Forum: Kultur
Faschismus: Früher waren wir gefürchtet
REUTERS/ Agencja Gazeta

Die Welt wird komplizierter, da wächst die Sehnsucht nach einfachen Antworten. Und nach schönen Uniformen.

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Beauregard 25.11.2017, 10:22
1. wie immer bei Frau Berg:

eine brilliante, sicherlich subjektive aber sehr intelligente Analyse...

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keine-#-ahnung 25.11.2017, 10:25
2. Nazis! Überall Nazis!!

"Es gibt keine Todesopfer linken Terrors seit der Wiedervereinigung, aber ein paar wirklich unsinnige Sachbeschädigungen."
Der Zeitpunkt der Wiedervereinigung scheint in der Schweiz zeitlich anders verortet zu werden als hierzulande? Alfred Herrhausen. Jens Zimmermann. Detlev Rohwedder. Gerhard Kaindl. Michael Newrzella. Klaus Herzberg.
IMHO alle nicht einem Tripperleiden erlegen ...
"Rechte haben das System der Ungleichheit der Menschen zu einem ihrer Leitmotive erklärt. Für Linke gilt der Grundsatz, dass alle Menschen gleichwertig sind."
Alle Menschen sind gleichwertig ... o.k. Klingt gut. Und daher lade ich Sie ein, diese These auch mal zu hintermauern. Ich spreche am Montag mal mit meiner Putzfrau, ob sie ein halbes Jahr die Lebensumstände mit der Autorin zu tauschen gewillt ist. Das wird Wohnung und Praxis nicht wirklich sauberer machen, wohl aber diese Plattform. Und sind ja nur sechs Monate ... Grüsse in die Schweiz!

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ThomasLE 25.11.2017, 10:27
3. Danke.

Wie recht Sie haben Frau Berg. Ihre bittersüße Analyse trifft den Punkt mit schelmischer Genauigkeit. Mir graut es vor den ängstlichen, männlichen Mitfünfzigern, die sich in ihrer Kapitulation vor der Komplexität der Welt faschistischen Strukturen und Meinungsgut zuwenden und dabei liebend gern demokratische Prinzipien über Bord werfen! Nur wie gehen wir damit um? Unsere Demokratie muss das aushalten, aber reicht das?

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taglöhner 25.11.2017, 10:31
4. Evolution

Sie haben es noch nicht verstanden, Frau Berg. Die Fabios stehen immer für Kontrollverlust und Chaos, die Rechten Marschierer im Zweifel für Kontrolle und Ordnung in der Wahrnehmung der Masse. Beim Auftreten exzessiver linker und rechter Gewalt wird daher immer die Rechte an Sympathie gewinnen. Wie damals. Dagegen lässt sich nicht anschreiben, ohne dass es nach hinten losgeht.
Geht in die Produktion, auf die Baustellen und spitzt die Ohren, Ihr selbstempfundenen Linken, sonst verpasst ihr etwas Entscheidendes

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Mr Bounz 25.11.2017, 10:33
5. Danke

wie ein bekanntes Beuteltier bereits treffend formulierte:
die Einen zünden Autos an die Anderen Menschen. Autos anzünden ist schlimmer, denn Menschen besitze ich nicht.

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querdenker1964 25.11.2017, 10:37
6. es scheint, dass Ihnen

die Luft in den schweitzer Alpen nicht so gut bekommt oder der Fernblick auf Deutschland etwas getrübt ist, Frau Berg. Was Sie da an abstrusen Gedanken aneinander fügen aus feministisch, linken Versatzstücken ist schon abenteuerlich. Vielleicht liegt es auch daran, dass Sie in einer entpolitisierten deutschen Gesellschaft nur die Zunahme am rechten nicht aber am linken Spektrum des Extremismusses zur Kenntnis nehmen und dies mit einer Sosse des überall vermuteten Machismus und Sexismus zusammen rühren. Eine Vermutung im luftleeren Raum - leider subsanzlos nach dem Motto - ich nehme alles zusammen, was ich nicht leiden kann und klebe das Label "Faschismus" darauf

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Lichtgestalt1503 25.11.2017, 10:39
7. Und

da isser wieder, der fiese europäische tumbe Mann. Eigentlich könnte man auch sagen, der weiße, ältere Mann. Wünscht sich so sehr seine Uniform zurück...
Schlimmer Sexist, brutaler Rassist - eben böse.
Ganz im Gegensatz zu den bekanntermaßen toleranten, gebildeten, tollen Männern aus Afrika und Arabien.
Mal in Ernst, wird ihnen irgendwann mal was Neues einfallen?
Vielleicht alle 6 Monate, oder wenigsten 1 x im Jahr?
Das kann doch nicht sein, dass alles Schlwechte dieser Welt sich auf die immer gleiche Zielgruppe beschränkt. Beschränkt.

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psynus 25.11.2017, 10:40
8. Welch Hohn gegenüber den Opfern linken RAF-Terrors

Seit der Wiedervereinigung keine Todesopfer linken Terrors? Entweder haben wir es hier mit einer schrecklichen Bergschen Bildungslücke oder einer Form von Verhöhnung der RAF-Opfer seit 1990 zu tun, wie ich ihn in einem bundesweit erscheinenden Presseorgan noch nicht erlebt habe. Was sollen die Angehörigen der Überlebenden denken?

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Zweihorn 25.11.2017, 10:42
9. Immer noch

ist es erstaunlich, wie viele Menschen keine Angst vor faschistischen Tendenzen in der Gesellschaft haben und diese sogar noch goutieren. Alles, was auch nur leicht einen "linken" Beigeschmack hat, aber als den Untergang des Abendlandes fürchten. Der Versuch, den diese Kolumne unternimmt, die Begründung im Motiv Individualangst zu suchen, legt wohl eine Schicht der Erklärung frei.

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