Forum: Kultur
Europäische Flüchtlingspolitik: Der Rassismus war nie fort

Es war so lange ruhig in Europa, wie die Politik Rassismus nicht instrumentalisierte. Doch wer den Kontinent zur Festung hochrüstet, darf sich nicht wundern, wenn rassistische Angriffe wieder zu einer Feierabendveranstaltung werden.

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th_gast 07.08.2015, 17:28
20. Analysen: am Schreibtisch oder in der Praxis

"Warum ist es gut, vor einem Diktator zu fliehen, der womöglich mit westlichem Geld und mit westlichem Interesse regiert - aber schlecht, vor Hunger und Not zu fliehen, die auf westliche Ausbeutung und ein bis zwei Jahrhundert Kolonialverbrechen zurückgehen?" Die Schuld traegt natuerlich in jedem Fall der Westen; die Schaeubles, die Camerons, usw - in der Schreibtischanalyse. (Koennte es nicht auch die politische Klasse in den Herkunftslaender sein? Immerhin sind die meisten seit mindestens 50 Jahren selbsstaendig).
Mit 16 Jahren bin ich ebenfalls aus einer kommunistischen Diktatur geflohen - unterwegs nach Kanada zu Verwandten mir einem Bauunternehmen. Bin in DE haengengeblieben, da ich mich "verknallt" habe.
Obwohl:
1) wor Patenschaft fuer ukrainische Jugendliche (Studenten) mit allen Risiken uebernommen haben,
2) Ich selbst beruflich in Fernost, EU, GUS bis USA taetig war und die Situation vor Ort kenne,
3) wir Raeumlichkeiten und Mitarbeiter fuer Sprachkurse und voruebergehende Wohnmoeglichkeit fuer Frauen in Trennung bereitstellen,
4) wir auch Lebensmittel in Asylantenheimen verteilen, fuehle ich mich durch die Undiffenziertheit und Teilinformiertheit vieler Beitraege als Islamhasser und Rassist eingeordnet. Die Frauen in Trennung (auch wegen Pruegel) - raten Sie vom welchen Umfeld sie kommen?

Da wir auch Familien mit 3+ Kinder versuchen zu helfen, stellen wir fest: Sie koennen zum Teil nur Wohnungen beziehen und bezahlen die 50-100 Jahre alt sind - mit all den Nachteilen der hohen Heizkosten, Reparaturen der verstopften Wasser- und Abwasserleitungen, (Rohrreinigung 300,00-500,00 Euro) usw.
Wir sind auch in relativ Neuen Gebaeuden unterwegs. Tolle Wohnungen, mit Aufzug, Muellschlucker, so gut wir keine einheimische Familien, die Waschmaschine, wie neu, wird auch mal gegen eine neue, bezahlt vom "Amt", ausgetauscht (haben wir als Unterstuetzung organisiert). Die neue war auch "kaputt" Im nachhinein stellt es sich raus - man kam nur mit der Bedienung nicht zurecht. Wahrend die 3+kinderfamilie Monate lang ohne Fahrzeug ist, da sie die Reparatur nicht bezahlen kann, werden auf der anderen Seite hohe Summen rausgeworfen.

Vielleicht waere es hilfreich, mal nicht als Reporter oder als Journalist, sondern als Hilfeanbieter ins Asylantenheim zu gehen. Auch fuer die "Helfenden" ist die Erwartungshaltung nicht weniger, mit Verlaub, nicht nachvollziehbar und abschreckend.

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taglöhner 07.08.2015, 17:30
21.

Mich ärgert, dass auch Herr Diez der sich ausbreitenden Begriffsverwirrung darüber, was Rasissmus ist, Vorschub leistet. Ob das bewusst geschieht, weil sich das Wort so schön mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, der Sklaverei und der Apartheit assoziieren lässt, oder einfach schlampiger Umgang mit Begriffen ist, ist manchmal schwer zu entscheiden.

Da die beklagte Ablehnung wohl nur noch bei einem sehr kleinen Häuflein von Wirrköpfen auf der pauschalen Unterstellung einer irgendwie gearteten genetischen Minderwertigkeit beruht, vernebelt diese Bezeichnung die Ursachen des Pähnomens und erschwert so die Abhilfe und Problembewältigung.

