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Europas Zukunft: Wir brauchen eine echte Europäische Republik
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Wie geht es nach dem Brexit weiter mit Europa? Wir brauchen eine Europäische Republik, mit eigenem Budget, eigener Verfassung und übergreifenden Medien. Ein Kommentar von Nils Minkmar

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Freifrau von Hase 13.07.2016, 10:19
1.

Übergreifende Medien? Und in welcher Sprache sollen die senden/schreiben? Englisch ist ja nun raus und außerdem sollte man die Englischkenntnisse in der EU eh nicht überschätzen.

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banalitäter 13.07.2016, 10:20
2. mehr Brüssel ?

erst mal sollte Brüssel sich auf Kernkompetenzen bescheiden ( gemeinsame Verteidigung , Aussenpolitik , Finaz+Steuern ) alles andere sollten die Länder entscheiden . Europa wird nie eine Föderation , ein gemeinsamer Bundesstaat. Wie auch , ohne gemeinsamer Sprache , Herkunft usw. Nationalstaaten wird es noch viel länger geben , als sich Berufseuropäer das gerne vorstellen . das ist auch gut so . WENIGER Europa wäre mehr in diesen Zeiten .

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Leser161 13.07.2016, 10:23
3. Ja

Alles ist besser als diese Gewurschtele, wo der Bürger jetzt nicht weiss was wo geht und Europa nur ein Ort ist dem man unpopuläre Politiker und Entscheidungen zuschiebt (und Sonneborn)
Brüssel muss genau zugedachte Kompetenzen bekommen, auf dieser Grundlage Entscheidungen treffen die europaweit in den Medien diskutiert werden und bei der nächsten Wahl abgestraft oder honoriert werden.

Für den Anfang sollten Kompetenzen und Budget eher gering sein. Wenn es funktioniert kann man diese auf demokratischer Grundlage erweitern.

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goethestrasse 13.07.2016, 10:25
4. keine Worthülsen und Verklausulierungen

..Sonntagsreden und Hintertüren. Vorleistungen statt Vorschusslorbeeren. Sonst suche ich mir eine Alternative.

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Matzimaus 13.07.2016, 10:26
5. Genau!

Da die Lobbyisten schon da sind trifft sich das ja gut.

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Malto Cortese 13.07.2016, 10:28
6.

Die Völker Europas wollen aber ihre nationalen Verfassungen behalten. "Wir brauchen" bedeutet dann also, daß sich ein "Pragmatiker" finden muß, der sie gegen den Willen der Europäer durchsetzt? Früher nannte man das Diktator.

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poetnix 13.07.2016, 10:29
7.

Genau das brauchen wir langfristig!
Heute jedoch brauchen wir Militärs, die einen Europäer nicht als einen Ausländer betrachten, sondern als einen wie sie, nämlich Europäer.
So lange das Klein-Alt-Nationalinski-Denken in den Köpfen der Politiker nicht zurückgedrängt wird, hat Europa kaum eine Chance.

Es sind nicht die Brüssler, sondern die kleinnationalistischen Denker der Regierungen.

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moritz27 13.07.2016, 10:32
8. Die UdSSR,

Jugoslawien und die Tschechoslowakai waren mal solch Versuche. Waren!

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Leser161 13.07.2016, 10:33
9.

Zitat von Freifrau von Hase
Übergreifende Medien? Und in welcher Sprache sollen die senden/schreiben? Englisch ist ja nun raus und außerdem sollte man die Englischkenntnisse in der EU eh nicht überschätzen.
Gute Frage. Ich gebe aber zu bedenken, dass viele Länder mehrsprachig sind und das gut hinbekommen (jetzt mal abgesehen von Belgien)

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