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Feiertag Allerheiligen: Warum nicht Alleranderen?
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An Allerheiligen gedenken Katholiken all jener Heiligen, für die sonst im Kalender kein Platz wäre. So ein Sammelfeiertag ist eine praktische Sache - und könnte auch anderen Ehrwürdigen zugutekommen.

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Bollerwuddn 02.11.2016, 07:43
90. Warum denn nicht :

Wer sich näher mit katholischen Heiligen, deren Legenden, ihren Überlieferern beschäftigt hat
( siehe auch Pro. Karlheinz Deschners " Kriminalgeschichte des Christentums" ), weiss genau, wie dubios,
ja, an den geschichtlichen Haaren der sog. Chronisten herbeigezogen, in bester Absicht frei erfunden, die meisten
dieser Heiligenstories sind !

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nickleby 02.11.2016, 07:50
91. Geschmacklos und niederträchtig

Warum darf diese Frau so voller Hass schreiben. Wenn dieser Artikel gegen eine Richtung des Islams geschrieben worden wäre, hätte es schon längst einen wütenden Aufschrei in der Presse , bei Politikern und weltoffenen, aufgeschlossenen Bürgern gegeben. Aber so, kann man getrost Sitten und Gebräuche des Christentums beleidigen, verhöhnen und man glaubt sich außerdem noch im Recht. Frau Stokowski ist ein zu bemitleidendes Beispiel grenzenloser Kritik. Es wäre beim Spiegel zu überlegen, on man diese Frau wegen fehlenden kulturellen Feingefühls aus dem Kreis der Kommentatoren zeitweise entfernt. So schadet sie dem Ruf des Spiegels nachhaltig.

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widower+2 02.11.2016, 08:04
92. Hass?

Zitat von nickleby
Warum darf diese Frau so voller Hass schreiben. Wenn dieser Artikel gegen eine Richtung des Islams geschrieben worden wäre, hätte es schon längst einen wütenden Aufschrei in der Presse , bei Politikern und weltoffenen, aufgeschlossenen Bürgern gegeben. Aber so, kann man getrost Sitten und Gebräuche des Christentums beleidigen, verhöhnen und man glaubt sich außerdem noch im Recht. Frau Stokowski ist ein zu bemitleidendes Beispiel grenzenloser Kritik. Es wäre beim Spiegel zu überlegen, on man diese Frau wegen fehlenden kulturellen Feingefühls aus dem Kreis der Kommentatoren zeitweise entfernt. So schadet sie dem Ruf des Spiegels nachhaltig.
Im Gegensatz zu Ihrem Beitrag kann ich in Frau Stokowskis Kolumne keinerlei Hass erkennen. Die Wahrnehmungen sind da also durchaus sehr unterschiedlich. Vielleicht denken Sie mal darüber nach.

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pittiken 02.11.2016, 08:08
93.

Zitat von florafauna
Ich finde es interessant, dass die katholischen Feiertage mit Händen und Zähnen verteidigt werden, aber z.B. der evangelische Feiertag Buß- und Bettag vor einigen Jahren abgeschafft wurde. Nächstes Jahr gibt es einmalig den Reformationstag bundesweit als Feiertag, da ist Bayern als katholisches BL aber auch dabei.
Im Bundesland Sachsen gibt es aber den Buß- und Bettag als Feiertag noch, dafür müssen die Sachsen auch einen höheren Beitrag in die Pflegeversicherung leisten.

Und seien wir doch mal ehrlich, alle Atheisten in allen Bundesländern profitieren von den kirchlich motivierten Feiertagen, man halt als Nicht-Kirchen-Mitglied auch frei und kann sich ganz und der Familie widmen, sollte man nicht im Krankhaus, bei der Feuerwehr oder bei der Polizei arbeiten.

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haresu 02.11.2016, 08:19
94. Da hilft auch keine Hexensalbe

Das mit Bulgakow tut mir leid. Ein langweiliges Buch. Aber jeder wie er mag. Bei der Wahl zwischen Heiliger und Hure denkt man ja wohl nicht zuletzt daran, dass Heilige in aller Regel schon tot sind und tendenziell kein leichtes Ende hatten. Aber Huren haben meist auch kein schönes Leben. Bemerkenswerterweise möchten viele Frauen aber ja gerne beides sein. Oder sein können. Oder so tun können. Womit wir dann in der Belanglosigkeit der Welt von Rollenspielen, Accessoires, Mode und Make- up angekommen wären. Und das ist ganz sicher langweilig.