Nicht die Hautfarbe oder die (genetische) Volkszugehörigkeit steht im Vordergrund der mangelnden Willkommenskultur, sondern rein kulturelle Vorbehalte: Religion, Traditionen, Mittellosigkeit.

Es geht also eher um Vorurteile. Diese aber sind eine universelle, unausrottbare Errungenschaft der Evolution, der es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Schadensminimierung bzw. ökonomischer Optimierung geht. Man neigt aus einer einzigen schlechten Erfahrung heraus nicht nur nicht mehr dazu, jeder weiteren Wespe mit Unvoreingenommenheit zu begegnen. Als sprachbegabtes Wesen, gibt man dieses Vorurteil dazu an andere weiter. Was dazu führt, dass letztlich bei vielen Leuten auch die völlig harmlosen, aber, gleichgefärbten Schwebfliegen in Misskredit geraten.

Das Problem mit den Vorurteilen ist eben, dass nur ein geringer Anteil von Problemverursachern ausreicht, intuitive Abwehrreaktionen gegenüber einer (erkennbaren) Gruppe hervorzurufen. Und zwar ab dem Moment, wo die persönliche Statistik einem sagt, dass sie in dieser gegenüber der Vergleichsgruppe überrepräsentiert sind. Die Hybris, den Menschen dahingehend verändern zu können, dass er dieses Wesensmerkmal verliert, ist naiv und verschleppt die Problemlösung. Die Antwort kann eigentlich nur sein, den Anteil an Problemverursachern zu drücken und/oder die Sichtbarkeit der Gruppenzugehörigkeit zu minimieren (Integration/Assimilation). Das ist schwer genug, aber nicht so aussichtslos. Die Alternative wäre Repression.

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Lisa_can_do 07.08.2015, 17:30
22. Thema gut, aber verfehlt

Wir Deutschen waren und sind rassistisch, vielleicht etwas weniger als in anderen Ländern. Das Hauptproblem bei uns Deutschen ist, dass wir uns unendlich tolerant und offen fühlen. Aber bitte nur so lange, solange der Wert der Eigentumswohnung nicht gefährdet ist, wenn ein Flüchtlings-Heim in der Nähe aufmacht. Fakt ist, dass in den Ländern, wo die Flüchtlinge herkommen, so katastrophale Lebenssituationen bestehen, dass wir Luxus-Deutschen das keinen Tag überstehen und wir nach Gerechtigkeit schreien würden. Die Flüchtlinge sind da und es muss ihnen geholfen werden, egal aus welcher Katastrophe sie nun kommen. Was für eine heuchlerische und dümmliche Diskussion um Kriegs-, Politische oder Wirtschaftsflüchtlinge. Und welche Arroganz zu sagen: "es können ja nicht alle kommen" - stellt Euch vor, die "wollen" gar nicht alle kommen, nur zwingt sie eine für uns unvorstellbar furchtbares Leben im eigenen Land. Die wollen nicht alle kommen, weil wir so nett sind. Aber damit wir bei dem Thema mitreden können, und das sollten und müssen wir nach meiner Meinung, dann müssen wir sowohl hier bei uns als auch in den Herkunftsländern etwas tun. Dazu gehört auch, dass wir hier bei uns, den ausländischen Kollegas unsere Gesetze und Regeln erläutern und ihnen helfen sich da irgendwie zu integrieren. Und diese sinnbefreiten Diskussionen um Flüchtlings-Kontingente können wir uns auch sparen. Die Flüchtlinge haben nur noch ihr Leben zu verlieren und jede noch so peinliche Flüchtlingsunterkunft hier bei uns ist besser als das Zuhause in den Herkunftsländern. Die Flüchtlinge kommen auch weiter und immer mehr. Zum Glück, weil irgendwer muss uns ja schliesslich pflegen in 10-20 Jahren.

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subcomandante_m 07.08.2015, 17:37
23. Sehr, sehr guter Kommentar ...

