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Europa-Talk bei Illner: Präsident und Überkanzler
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Europa zwischen Nachkrieg und Mauerfall: Bei Maybrit Illner diskutierten Joachim Gauck und Helmut Schmidt die Europafrage eher neben- als miteinander. So unterschiedlich ihre Perspektiven, so einig ihr Ergebnis: Europa war, ist und wird gut.

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spiekr 28.09.2012, 09:16
40. Bloß keinem auf die Füße treten

Ich bin diese vorsichtigen, weichen Formulierungen satt in Vorbereitung auf harte Zeiten.
Die Slowenen haben keine "Bedenken", bei ihren geringen Löhnen und Renten die Griechen zu unterstützen, sonden die sind WÜTEND.
Schmidt beschwichtigt damit, dass wir noch gar nichts gezahlt haben, als wenn er als Ökonom nicht weiss was eine Bürgschaft ist.
Ausserdem könnten wir gar nicht zahlen, sondern müßten das Geld von Banken leihen, Neudeutsch : vom Finanzmarkt.
Keiner will sagen, dass der Club Med an der Quelle des Wohlstandes versagt = die Erzeugung von Produkten und Dienstleistungen, die zum angebotenen Preis stark verkauft werden.

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fidelc. 28.09.2012, 09:17
41. Ich befürchte Gauck

glaubt wirklich in einem Rechtsstaat und in einer Demokratie zu leben.Aber was soll man auch intellektuell von jemandem verlangen, der glaubt es gäbe einen Gott.Und wenn Herr Schmidt feststellt, dass es am besten wäre eine gemeinsame Sprache zu haben, dann hat er zumindest das grundlegende Problem Europas erkannt.Das spielt aber in der Politik gar keine Rolle.Denn wenn die Völker sich nicht verständigen können haben die Herrschenden leichtes Spiel und können uns gegeneinander ausspielen.

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Sabi 28.09.2012, 09:21
42. Kiste

Ich habe mich auch gewundert, warum Schmidt bei fast jeder
Antwort und Aussage auf 6 Mio. Naziopfer vor 60 Jahren
hinwies. Was hat das mit der Misere von Griechen und Spanier heute zu tun ?????? Ist er altklug oder bin ich
zu doof ????

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galens 28.09.2012, 09:25
43. Sage

Vielleicht ist es kein Zufall das der griechische Gott Zeus die persische Prinzessin Europa raubte.
Geschichte wiederholt sich.

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morning__star 28.09.2012, 09:27
44. .

Zitat von mlbn
bla, bla, bla ich kann es kaum mehr ertragen etwas über diesen thematisch doch sehr begrenzten Mann zu lesen. Was Gauck scheinbar nicht weiß ist, dass das Fehlen materieller Ressourcen unfrei macht. Soziale Ungerechtigkeit und der immer mehr ausufernde Raubtierkapitalismus sollten auch seine Themen sein. Aber die sind für den falschen Freiheitskämpfer uninteressant.
Jeder Hartz 4 Empfänger hat eine eigene Wohnung, hat genug Nahrungsmittel, ist krankenversichert, bekommt Strom, Wasser, Gas bezahlt; hat PC, Handy, Internet etc.

Der Hartz 4 Empfänger ist die unterste Stufe in der deutschen Gesellschaft und er ist mit Sicherheit nicht unfrei. Im Gegenteil, er hat mehr Zeit für persönliche Freiheit wie jeder Beschäftigte. Fakt ist: Der deutsche Hartz4 Empfänger lebt auf höherem Niveau als der durchschnittliche slowakische Arbeitnehmer. Da wollen Sie hier allen ernstes erzählen, ein Teil der Deutschen würde in Armut leben? Ein Teil der deutschen lebt in "Armut" im direkten Vergleich mit den Reichen, ohne diesen Vergleich würde dieser Teil aber von sich aus keineswegs behaupten in Armut zu leben.

Der Raubtierkapitalismus verbreitet sich nicht weiter, es ist nur nicht möglich den derzeitigen einzuschränken bzw. zu regulieren.
Unter Raubtierkapitalismus versteht man z.B. die Einstellung eines Unternehmers, einen Großteil seiner Mitarbeiter zu feuern, würde er deswegen auch nur 1% mehr Profit machen. Die mittelständischen Unternehmen machen das nicht und auch viele Großkonzerne die ihre Wurzeln und Tradition in Deutschland haben, behandeln ihre Mitarbeiter sehr gerecht (z.B. die ganzen Automobilfirmen: Mercedes, Porsche, BMW etc.). Der Raubtierkapitalismus ist ein Phänomen das vor allem in Investmentbanken zuhause ist, Moral und Anstand wird dort zu Gunsten des eigenen Profits total verdrängt, unethisches Handeln wird belohnt. Das ist eine Problematik die Deutschland aber alleine nicht lösen kann. Die Hauptzentrale von z.B. Goldman Sachs ist in NY und über die Wall Street kann weiterhin viel Unheil auch nach Europa gebracht werden. Der US amerikanische Präsident Obama wird daran aber nichts ändern, keine politische Kraft in den USA wird dagegen vorgehen, zumindest solange nicht, bis die nächste durch Investmentbanken verschuldete Krise hervorgerufen ist und die USA wieder selbst betroffen sind.

