von einem "Schicksalsverfahren" und von dem nicht nur politischen, sondern auch wirtschaftlichen Druck, unter dem die Richter stünden. Er hoffe nur, dass sie diesem standhalten und sich nicht "erpressbar" zeigen würden. Hassemer, selbst ein freundlicher, gelassener, aber angesichts der Lage nicht unbedingt beruhigt wirkender Mann, erinnerte daran, dass es sich bei Verfassungsrichtern eben nicht um Fachleute handele, die alles im Detail verstehen. Vielmehr hätten sie selbst aufzunehmen und zu lernen. Normale Menschen im Grunde, jedoch: "Sie müssen wissen, was sie tun."
Richter müssen in erster Linie die Gesetze einhalten und sich um das Wohl des deutschen Volkes kümmern.
Es dar4f nicht zerstört werden.
Eine Augenwischerei für Politiker darf es nicht geben.
Somit dürfen sich Richter nicht hinter den Rechtsbruch der Bankenregierung stellen um Menschen gegen die Verfassung zu prellen.
Damit würden sich Richter zu den Schergen der Bankenpolitiker machen.
Müssen sie jedenfalls selber wissen.
Das Volk wird früher oder später zum erzwungenen Banken-Europa zum Geld stehlen, seine Konsequenzen ziehen.
Auch der Unwissendste wird den Volksverrat früher oder später bemerken.
Das BverfG wird es nicht schaffen über Unterstützung der Bankenregierung ein politisches Europa herbei zu zaubern.
Eine Entscheidung kann ein Fiasko bis zur Apokalypse bedeuten.
Für ein richtiges oder politisches Europa, muss ganz vorn angefangen werden.
Hier sind auf jeden Fall demokratische Richtlinien einzuhalten.
Es ist so einfach.
Jeder Rechtsbruch durch unter Druck setzen schadet mehr.
Die Du-DU-Fingerchen-zeig Manier bei rechtswidrigen Verhalten der Regierung würde in diesem Fall verheerend sein.
Politiker sind mit Maastricht und Lissabon-Verträgen bereits gescheitert.
Prügeln das tote Pferd weiterhin genau auf den Weg und werden alles zerstören.
Wie oft ein Fehler wiederholt werden kann, zeigt welch geistiges Kind die Regierung ist.
Auch wenn es Lobby und Banker als richtig vorgeben, sehen sie nur ihren Eigennutz um aus der selbst verursachten Krise raus zu kommen.
Verantwortung wollen die Verantwortlichen nicht übernehmen.
Es liegt bei den Richtern dieses zu Unterstützen oder nicht.
Normal sollte dieses keine Frage sein, da Richter nach Gesetz und dem Wohl des Volkes entscheiden müssen.
Aber man ist sich in Deutschland nicht mehr so sicher.
Hier besteht die Gefahr das die Richter die Banken unterstützen und das Volk nicht berücksichtigt wird.
Bleibt auf jeden Fall spannend.

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iffel1 10.09.2012, 08:08
23.

Die EURO-Krise besteht aus viel zu vielen einzelnen Krisen und daher gibt es keinen Überblick und schon garkeinen Durchblick. Es gilt, diese Einzelkrisen zu gewichten und dann nach Priorität abzuarbeiten. EIn "Alles auf einmal" geht garnicht. Die "Politiker" haben ebensowenig Über-/Durchblick, wie die Bürger selbst und werden nur durch interne Parteidisziplin zu Entscheidungen gedrängt, die sie ebenfalls nicht verstehen. Einzig dringlich ist das Ausscheiden der Griechen aus der Währungsunion, das wäre ein Fakt, auf welchem dann konkret weitergearbeitet werden kann und keine Hängepartie. Spanien, Portugal und dann die Italiener - einen nach dem anderen angehen und schauen, was die Gemeinschaft tun kann/will. Jedes EU-Land muss zudem schauen, welche Im-/Exportströme seine Volkswirtschaft betreffen/beeinträchtigen können und möglicherweise umdisponieren. ABer nicht alles auf einmal !!!

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awbferdi 10.09.2012, 08:09
24. Hans-Ulrich Jörges,

Zitat von sysop
Es war eine Talkrunde mit Erkenntniswert. Günther Jauch und seine Gäste debattierten über die Euro-Rettung. Da zeigte es sich, dass viele Akteure angesichts der hochkomplizierten Materie selbst nicht mehr wissen, was genau sie eigentlich machen. Wie will die Politik es dann den Bürgern erklären?
seines Zeichens Stern-Journalist, hat sich nach meinem Eindruck sachlich, kenntnis- und faktenreich in die nicht immer leichte Diskussion eingemischt. Den Gegenpart gab Markus Söder mit seinen Stammtisch-Parolen. Typisch CSU. Der Spiegel-Autor sollte Jörges nicht unter Wert verkaufen. Das ist unfair. Grüetzi. F.