... runter mit der Maske! Interessanterweise haben einige der Kommentaroren Ihres Artikels ebendiesen wohl nicht verstanden. Da wird von komprimiertem Unfug gesprochen wenn man sich als genau das outet, was von Augstein a.a.O. angesprochen wurde: der Feierabend-Demagoge dem es nur um sich und seinen überschaubaren Wohlstand geht, er aber alle Freiheiten auf dem Altar der Überwachung und Abschottung opfert. Da wird von einem anderen Kommentator gemutmaßt, dass man nur willkommen ist, wenn man Geld hat. Man selber aber wohl nie die beschämende und selbstlose Gastfreundschaft nordafrikanischer Länder erfahren hat, der Länder, deren Menschen heute um unsere Gastfreundchaft ringen. Es ist das Europa, das wir uns machen mit den Politikern, die wir wählten und den Werten die wir opfern ... zu dumm, dass wir das nicht begreifen.

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cato. 07.08.2015, 17:38
24.

WoW bis zum Ende der Überschrift war alles richtig, für den Rest gilt leider das Gegenteil. Abgesehen, davon dass George Orwell richtig zitiert wurde sind alle Gedankengänge ziemlich verquer bis falsch.

Besonders krass ist diese Fehleinschätzung bei den Folgen des Kolonialismus, der für die direkt Betroffenen zwar eine Tragödie war, für die nachfolgenden Generationen aber ein Glück, ohne die von Europäern geschaffene Verwaltung, das Bildungssystem und der Infrastruktur würde es den Ländern heute nicht besser, sondern deutlich schlechter gehen.

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taglöhner 07.08.2015, 17:39
25. Schrumpfköpfe

Zitat von nixmainstream
Da wurde ein 50000 Jahre altes Skelett einer Frau gefunden. Die Analyse ergab das die Frau ca 48 Jahre alt geworden ist, obwohl Sie in als Jugendliche einen schweren schlecht verheilten Beckenbruch erlitten hatte. Das war eine Sensation, weil der Fund belegte das die Frau von Ihrer Gruppe nicht getötet (Gefahr für die Gemeinschaft) sondern mit "durchgebracht" wurde. Tiere machen so etwas nicht. Der Fund gilt als Beweis für MENSCHLICHKEIT vor 50000 Jahren, weil der Frau geholfen wurde, obwohl Sie mit Sicherheit eher eine Gefahr als eine Hilfe für die Gemeinschaft darstellte. Anscheinend entwickeln wir uns wieder mehr in Richtung Tier. Die vielen Kommentatoren die Geld und andere niedrigen Beweggründe über die Menschlichkeit stellen haben doch nur Angst von Ihrem Reichtum etwas abgeben zu müssen. Und das können nur die Besitzenden sein, denn wer nichts hat kann auch keine Angst haben etwas abgeben zu müssen. Wohlgemerkt um Menschlich zu sein und sich vom Tier zu unterscheiden.
Wenn Sie glauben, die Menschen vor 50000 Jahren hätten ihre Waffen nur zur Jagd benutzt und plötzlich im Habitat auftretende Wettbewerber stets willkommen geheißen, liegen Sie daneben.

Die Fürsorge gegenüber Angehörigen ist emotional etwas völlig anderes als die gegenüber Fremden.

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konradthe2th. 07.08.2015, 17:39
26. zu Ressourcen und zum Lebensstandard

Zitat: [Würden diese Menschen, so fragte er, ihren Wohlstand aufgeben oder einschränken, ihren Lebensstandard, der "mehr oder weniger direkt auf der Ausbeutung der farbigen Völker beruht"? Orwell war skeptisch. Er wusste: Das sind, bis heute, die rassistischen Wurzeln Europas.]

nur eine kleine, aber bedeutsame "Korrektur" zu Ihrem ansonsten gelungenen Artikel.

Sie implizieren (scheinlogisch), dass die Einstellung der Ausbeutung der rohstoffreichen Drittweltstaaten zwingend mit einem Wohlstandsrückgang Europas, bzw. der westlichen Welt verbunden sei. Dass es hier also - neo-darwinistisch formuliert - um einen "Verteilungskampf" um knappe Ressourcen ginge, den man aber höflicher- und beschwichtigenderweise nicht offen ausspricht, um sich nicht in dem Verdacht "politischer Unkorrektheiten" auszusetzen.

