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Euro-Misere bei Illner: Spardiktat für Krisen-Talks!
DPA

Rückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.

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frubi 27.04.2012, 08:45
1. .

Zitat von sysop
Rückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.
Sobald in der TV-Zeitung bei Talkshows etwas mit "Euro" steht weis ich bereits vorher, dass ich mir diese mediale Folter nicht antun werde. Der eine sagt dies, der andere behauptet das. Der Weltuntergang wird sowieso immer wieder prophezeit und letztlich nervt mich diese ganze Euro-, Schulden- und Finanzkrise seit 2008 massiv. Ich ignoriere diesen Kram einfach. Ändern tut sich sowieso nichts.

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albrechtstorz 27.04.2012, 08:45
2. komplex?

Aus dem Artikel: Zitat von
Zugegeben, es gibt einfachere Aufgaben, als die Euro-Krise zu erklären. Sie ist inzwischen dermaßen komplex geworden, dass selbst redliche Wirtschaftsjournalisten manchmal verzweifeln, wenn sie die Zusammenhänge präzise und zugleich anschaulich darstellen wollen. Dennoch müssen sie es versuchen - zu umfassend und tiefgreifend sind die Folgen der Krise für die Bürger Europas.
Nein, die Eurokrise ist gar nicht komplex. Es ist einfach ein falscher Weg unter falscher Führung, von professioneller Desinformation begleitet. Europa ist ein Projekt von wenigen Machtmenschen. Der Mehrheit wird eingeredet, Europa wäre alternativlos. Zum Preis von Demokratie-Abbau, Ungleichgewicht, Einheits-Soße. Europa war vielleicht mal eine gute Idee, heute ist es ein Projekt der Rücksichtslosen, gegen die Interessen der Mehrheit.

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dalesmith 27.04.2012, 08:52
3. Frau Illner

Zitat von sysop
Rückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.
ist wie Frau Christiansen war, überfordert mit dieser Aufgabe.

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dalesmith 27.04.2012, 08:52
4. Frau Illner

Zitat von sysop
Rückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.

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willi2007 27.04.2012, 08:54
5.

von Talk-Gästen die auf Fragen sinvolle Antworten verweigern. Maybrit Illner und ihre Crew könnte eine Vorreiterrolle übernehmen, in dem sie künftig konsequent Talkgäste nicht mehr einlädt, die auf vernünftige Fragen keine Antwort geben. Dummschwätzern sollte man nicht mehr die öffentlich rechtliche Bühne zur Volksverarschung anbieten. Im Übrigen kann ich dem Kommentar nur zustimmen.

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Otto Reutter 27.04.2012, 08:57
6. Eine Unterhaltungssendung

Zitat von sysop
Rückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.
unter vielen anderen. Ich sehe mir Illner, Jauch & Co. nur noch zur Belustigung an. Wenn - vorrangig - Politiker jeglicher Coleur ihre Phrasen dreschen - Kindergartengeplärre nicht unähnlich. Das Ganze leider öffentlich-rechtlich gesponsert.

Dann lieber Gottschalk - da weiß man ohnehin, dass heiße Luft produziert und (evtl.) ein Buch präsentiert werden.

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johannesmapro 27.04.2012, 09:01
7.

das die Talkshows alle Bild gleichen, weis doch jeder, wenn sie gut sind, dann sind Sie Operette und wenn sie schlecht sind, dann sind sie das was doe Bildzeitung ist, wenn sie schlecht ist, einfach niveauloses bespielen der Massen.
Wer die Oper sucht, der braucht keine Talkshow, der hat die Kanzlerin,
nein so ist es auch nicht.

aber was ist denn die wahrheit durchschnittliche Menschen, meinen sie können sich zu allen äusern oder müssen sich zu allen äussern, dazu kommen genauso durchschnittliche Moderatoren die sich zu allen äussern können und von allen etwas verstehen.

Vielleicht sollte man wirklich mal eine Talkshow zu einer Opernaufführung machen, die vom üblichen Talkshow teilnehmern besprochen werde und anschließend die versierten fachleute darüber sprechen lassen, dann würde jeder sehen, was es für eine anmassung ist, wenn Menschen Phrasen dreschen ohne ausreichende Vorbereitung, bei vertiefter Vorbereitung kann jeder über alles sprechen.
also stellt den Talk ein.
das andere wir hatten das ganze schon einmal als Haider bei Frau Chrisiansen war, hat er die Grenzen von Frau Christiansen ziemlich deutlich aufgezeigt und umgekehrt gezeigt, was ein Mensch mit seinen Begabungen in einer Talkshow kann.

Der ganze Unsinn mit den Talkshows würde aufhören, wenn mal einer Analytische Philosophie lesen würde, oder eine Talkshow analytischer Philosophen würde alles toppen, mehr zu lesen bei Rorty.

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cato-der-ältere 27.04.2012, 09:05
8.

Tatsächlich scheint der wichtigste Punkt nicht mal angesprochen zu werden:
wie es nämlich den Menschen mit der Krise und den jeweiligen Maßnahmen ergeht. Es wird immer technokratisch diskutiert, mit BIP-Daten und Schaubildern. Anstatt zu schauen wie sich die Entwicklung darstellt bei den Menschen in Europa die am meisten leiden unter den jeweiligen Verhältnissen. Bei einem Erdbeben schaut man doch auch nicht wem der Blumentopf runter gefallen ist, sondern wer obdachlos oder verletzt wurde.
Der furchtbare Verdacht ist dass sich in den Mittel- und Oberschichten ein überwunden geglaubter Blick auf die "unteren" Schichten verstärkt hat, nämlich dass deren Leid und Verzweiflung quasi naturgegeben sind und nicht sonderlich betrachtet werden müssen, da das Rezept schlicht "Trickle Down" heißt.
Es könnte aber sein dass bestimmte Maßnahmen puncto BIP vielleicht nicht ganz so toll aussehen aber in der Wirkung auf Minderung von Leid viel effektiver sind. Das mindeste in dem Zusammenhang wäre mal überhaupt menschliche Solidarität zu beweisen, und die Frage der Schuld der Misere nicht den Opfern zu geben, wie es die Marktliberalen derzeit schon wieder frech versuchen, nach dem Motto "Schuldenkrise", "über die Verhältnisse gelebt puncto Sozialausgaben". Was auch technsich nicht stimmt wenn man sich Irland, Spanien, usw. anschaut.
Wenn man noch, was eigentlich selbstverständlich ist, den ethischen Aspekt dazu nimmt wird es noch komplexer, aber in einem Sinne vielleicht auch einfacher. Denn man hätte eine gute Richtschnur.

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santaponsa 27.04.2012, 09:16
9. So eine Kakophonie ...

Zitat von sysop
Rückkehr der Schuldenkrise, Europas Aufstand gegen Merkels Sparkurs: In Maybrit Illners TV-Runde sollten dicke Bretter gebohrt werden. Doch die Sendung geriet zu einem heillosen Tohuwabohu. Jetzt hilft nur noch ein Sparpaket für den ZDF-Talk.
... habe ich bei Illner selten erlebt!
Die etwas abgewandelte Volksweisheit "Der "Schulden"-Krug geht so lange zum "Anleger"- Brunnen, bis er bricht", bringt es auf den Punkt.
Genau da sind wir jetzt! Spaniens Herabstufung ist nur ein weiteres Wetterleuchten auf dem Weg Europas nach unten.
Wir leben in spannenden Zeiten!

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