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"Fahrenheit 11/9" von Michael Moore: Wer Schuld hat an Trump? Gwen Stefani!
Weltkino

Wie konnte Trump US-Präsident werden - und kann man jetzt tun? Doku-Aktivist Michael Moore misst in "Fahrenheit 11/9" erneut Amerikas Betriebstemperatur. Seine Diagnose ist so deprimierend wie aufwühlend.

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hegoat 17.01.2019, 17:24
1.

Moore ist ein Linker, der in seinen Filmen oft überspitzt und manchmal übertreibt, bzw. nur die halbe Wahrheit sagt. Das macht ihn leider nur bedingt glaubhaft, womit er seiner eigenen Sache einen Bärendienst erweist. Schade, denn damit öffnet er jedem Konter und jeder Glaubwürdigkeitskritik Tür und Tor.

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sven2016 17.01.2019, 20:37
2. Wenn der Mann in seinen Filmen

nur nicht immer so simpel und platt argumentieren würde ...

Ich erinnere mich an den „Überfall“ zum überraschenden Interview mit dem damaligen NRA-Chef Charlton Heston, in dem er den alten Mann plötzlich ziemlich unangenehm anging.

Glanzstunde des politischen Reports war das nicht.

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DJ Doena 17.01.2019, 20:39
3.

Moore war ja einer der wenigen, die Trumps Wahlgewinn sogar vorausgesagt haben, weil sich die Linken/Liberalen/Demokraten so verhalten haben, wie sie es taten.

https://www.youtube.com/watch?v=EekI4rBg9_U

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defy_you 17.01.2019, 20:40
4. Naja, der wahre Grund für Trump

ist doch genau das, was hier als Hoffnung aufgezeigt wird:

„Und er sucht junge, radikale Politiker wie Alexandria Ocasio-Cortez aus New York oder Rashida Tlaib aus Michigan auf, um zu zeigen, dass noch nicht überall in der Demokraten-Partei der Lobbyismus-Wurm drin ist.“

Gerade diese linken Radikalen treiben die Mittelschicht doch zu Trump. Es ist im Grund wie in Deutschland, wo Merkel aus der cdu eine zweite grüne Partei gemacht hat.
Thaib ist nicht die Hoffnung der Demokraten, sondern kostet Ihnen richtig Stimmen.

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niska 17.01.2019, 20:50
5.

Zitat von hegoat
Moore ist ein Linker, der in seinen Filmen oft überspitzt und manchmal übertreibt, bzw. nur die halbe Wahrheit sagt. Das macht ihn leider nur bedingt glaubhaft, womit er seiner eigenen Sache einen Bärendienst erweist. Schade, denn damit öffnet er jedem Konter und jeder Glaubwürdigkeitskritik Tür und Tor.
Trump ist ein Rechtsradikaler, der in seiner Politik meist überspitzt und immer übertreibt, bzw. niemals auch nur die halbe Wahrheit sagt. Das macht ihn leider völlig unglaubhaft, womit er seiner eigenen Sache einen Bärendienst erweist. Schade, denn damit öffnet er jedem Konter und jeder Glaubwürdigkeitskritik Tür und Tor. Eine Glaubwürdigkeitskritik gerade von Seiten von Trumplovern wäre daher an absurder Skurilität nicht zu übertreffen.

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thomas.kahne 17.01.2019, 21:05
6. Ann Coulter

Wie wäre es auch mal einen Beitrag über Ann Coulter zu bringen. Nur der Ausgewogenheit halber.

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niska 17.01.2019, 21:11
7.

Zitat von defy_you
ist doch genau das, was hier als Hoffnung aufgezeigt wird: „Und er sucht junge, radikale Politiker wie Alexandria Ocasio-Cortez aus New York oder Rashida Tlaib aus Michigan auf, um zu zeigen, dass noch nicht überall in der Demokraten-Partei der Lobbyismus-Wurm drin ist.“ Gerade diese linken Radikalen treiben die Mittelschicht doch zu Trump. Es ist im Grund wie in Deutschland, wo Merkel aus der cdu eine zweite grüne Partei gemacht hat. Thaib ist nicht die Hoffnung der Demokraten, sondern kostet Ihnen richtig Stimmen.
Man stelle sich die USA mit AOC vor. Im Inland gehts selbst den Rednecks besser und aussenpolitisch käme der Respekt schnell zurück. Man wird ja noch träumen dürfen.