Ich kann mir vorstellen, dass es sehr im Sinne der hiesigen Finanzeliten ist, dass derartige "Paradigmen" eine möglichst hohe Beliebtheit und Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung genießen, da sie gut geeignet sind, von den eigentlich maßgeblichen Kausalitäten abzulenken.

Wer sich intensiv mit dem Thema der Ressoucenverteilung beschäftigt wird schnell feststellen, dass die internationalen Güter- und Rohstoffressourcen tatsächlich nicht knapp sind (wie gerne kolportiert), sondern dass sie - künstlich - knapp gehalten werden, um genau die elitäre und chauvinistische (letztlich selbstverliebte - im Kern vielleicht rassistische) Art von Politik betreiben zu können, die zu den großen weltweiten wirtschaftlichen Unterschieden erst führt!

Würden die heute weltweit verfügbaren und erzeugbaren Güter/Rohstoffe tatsächlich international "gerecht" bewirtschaftet werden, würden sie für die 10-fache! Menge der aktuellen Weltbevölkerung - und zwar auf dem Niveau des aktuellen mitteleuropäischen Lebensstandards ausreichen.

Wer daran wohl kein Intesse haben mag...?

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dunkelfalke123 07.08.2015, 17:40
27. mal weiter denken

Wieviele Leute sollten den in Deutschland leben. Ich denke wer mal ein bischen weiter denkt, in vielleicht 50 Jahren werden hier ohne Zuzug fremder viel weniger Menschen leben.

Und ich sage: Gut so.

Den in der nächsten Zeit müssen wir mal so langsam dahin kommen das Deutschland seine Bevölkerung ernähren kann und auch mit "fast" allem anderen Versorgen kann. Denn die Menschheit wächst, globale Recourcen werden anders verteilt werden müssen und hier einfach immer teurer. Einige Recourcen werden sind auch endlich. Klar werden unsere Sozialsysteme unter einem Mitgliederschwund leiden, aber das kann ein einiges Volk stemmen.

Die EU ist dabei leider keine Hilfe sondern nur ein weiterer unnützer Wasserkopf der Mitgeschleppt werden muss.

Nochmal: Die EU ist nicht EUROPA und schon lange nicht die gewählte Regierung der europ. Völker. Sie ist nur die Abschiebeanstalt für 2te Reihe Politiker

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Blackster 07.08.2015, 17:41
28. Ganz normales

Genauso wie der Krieg gehört Revierverteidigung auf diesem Planeten einfach dazu.

Ameisen führen Kriege z.B., soweit ich weiß sogar manche Affenarten. ALLE Lebewesen des Planeten sind gezwungen ihr Revier zu verteidigen - ausnahmslos.

Ich frage mich manchmal wann der ach so aufgeklärte und - ja - so überaus gebildete "moderne Mensch" begreift, dass es auf diesem Planeten gewisse Grundprinzipien gibt die im Tierreich wie im Menschenreich unumgänglich sind.

Auf diesem Planeten gibt es auf drei Ebenen eine Evolution : die materielle (Weiterentwicklung der eigenen Art, sprich Anpassung der Körper an Lebensumstände), die geistige/spirituelle(beim Menschen) sowie die der Seele (gut da glaubt nicht jeder dran).

Und damit diese Evolution auf diesen drei Ebenen stattfinden kann, müssen uns sozusagen Steine in den Weg gelegt werden, ohne Widerstände die überwunden werden kein Wachstum.

Also ist das Leben - wie man so schön sagt - von Anfang bis Ende - ein Kampf.

Und da brauchen wir also nicht nach Europa schauen, Rassismus und Ausbeutung gibt es in jedem Land der Welt. Dient anscheinend der Revierverteidigung und wird man nie ausmerzen können.

P.S.: Letztes Jahr war ich meinen Bruder mit einigen Freunden in der Schweiz besuchen, der dorthin ausgewandert ist. Da gingen wir auf ein Schweizer Volksfest. Einer unserer Freunde ging zu einer Schweizerin und sprach sie an, erzählte ihr mehr
oder weniger im ersten Satz, dass er aus Deutschland komme.

Sie schaut ihn angewidert an und sagt : "Und was machst du dann hier?!!!!"

