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Europas Zukunft: Wir brauchen eine echte Europäische Republik
DPA

Wie geht es nach dem Brexit weiter mit Europa? Wir brauchen eine Europäische Republik, mit eigenem Budget, eigener Verfassung und übergreifenden Medien. Ein Kommentar von Nils Minkmar

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Putin-Troll 13.07.2016, 11:12
30. Leben und leben lassen

Zitat von
Wir brauchen eine Europäische Republik
Ich will aber nicht. Und damit bin ich nicht der einzige. Nicht falsch verstehen, ich vertrage mich gut mit meinen Nachbarn, aber deshalb möchte ich noch nicht mit ihnen zusammenziehen. Und dabei sprechen die sogar meine Sprache...

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wolly21 13.07.2016, 11:13
31. Warum

belassen wir es nicht bei dem, was recht gut funktioniert:
Ein europäischer gemeinsamer Markt.
Wenn der EURO weiter funktionieren soll, geht das nur über eine zentrale Steuerpolitik, und die ist offensichtlich nicht erreichbar. Keiner der Mitgliedstaaten ist bereit, seine Steuerhoheit aufzugeben. (Luxemburg, Niederlande, Irland,..)
Die Währungsschlange mit dem ECU hat hervorragend funktioniert.
Auch eine Transferunion (ähnlich dem innerdeutschen Finanzausgleich) ist nicht vermittelbar (macht ja schon innerhalb große Probleme).
Und mit der(n) Sprache(n) haperts auch.

Parallel zur Wirtschaftsunion haben wir für Sicherheit und Außenpolitik die Nato. Was braucht's da mehr?

Freizügigkeit?
Wer es schafft, in einem seiner Nachbarländer einen Job zu bekommen und auszufüllen, sich zu integrieren (sprachlich, gesellschaftlich) ist dort sicherlich willkommen. "Sozialflüchtlinge" eher nicht.
Medien?
Internet und TV sind doch europaweit zugänglich, Zeitungen überall erhältlich. Wer die lesen will (und kann!) hat doch die Möglichkeit.
Von den Politikern wird alles viel zu kompliziert gemacht.

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weinstock111 13.07.2016, 11:13
32. Komprimierter Schwachsinn

Dieser absolut unrealistische Traum von "Vereinigten Staaten von Europa" scheitert schon an der Vielfalt der Sprachen (im Gegensatz USA seit Jahrhunderten Englisch) und auch lokale Politiker der verschiedenen Nationen werden sich von einem "Ausländer" nicht in ihre Lokalpolitik reinreden lassen. Das ganze Gerede von Frieden , Sicherheit oder ewigem Wirtschaftswachstum ist demagogisches Geschwätz gieriger Lobbyisten.

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olste52 13.07.2016, 11:16
33. Wie bitte?

In welchem Universum lebt der Autor dieses Artikels? Mehr Brüssel? Mehr Zentralismus? Das Gegenteil wollen die Leute. Als Schweizer weiss ich, dass ein Leben ausserhalb der EU besser ist.

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Karaja 13.07.2016, 11:18
34. Genau...

eine "Europäische Republik, mit eigenem Budget, eigener Verfassung und übergreifenden Medien" das alles brauchen SIE Herr Minkmar! Das einzige, was sie nicht bekommen werden, ist ein Europäisches Volk, alldieweil es dieses nicht GIBT! Und deswegen ist ihre Hirngeburt von "Europa" von vorne herein auch eins: eine Totgeburt!

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wi_hartmann@t-online.de 13.07.2016, 11:23
35. Alle Macht nach Brüssel

Diese unsinnige Forderung gäbe dem bisher Erreichtenin Sachen EU den Todesstoss.

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Becks0815 13.07.2016, 11:24
36.

Zitat von weinstock111
Dieser absolut unrealistische Traum von "Vereinigten Staaten von Europa" scheitert schon an der Vielfalt der Sprachen
Die Sprachen sind nicht das Problem, sondern die unterschiedlichen wirtschaftlichen Stärken der Regionen, die dem Euro angehören.

Italien, Griechenland und Frankreich werden da von der "Deutschen Lok" gnadenlos hinterhergezogen, und dies wird sich erst ändern, wenn die Leistung in den Ländern sich angepasst hat (bei Griechenland passiert das nie).
De Fakto darf Deutschland sich dann zwar über den schwachen Euro freuen (dank der schwachen Mitglieder), aber gleichzeitig auch den Zahlmann für alle anderen spielen.

Ob der Michel das nun jahrzehntelang mnit sich machen lässt, k.A., ob es gut geht, das steht in den Sternen. Da sind jetzt gerade wieder die Banken in Italien aufgetaucht, die Geld aus Deutschland benötigen....
Eventuell lachen die Briten in 5 Jahren bereits und die Brexit-Gegner sind verstummt, weil das Experiment Euro-Zone wahlweise implodiert oder explodiert ist.

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verinet 13.07.2016, 11:26
37. Europa funktioniert nicht

also brauchen wir mehr Europa die Nationalstaaten sollen auf ihr "folkloristisches" Normalmaß zurücksinken.Die übliche Vorstellung deutscher Linker von den vereinigten Staaten von Europa also, aber außer Ihnen will keine Nation dass ihr Nationalstaat auf folkloristisches Format eingedampft wird...so ein Modell wird auch aufgrund verschiedener Kulturen Interessen und Zielvorstellungen nie bzw. würde nur sehr kurz funktionieren......was das mit dem europäischen Supersender soll kapier ich auch nicht sicher supersexy der entstehende Untertitelwahnsinn

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gellegelle 13.07.2016, 11:27
38. Herr, schmeiß Hirn ra!

Zitat von Mr Bounz
Leider kann ich ohne zu zahlen den Artikel nicht ganz lesen. Aber die Überschrift reicht eigentlich schon. Volle Zustimmung, wir brauchen Mehr Europa, ein ....
1.) Vielleicht gibt es noch etwas zwischen der Weltbühne und dem Nachbarort? Und 2.) Wieso müssen Gemeinden immer gegeneinander kämpfen? Was für ein Menschenbild haben Sie eigentlich?

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epigone 13.07.2016, 11:28
39. Die Dame ...

Zitat von Nachtvogel
Ausgerechnet einen Artikel, der einen der wohl wichtigsten Gedanken zur Rettung Europas (nicht nur!) und zu einer bürgernahen Neuordnung der entgleisten Politik anspricht, macht Ihr Hirnis zum Bezahlartikel! Sehr zu Empfehlen das Buch von Ulrike Guérot zu diesem Thema!
deren Buch sie da empfehlen, weiß doch außer pro-EU-Parolen nicht viel Kluges zu sagen. Gesinnung und Vision tritt bei ihr an die Stelle historischer Analyse, gesellschaftliches Verständnis und Respekt vor dem Souverän werden durch die Anmaßung der EU-Berufspolitiker ersetzt. Verfassungs-Souverän aber sind die Bürger der Nationalstaaten, die alles nur nicht ihre Nationalität zugunsten der Brüsseler Hybris aufgeben wollen (etliche verwirrte Deutsche mal ausgenommen). Lesen sie mal neben den Pamphleten der Frau Guérot das, was die Bürger der großen europäischen Nationen so in Umfragen zur EU sagen!

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