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kasssandra 28.09.2012, 09:31
45. An die Medien

Zitat von sysop
Europa zwischen Nachkrieg und Mauerfall: Bei Maybrit Illner diskutierten Joachim Gauck und Helmut Schmidt die Europafrage eher neben- als miteinander. So unterschiedlich ihre Perspektiven, so einig ihr Ergebnis: Europa war, ist und wird gut.
lasst Schmidt endlich in Ruhe. Er wird langsam senil und lebt nicht mehr in der Gegenwart. Vielleicht schafft es Lorenzo ihn zu überzeugen sich aus der Medienpräsenz zurückzuziehen.
Gauck mit seinen salbungsfrömmigen Gelaber will langsam auch keiner mehr sehen. Warum sagt er uns nicht welche Rolle Merkel in der DDR spielte? Hätte das vielleicht ähnliche Folgen wie eine Ablehnung des ESM durch das BVG?

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schwarzwaldbauer 28.09.2012, 09:31
46. Nicht Schuld, nicht Buße - aber Erinnern

Zitat von lordofaiur
Ich weiß nicht wieso Schmidt so oft auf die 6 Millionen Opfer des Holocaust hingewiesen hat? Weder ich, meine Eltern noch meine Kinder können etwas dafür. Ich sehe nicht ein für etwas Buße zu tun, was ich nicht zu verantworten habe. Meine Großeltern haben selbst viel Leid in der Nazizeit erfahren, sei es durch gefallene Familienangehörige und Hungersnot. Die haben dem Rest von Europa nicht erklärt, soweit ich weiß war das ein Österreicher und der hat sich seiner Verantwortung durch Suizid entzogen....
Niemand, aber auch wirklich niemand (auch nicht H. Schmidt) weist Ihnen oder anderen eine Schuld zu oder erwartet Buße von Ihnen oder anderen. Legen Sie diese Gefühle ab. Auch wenns schwer sein sollte.

Aber erinnern soll man (sich) schon -jeder soll sich erinnern -, daß es so zu so einem monströsen Massenmord kommen konnte. Hier. In Deutschland. Und das es der Österreicher alleine gewesen sein soll... das glauben Sie doch nicht mal selbst.


Im Übrigen: ein Glas Milch aus dem Schwarzwald. Tut gut.

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hinterfozig 28.09.2012, 09:35
47. Ja sowas

Bei Schmidt musste man nur seine Blicke Deuten, die er bei seinen Antworten auf den Gauck warf, das reichte vollkommen. Die Fragen der Maedchen hat der Gauck mit seinen ueberheblichen Allgemeinphrasen regelrecht zu Boden gedrueckt, was den Maedchen Schlussendlich egal war, wurden sie doch mehrmals in die Kammera geholt, und sie duerfen jetzt fibrig davon traeumen, eine Schauspielkarriere zu machen.
Was gab es sonst noch, ach ja die Illgner mit ihrer eigenartigen Gebaerdensprache, vor jahren war da auch der Stinkefinger gegen den Eichel dabei, aus heutiger Sicht wuerde ich sagen, recht hatte sie, obwohl sie selbst keine Kontrolle ueber ihre Finger hat, wie sollte sie auch.

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si-ar 28.09.2012, 09:35
48. .

Zitat von mlbn
bla, bla, bla ich kann es kaum mehr ertragen etwas über diesen thematisch doch sehr begrenzten Mann zu lesen. Was Gauck scheinbar nicht weiß ist, dass das Fehlen materieller Ressourcen unfrei macht. Soziale Ungerechtigkeit und der immer mehr ausufernde Raubtierkapitalismus sollten auch seine Themen sein. Aber die sind für den falschen Freiheitskämpfer uninteressant.
Vor allem, was nützt uns z.B. die Meinungsfreiheit, wenn uns keiner zuhört? Wir könnten doch genauso in eine dunkle, leere Höhle brüllen, das hätte denselben Effekt.

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klaro67 28.09.2012, 09:36
49. Donnerwetter!

Zitat von baninchenrenner
Es macht durchaus Spaß, Schmidt zuzuhören, aber das ist für mich noch lange kein Grund, ihm unentwegt zuzustimmen, nur weil er den Eindruck macht, mit seinen 93 Jahren ganz besonders altersweise zu sein. ... Heute ist der Umgang miteinander deutlich ruhiger und respektvoller geworden, und daran hat nach meinem Dafürhalten die Bundeskanzlerin einen wesentlichen Anteil. Für mich ein Zeichen zivilisatorischer Weiterentwicklung. Solchen PolitikerInnen bringe ich eher mein Vertrauen entgegen.
Zusammenfassung Ihrer Eingaben: Nicht der Inhalt zählt, sondern die Darstellung! So stellt man sich das mündige Volk vor. Unglaublich!

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