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Actionscript 17.01.2019, 21:21
8. Genau, was sie hier schreiben,...

Zitat von defy_you
ist doch genau das, was hier als Hoffnung aufgezeigt wird: „Und er sucht junge, radikale Politiker wie Alexandria Ocasio-Cortez aus New York oder Rashida Tlaib aus Michigan auf, um zu zeigen, dass noch nicht überall in der Demokraten-Partei der Lobbyismus-Wurm drin ist.“ Gerade diese linken Radikalen treiben die Mittelschicht doch zu Trump. Es ist im Grund wie in Deutschland, wo Merkel aus der cdu eine zweite grüne Partei gemacht hat. Thaib ist nicht die Hoffnung der Demokraten, sondern kostet Ihnen richtig Stimmen.
...hätte viele zur Wahl gedrängt und Demokraten wählen lassen. Der Grund, warum Trump gewonnen hat, ist vielschichtig.
1. Ein Grund ist Clinton, die eben bei vielen als arrogant galt. Wähler haben deshalb garnicht gewählt, was auch Stimmen für Trump bedeutet. Moore hat genau hier gewarnt, in jedem Fall zur Wahl zu gehen.
2. Ein anderer Grund ist die Email Affaire, die mit Hilfe russischer Hacker und Assange vorangetrieben wurde sowie Fake News und Verschwörungstheorien von rechtsextremen Radio Talkshow Hosts und Social Media Aktivisten. Ich habe über meine Webseite solch eine Email bekommen und mir wurde sogar Geld angeboten, Fake News in Social Media zu verbreiten.
3. Ein weiterer Grund, warum Trump gewählt wurde und nicht ein anderer republikanischer Kandidat ist die Tatsache, dass Trump ein Geschäftsmann ist. Besonders small Business Owners (Entschuldigung für die Verenglischung, aber es ist einfacher für mich:)) haben Trump gewählt.
4. Ein wichtiger Grund ist, dass Trump genau das ausgesprochen hat, was einige hören wollten und dazu gehört leider auch Diskriminierung von Latinos und Schwarzen und insgesamt Immigranten. Reden sie mal mit einigen echten Trump Wählern, die ihm auch jetzt noch die Stange halten.
5. Und dann die Evangelikalen, die einen hardcore rechten Präsidenten haben wollten egal ob seiner Frauengeschichten, die ihn ja eigentlich erst zu einem richtigen Mann machten.
6. Und vergessen sie nicht das amerikanische Wahlsystem, dass nicht die popular Votes zählt sondern nach Staaten die Wahlmänner bestimmt.

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GyrosPita 17.01.2019, 21:24
9.

Zitat von sven2016
nur nicht immer so simpel und platt argumentieren würde ... Ich erinnere mich an den „Überfall“ zum überraschenden Interview mit dem damaligen NRA-Chef Charlton Heston, in dem er den alten Mann plötzlich ziemlich unangenehm anging. Glanzstunde des politischen Reports war das nicht.
Nicht zu vergessen sein Frühwerk "Roger and me". Der Automanager um den es ging hat sich sehr wohl einem Interview mit Moore gestellt, nur wurde das von letzterem nicht in den Film aufgenommen weil es nicht in die Dramaturgie paßte. Die Geschichte mit den Gewehren in "Bowling for Columbine" die als Prämie an Bankkunden ausgehändigt werden sollten stimmte so auch nicht.

Moore ist kein ernstzunehmender Journalist, er ist ein Aktivist der sich die Dinge so zurechtbiegt wie es ihm paßt. Die harten Trump-Befürworter wird der so eher noch bestärken.

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