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atzigen 10.09.2012, 08:09
25. Bibel

Zum Glück gibt es ja noch die Bibel mit Sinnigen Sprüchen. Zb.Herr vergib ihnen denn die wissen offenbar tatsächlich nicht was Sie tun und getan haben.Schwadronierer bis hien zu Deppen,an den schalthebeln der Macht wen wunderts das musste zwangläufig in die Binsen gehen.Nichts grundsätzlich neues,das zieht sich durch die ganze Menschheitsgeschichte.Einmal mehr die breiten Massen liessen sich von Grosskotzgehabe blenden und in die Irre führen.

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Kuppelbauer 10.09.2012, 08:10
26. Blindes Schicksal

Man hat es geahnt, und nun wird es immer klarer: Niemand weiß wirklich, was da läuft. Nicht die hochbezahlten Spezialisten, nicht die Volksvertreter und erst recht nicht der Mann von der Straße.

Echt beruhigend zu wissen, dass unser Schicksal von Ahnungslosigkeit bestimmt wird!

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saver 10.09.2012, 08:12
27. Europa ver- oder mißtrauen

Die Idee Europa ist groß, gut, neuartig und jeder, der im EU-bereich reist,
weiß freie, einfache Grenzübertritte zu schätzen sowie die Einheitswährung, auch im Wirtschaftshandel.
In der Politik, die den "Schuldnerländern" gegenüber betrieben wird, die damals bezeichnenderweise PIIGS oder einfach Schweiine genannt wurden, zeigt sich wieder einmal unsere oberlehrerhafte, kritisch-ängstliche Haltung. Erst nehmen wir solche Staaten auf, um sie hinterher als SCHWEINE zu bezeichnen? Macht das wirklich Sinn? Wir zerreden mit jeder weiteren Diskussion eine gute Idee, die aber auch in den Köpfen von allen akzeptiert werden muss und nicht immer nur unter dem Aspekt, des angeblichen schrecklichen Verlust des Steuerzahlers und der rein egoistischen Ziele auf der Einnahmenseite Deutschlands ausgetragen wird, der eigentlich nur denen richtig Angst macht, die sich Neues nicht zutrauen! Ob Dominoeffekt oder Austrittsgedanken, sie verdeutlichen beide nur einen immanenten Angstcharakter.
Aber wo wird die psychologisch so wichtige Grundhaltung vertreten, dass wir es uns zutrauen, selbst wenn kleinere Anlaufschwierigkeiten entstanden sind?

Wir zaudern und zögern, weil uns inzwischen die Größenordnung der verschieden Problemstellungen in den einzelnen Staaten Angst macht, so wie ein Kind vor den zunehmenden Aufgaben in der Schule vielleicht kapituliert und hinschmeißt. Aber diese Größenordnung wird nur durch lebloses Zahlenmaterial beseelt, statt die riessenhafte Masse menschlicher, guter Ideen, die Europa symbolisiert, zu schätzen. Es ist unser Vertrauen in unsere europäischen Fähigkeiten, dass wir das Beste daraus machen können.
So wie sich das jeder in seinem Beruf, seiner Beziehung und seinen Lebenzielen zutrauen sollte.

Wir zerstören nur unsere Weiterentwicklung, wenn wir es nicht schaffen endlich zu begreifen, dass Andersartigkeit (hier symbolisiert durch die verschiedenen Staaten der EU) eine Bereicherung unserer Fähigkeiten darstellen kann, wenn man sie auch akzeptiert und sinnvoll begleitet.

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martin.ehrich 10.09.2012, 08:13
28. In der Sendung saß....

Winfried Hassemer und nicht sein Bruder, Volker!

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Roßtäuscher 10.09.2012, 08:13
29. Die gestrige Jauch-Runde hat hoffentlich die Wähler-Hirne wachgerüttelt

Zitat von sysop
Es war eine Talkrunde mit Erkenntniswert. Günther Jauch und seine Gäste debattierten über die Euro-Rettung. Da zeigte es sich, dass viele Akteure angesichts der hochkomplizierten Materie selbst nicht mehr wissen, was genau sie eigentlich machen. Wie will die Politik es dann den Bürger erklären?
In was für ein Dilemma uns diese ach so sympathische Kanzlerin (60% Zustimmung) in Wahrheit hineingezogen hat. Scheitert der Euro, dann scheitert Europa - besser, scheitert diese unzulängliche Kanzlerin, als weiter Parolen mit Erpressungscharakter zu verbreiten, wie "Alternativlos".

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