Forum: Kultur
Europäische Flüchtlingspolitik: Der Rassismus war nie fort

Es war so lange ruhig in Europa, wie die Politik Rassismus nicht instrumentalisierte. Doch wer den Kontinent zur Festung hochrüstet, darf sich nicht wundern, wenn rassistische Angriffe wieder zu einer Feierabendveranstaltung werden.

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beatbox 08.08.2015, 09:02
200. Rassismuswochen im Spiegel

Ich frage mich wie man es nennen sollte, riesigen Teilen der Bevölkerung( vor allem die mit ihrer Arbeit den ganzen Laden finanzieren), permanent eine moralisch/ethische Verkommenheit zu unterstellen, sobald von dieser ein kritischer Ton dazu kommt, wie es denn zu finanzieren sei, hier Millionen Afrikaner von denen man begründet annehmen muss, das sie weniger Chancen am Arbeitsmarkt haben werden als die 50% arbeitslosen Jugendlichen Südeuropas,also als Dauerkostgänger ins Land zu holen. Ist es gleich Rassismus, zu fragen, das dafür Millionen von Wohnungen gebaut werden müssen und vermutlich der Sozialstaat früher oder später kollabieren muss?

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espet3 08.08.2015, 09:03
201.

Die späte Rache der Multikulti-Bewegung wird kommen wie das Amen in der Kirche - gelle Frau Claudia Roth(?) Dann fliegen zum bösen "Ton" "Steine" und es gibt "Scherben".

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quidquidagis1 08.08.2015, 09:03
202. Dass der Rassismus nie fort war..

..merkt man schon daran,dass SPON zu fast keinem Asylantenthema ein FORUM eröffnet.Angst?

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mielforte 08.08.2015, 09:04
203. Machen Sie sich den Spaß und holen Sie Ihre Familienfotos

aus den Siebzigern oder Achtzigern raus und versuchen Sie, Ihr damaliges Lebensgefühl noch einmal einzufangen. Dann kann man für sich entscheiden, ob es damals besser war oder heute besser ist. Die EU, und da irren Sie sich Herr Diez, ist nicht wegen der Gefahr aus dem Osten geschaffen worden sondern bereits im 2. Weltkrieg durch die Alliierten, um Deutschland nach dem Krieg fest in die Zange zu nehmen. Das funktioniert bis heute und lässt uns so manchen Infrastruktur-Groschen vermissen, der für andere Dinge herhalten muss. Aber es ist auch gut so, wenn der Frieden auf dem Spiel steht.

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patras 08.08.2015, 09:07
204.

Zitat von Leserkwelle
In Ostafrika hat man mir ein schönes afrikanisches Suahelisprichwirt nahegeracht: "Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast, aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke." Oder frei nach Benjamin Franklin: "Besuch ist wie Fisch - nach drei Tagen stinkt er." "patras" hat bei seinen Reisen wohl die Gastfreundschaft seiner Gastheber wohl kräftig ausgenutzt; aber was diese Leute von ihm als wohlhabenden Westler auf Billigtrip wirklich hielten, hat er wohl nicht mitgekriegt!
Es ist doch wieder sehr merkwürdig, wie Sie automatisch meine Erfahrungen, die ich nicht weiter ausgeführt habe, in die Kategorie "Billigtrip", was ja nichts weiter heißt als "Billigtourismus" einordnen. Es sei Ihnen versichert, man kann andere Kulturen aus der Nähe nur machen, wenn diese Erfahrungen nicht auf einer organisierten 10 Tage Stipvisite in einem Fünf-Sterne-Hotel in einem 3. Weltland mit Tagestouren zu bestimmten Vorzeigeorten beruhen.

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mielforte 08.08.2015, 09:08
205. Machen Sie sich den Spaß und holen Sie Ihre Familienfotos

aus den Siebzigern oder Achtzigern raus und versuchen Sie, Ihr damaliges Lebensgefühl noch einmal einzufangen. Dann kann man für sich entscheiden, ob es damals besser war oder heute besser ist. Die EU, und da irren Sie sich Herr Diez, ist nicht wegen der Gefahr aus dem Osten geschaffen worden sondern bereits im 2. Weltkrieg durch die Alliierten, um Deutschland nach dem Krieg fest in die Zange zu nehmen. Das funktioniert bis heute und lässt uns so manchen Infrastruktur-Groschen vermissen, der für andere Dinge herhalten muss. Aber es ist auch gut so, wenn der Frieden auf dem Spiel steht.

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fmerk 08.08.2015, 09:13
206. Ich möchte endlich REALISMUS!

