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Europa-Talk bei Illner: Präsident und Überkanzler
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Europa zwischen Nachkrieg und Mauerfall: Bei Maybrit Illner diskutierten Joachim Gauck und Helmut Schmidt die Europafrage eher neben- als miteinander. So unterschiedlich ihre Perspektiven, so einig ihr Ergebnis: Europa war, ist und wird gut.

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francisco_de_anconia 28.09.2012, 07:00
1. mäßig

Eine ungeduldige, Schmidt immer wieder unterbrechende Illner, ein Präsident der neben Schmidt blass erscheint und außer Allgemeinphrasen nichts zu sagen hat und ein Schmidt der seinen Nimbus pflegt aber es auch nicht schafft aufzurütteln. Interessant war eine Antwort Gaucks auf eine Frage, was ihm bei der Unterzeichnung des ESM Gesetzes durch den Kopg gegangen sei, sinngemäß so, der Präsident hat die Aufgabe die Urkunden auszufertigen und nicht Politik zu machen. Dies ist der Grund warum er für diese Position geeignet scheint.

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Eppelein von Gailingen 28.09.2012, 07:01
2. Endlich eine Talkshow wie sie sein sollte

Zitat von sysop
Europa zwischen Nachkrieg und Mauerfall: Bei Maybrit Illner diskutierten Joachim Gauck und Helmut Schmidt die Europafrage eher neben- als miteinander. So unterschiedlich ihre Perspektiven, so einig ihr Ergebnis: Europa war, ist und wird gut.
Kein durcheinander Gequake, oder eine rothaarige Linke, die mit hörbarem Luftholen quatscht wie der Aale-Dieter auf dem Hamburger Fischmarkt.
Eine aufgeräumte fließend und fast druckreif sprechende Illner, mit wenig herausfordernder Mimik (die Frau wird noch). Dazu endlich ein Bundespräsident der rhetorisch sehr gut ist, sieht und hört man selbst bei Pastoren oder Pfarrern selten. Und ein Helmut Schmidt, der sich eine Lolle nach der anderen anzündet, dafür aber schlagfertig ist wie selten jemand. Ist doch selbstverständlich, dass ein Volkswirt die Dilettanterie einer Merkel anprangert. Aber höflich, davon könnten selbst die SPON-Moderatoren noch viel lernen, was sie so manchmal für Spam-Beiträge ins Netz stellen.

Es gefällt, wenn einer die Wahrheit über Merkel sagt: Auftritt bei "Maybrit Illner": Helmut Schmidt attackiert Angela Merkel - SPIEGEL ONLINE

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grafwagner 28.09.2012, 07:13
3.

Die EU laviert in einen Verrottungsprozess und zwei ältere, hoch medaillierte Herren tauschen nicht mehr als Überschriften zu dieser Entwicklung aus. Ich bekenne, nach ca. 25 Minuten musste ich das TV Programm wechseln. Vielleicht ist die Idee einer Raab-Talkshow doch nicht so übel.

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APPEASEMENT 28.09.2012, 07:17
4. Wir..

Zitat von sysop
Europa zwischen Nachkrieg und Mauerfall: Bei Maybrit Illner diskutierten Joachim Gauck und Helmut Schmidt die Europafrage eher neben- als miteinander. So unterschiedlich ihre Perspektiven, so einig ihr Ergebnis: Europa war, ist und wird gut.
Wir Politiker sind so von Europa überzeugt, das wir eure zukünftigen Steuergelder dafür auf den Kopf hauen.

Und fragen tun wir euch auch nicht, da in einer repräsent. Demokratie das Volk zu Dumm dafür ist.

Heute sind die Euopäer einig wie noch nie, was wir auch dem Euro zu verdanken haben.

Und wenn wie euer Steuergeld mit dem Flugzeug abwerfen müssen, Europa wird bleiben. Und unsere Eurokratenjobs auch............

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RalfWagner 28.09.2012, 07:27
6. Armes Deutschland

Die Sendung lässt sich leicht zusammenfassen.
[1] Illner selbstgefällig wie ein altkluger Pennäler.
[2] Gauk der Wirklichkeit entrück.
[3] Schmidt unbelehrbar wie die Alten an der Heimatfront.
Dieses Europa der beiden - ein Albtraum!

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interdit 28.09.2012, 07:30
7. optional

Schmidt ist für die Medien natürlich ein äußerst dankbarer Wanderpokal, bringt er doch ordentlich Pepp in jede Sendung. Mit dem heiligen Ernst eines Altkanzlers sitzt er da und palavert.
Wenn man diesen alten Mann hört, möchte kotzen. Bei jedem einzelnen Satz. Dass Schmidt im Jahre 2012 klar und deutlich nichts mehr zur Debatte beizutragen hat, scheint ihm nicht im geringsten bewusst zu sein. Er legt statt dessen einen Habitus an den Tag, wie wenn er insgeheim der einzige wäre, der noch den Durchblick hat.

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mlbn 28.09.2012, 07:33
8. Gaucks Markenthema die Freiheit

bla, bla, bla ich kann es kaum mehr ertragen etwas über diesen thematisch doch sehr begrenzten Mann zu lesen. Was Gauck scheinbar nicht weiß ist, dass das Fehlen materieller Ressourcen unfrei macht. Soziale Ungerechtigkeit und der immer mehr ausufernde Raubtierkapitalismus sollten auch seine Themen sein. Aber die sind für den falschen Freiheitskämpfer uninteressant.

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Fassmann 28.09.2012, 07:38
9. Jaja

Alte Maenner die gefangen in ihrer Ideologie nicht mehr ueber den Tellerrand zu sehen vermoegen, muss man nicht weiter beachten, beide hatten ihre Zeit

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