Es ist nicht das ach so schlechte Europa, es ist die Natur des Menschen.
Rassismus werden wir genauso wenig in den Griff bekommen wie den Krieg! Gäbe es nicht die Angst vor der Atombombe, wir hätten schon längst den Dritten Weltkrieg am laufen!

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erich.scheuch 07.08.2015, 17:42
29.

Zitat von lemmy
Selten so viel Unfug in so wenig Text gelesen. Wohlstand für alle, grenzenlos, im wahrsten Sinne des Wortes hat es nie gegeben Herr Diez, auch und insbesondere nicht bevor die Flüchtlingsmassen sich in Gang gesetzt haben. In welcher gesellschaftlichen europäischen Realität haben Sie gelebt in den letzten 20 Jahren ? Europa als das "Land" wo Milch und Honig fließt ? Mitnichten. Und warum bitte ist man Rassist, wenn man gegen unbegrenzte Flüchtlingsaufnahme ist ? Rationaler Menschenverstand ist wohl bei einigen Sozialromantikern Mangelware. Die Realität nicht nur durch die rosarote Brille zu betrachten ebenso, ganz offensichtlich. Die Länder und Regierungen der europäischen Länder haben in allererster Linie die Interessen ihrer Bevölkerung zu wahren. Das gilt im übrigen nicht nur für Europa, sondern für jedes Land. Wollen Sie Nationalstaaten gänzlich aufheben, Herr Diez ? Wie wollen Sie das umsetzen ? Der erste Schritt zur Anarchie wäre damit gemacht, ganz sicher. Gesellschaften müssen funktionieren, sozialpolitisch, kulturell und vor allem wirtschaftlich und finanziell. Das steht außer Frage. Auf Dauer sicher nicht machbar, wenn ein Land Millionen von Migranten aus anderen Ländern und Kulturen aufnimmt. Der Kollaps ist vorprogrammiert, nicht nur logistisch. Ein "kleines" Rechenbeispiel, Herr Diez: Im Moment bzw. seit Jahren fehlen den öffentlichen Haushalten die Gelder für die Sanierung der Straßen, Gleise, Schulen etc. in Milliardenhöhe. Alleine für die Straßen etwa 7 Milliarden, alleine für die Schulen noch mal soviel, wären alleine dafür 14 Milliarden. Das ist in etwa die Summe, die für 2014 und 2015 nur für die Versorgung der neuen Flüchtlinge in Deutschland ausgegeben wird. Bedeutet im Klartext: Wir lassen einen ganzen Staat lieber kollabieren, bevor wir zugeben, dass wir - bei aller Empathie - nicht das ganze Elend dieser Welt mitfinanzieren können. Und mit Verlaub gesagt: Auch nicht WOLLEN ! Multikulti war nicht gestern, das hat es so nie gegeben, funktioniert nicht und ist in vielen Bereichen eher belastend als bereichernd. Fahren Sie doch mal in die Randgebiete deutscher Städte und schauen Sie sich um in den Parallelgesellschaften innerhalb dieser Gesellschaft, nicht nur in Deutschland. Das ist die Realität und nicht die ideologisierten Ideen eines grenzenlosen Europas. Und mit Verlaub, Herr Diez, Vernunft hat wahrlich noch niemandem geschadet.
Hier ein Rechenbeispiel extra für: Denn nicht die 14 Milliarden Euro verhindern die Sanierung der Strassen, Schulen usw., sondern die Steuerverschwendungen (etwa 40 Milliarden), Schwarzarbeit (etwa 40 Milliarden), Steuerhinterziehungen von mehreren Millarden, etwa 10 Milliarden Steuer die an beide Kirchen bezahlt (nicht zu verwechseln mit der Kirchensteuer) werden, dann noch die Zig Milliarden an Knüngel-Subventionen. Das ist ne Summe worüber sie mal nachdenken sollten, bevor sie hier den großen Aufreger spielen. Und noch etwas. Wenn es Multikulti nie gegeben hat, woher wissen Sie das es nicht funktionieren. Haben Sie das in Ihre Glaskugel geschaut über Sie sich auch Ihr Rechenbeispiel erspäht haben.

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