Liebe sich permanent moralisch selbst überhöhenden Gutmenschen, ich glaube es darf endlich mal Realitätssinn und Verstand eingefordert werden - auch wenn das hier und da das vorhandene intellektuelle Potenzial überschreiten mag! Ich war selbst ursprünglich politisch "links" zu verorten, aber heute nervt es mich nur noch, jeden Tag Statements mit "Rassismuskeule" zu lesen!!! Nur weil man zu naiv, zu feige oder zu bequem ist, Realitäten zu erkennen. Und zwar nicht nur im Tagesgeschehen, sondern für die nächsten 50 Jahre und darüber hinaus. Ich möchte, dass mal EIN "Gutmensch" mir die Frage beantwortet: Wieviel Zuwanderung verträgt Europa? Und: Ab wann MUSS Europa "zumachen", damit ein Kontintent ohne jegliche aktive Bevölkerungspolitik (wir alle haben die prognostizierten Wachstumsraten in Afrika gelesen) nicht auch Europa völlig destabilisiert und überfordert? Die "Gutmenschen" argumentieren völlig eingeschränkt und situativ - aber keinesfalls verantwortungsvoll für unsere Kinder und Kindeskinder. Und keinesfalls intelligent genug, für die Komplexität dieser Situation! Und jeden, der dies so hinterfragt gleich in die rechte Ecke zu stellen - das macht für mich die aktuelle Debatte und Medienlandschaft sehr fragwürdig ... und deswegen würde ich nicht mal mehr von "Gutmenschen" reden wollen, sondern von gefährlich oberflächlichen Ideologen!

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mesalliance 08.08.2015, 09:14
207.

manche kommentare hier sind recht seltsam.. anscheinend kratzen alle familien der welt tausende von euro zusammen (also soviel dass sie in einem unterentwickelten land jahrelang davon existieren könnten, oder ein haus davon bauen könnten)? um dann das gesündeste familienmitglied die absolut lebensgefährliche und sehr lange reise machen zu lassen? häh?? selten so einen quatsch gehört, und der größte unsinn ist, dass angeblich viel geld aus den kümmerlichen paar euro taschengeld in die herkunftsländer fließen würde, das würde nicht mal ein sparsamer schwabe schaffen.
und alle wollen nach deutschland?? selten so gelacht, ganz schön verzerrte wahrnehmung..

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rocky_heike 08.08.2015, 09:22
208.

Zitat von lemmy
...Gesellschaften müssen funktionieren, sozialpolitisch, kulturell und vor allem wirtschaftlich und finanziell. Das steht außer Frage. Auf Dauer sicher nicht machbar, wenn ein Land Millionen von Migranten aus anderen Ländern und Kulturen aufnimmt. Der Kollaps ist vorprogrammiert, nicht nur logistisch....
Typische Argumentation ! Ich lege Ihnen dringend die Statistiken des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ans Herz. Und wenn Sie dann weiterhin, so einen Mist behaupten, dann ist das Rassismus. Millionen von Migranten ? Was ein Quatsch.

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Yabanci Unsur 08.08.2015, 09:28
209. Ist ein Europa für Europäer rassistisch?

Europa war und ist eine Idee für Europäer, die ganz gut funktioniert und Eigenheiten durchaus berücksichtigt. Nicht jedes europäische Land gehört der EU an, nicht jedes EU-Land hat das Schengen-Abkommen unterschrieben oder den Euro übernommen. Auch die europäische Binnenmigration ist nicht wirklich ein Problem. Und hören Sie bitte auf mit dem Kolonialismus. Wo sind denn die riesigen Flüchtlingsströme aus Indien (brit. Kolonie), aus Indonesien (holl. Kolonie), aus Lateinamerika (span. u. port. Kolonie) oder China? Richtig! Es gibt sie nicht. Die Unruheherde liegen außerhalb Europas, vor allem im islamischen Großraum. Die Gründe dafür sind innerislamisch. Es waren nicht die Europäer (oder Amerikaner), die Hass zwischen Moslems gesät haben. Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten, die extremistischen Splittergruppen mit ihren barbarischen Koran-Auslegungen sind selbstverschuldet, ebenso wie die schwachen staatlichen Institutionen, die anämische Wirtschaft, Ungleichheit, Korruption. Das Problem ist nicht, dass Europa die Welt ignoriert, sondern dass die Menschen in den Nachbarstaaten und -regionen Europas den Alten Kontinent aus verständlichem Eigeninteresse nicht ignorieren können, weil er in nahezu allen Belangen besser ist. Europas Problem ist sein humanitärer Anspruch und vor allem seine Unwilligkeit, sich in Konflikte einzumischen, deren Kosten seine Bewohner tragen müssen.

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