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FrankK 02.11.2016, 08:29
95. Historisches....

richtig einzuordnen, fällt schwer.
Denn was bitte hat die Kirche als Institution mit der Hexenverfolgung zu tun ?
Es waren weltliche Gerichte, die die Hexenprozesse führten, nicht die Inquisition. Und Kirchengerichte durften keine Todesstrafen verhängen.
Deswegen entschuldigen sich heute die Stadträte - und nicht die christlichen Gemeinden.
Auch hier hätte ein Blick in die historische Forschung helfen können - zur Not auch nur auf Wikipedia.

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loeweneule 02.11.2016, 08:39
96.

Zitat von Eduschu
Leider vergessen viele Menschen und vor allem Kirchenkritiker, dass Bildung hierzulande durch die Kirche überhaupt ein Wert an sich wurde, Wer, wenn nicht die Klöster und Mönche, brachte Bildung in unsere Landstriche? Irgendwann emanzipierte .....
Jaja, ohne Unterdrückung keine Befreiung, ohne Todesstrafe keine Abschaffung derselben... Tolle Logik. Ohne Kirche wäre die Aufklärung nicht nötig gewesen.

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geode 02.11.2016, 08:39
97. Nichtgläubige

Wenn Sie einen Feiertag für Nichtgläubige fordern, dann gehen Sie an allen christlichen Feiertagen arbeiten und verweigern die Annahme des Weihnachtsgeldes. Oder lieber doch nicht?

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murksdoc 02.11.2016, 08:41
98. Liebe Frau von Stokow, St. Margareten

Sehr geehrte Frau Stokowski, in Anbetracht der statistischen Unwahrscheinlichkeit, als SPON-TAZ-Redakteur (f)* in diesem Leben heilig gesprochen zu werden, möchte ich Sie als Vereinsvorsitzender (m)* des Neolinguistenvereines deutschsprachiger Langwörterneubildungszertifizierungsaussenstellen e.V. (bumf)* darauf hinweisen, dass die polnische Namensendung "Ski" nicht von dem gleichnamigen Sportgerät (u)* herrührt, sondern dem altdeutschsprachigen "Von" entspricht, also auf altbauernadeliges Vorfahrentum (bumf)* hinweist. Um in Literaturkritikerkreisen (bumf)* altersentsprechenden Primäreindruck zu schinden, würde es sich also anbieten, seinen (bumf)* Hauptwohnsitz im deutschschweizerischen St. Margareten anzumelden und die Adelprädikatsnamensendung "Ski" in "von" einzuschweizerdeutschen. Auf Visitenkarten bei Literaturpreisverleihungen macht sich "Margarete von Stokow, St. Margareten, Schweiz" einfach eindrucksvoller, als "Stokowski, Pankow". Des weiteren werden wir in Vorplanung des bevorstehenden Weltmännertages darauf hinweisen, das alle generischen Maskulinismen, welche von emanzipationsbeseelten Weltverbesserern (bumf)* gerne in allerlei sprachverpanschende Neuschöpfungen (ButlerX, ProfessoriN) übergeleitet werden, ab einer Anzahl von x +1 (x ungleich Null) eine wundersame Geschlechtsumwandlung ins generische Femininum (DIE Butler, DIE Studenten) erfahren, was seinerseits (mf)* eine geschlechterunsensible Unsichtbarmachung des maskulinen Bevölkerungsanteiles darstellt. Zur Vermeidung dieser Sprachverschandelung schlagen wir deshalb vor, das generische Geschlecht eines Wortes in Zukunft frei wählbar zu machen und durch Hintenanstellung von "bumf" (Beides/unentschieden/maskulin/feminin) oder einzelner Komponenten dieser Buchstabenkombination anzudeuten, mit welcher Geschlechtsidentität das vorangestellte Satzsubjekt sich selbst identifiziert. In der Hoffnung, mit diesem Vorschlag einen Beitrag zur Schönheit und Klarheit der deutschen Sprache geleistet zu haben und der Hoffnung, wenn Sie sich für die linguistschdynamische Geschlechtsumwandlungen verdient gemacht haben, doch noch vom Papst (bumf) heiliggesprochen zu werden, verbleibe ich: Der Vorsitzende (m).

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Schlumperli 02.11.2016, 08:54
99. Arme Margarete

Das Problem mit Kolumnen ist halt, dass man sie auch dann schreiben muss, wenn man nichts zu sagen hat ;-)

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