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Feminismus-Kritik: Nichtig? Wichtig!

Feministinnen regen sich über alles auf, und gerne auch über Nichtigkeiten - so der Vorwurf. Doch auch Kleinigkeiten sind wichtig, denn sie sind Bausteine der großen Ungerechtigkeit.

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Kaian 10.03.2016, 13:37
1. Feminismus?

Am besten gleiches Recht für alle fordern, dann braucht man den Feminismus nicht mehr.

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MatthiasPetersbach 10.03.2016, 13:41
2.

Bei uns hier gibts keine Feministinnen. Sondern selbstverständliche Gleichberechtigung. Schon Generationenlang.
Im REAL LIFE. Das gibts nämlich, da draussen. Völlig unabhängig von Gesetzen und Vorschriften.

Und wenns da mal hapert, ist das mit dem Eintreten von GERECHTIGKEIT zur Zufriedenheit behoben. Meines Erachtens gibts garkeine Geschlechterproblematik, sondern nur einige Gerechtigkeitsdefizite.
Das ist eben für manche nicht das, was sie hören wollen. Weil man sich da selbst ins eigene Fleisch schneidet.

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turnus 10.03.2016, 13:42
3. Gääähhhhn

Ist es nicht ermüdend und frustrierend, immer nur EIN Thema zu haben und ständig so zu tun, als ob das Glück der ganzen Welt davon abhinge? Und ganz ehrlich: Hat die Welt wirklich momentan keine anderen Sorgen? Aber die Frage ist rein rhetorisch, und so wird weiterhin Woche für Woche der immmergleiche Kaffe wieder aufgewärmt.

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santoku03 10.03.2016, 13:44
4.

Sicher, es ist langweilig, das immer wieder wiederholen zu müssen, aber die Ansage, dass "Frauen für ihre Arbeit brutto 21,6 Prozent weniger Geld kriegen" ist ebenso sinnfrei wie eine Klage, dass manche Männer weniger verdienen als andere Männer. Bitte doch nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, sondern wenigstens gleiche Qualifikationen und Jobs.

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marcw 10.03.2016, 13:44
5.

Ah, sieh an: Eine Feministin regt sich auf. Noch ein paar Feministenmythen von ungerechter Bezahlung (ergreift halt lukrativere Berufe) und ungerechter Arbeitsverteilung (ergreift halt andere Berufe. Im Baugewerbe, in der Müll- und Abwasserentsorgung habt ihr noch Nachholbedarf) und fertig ist der Feministenartikel.

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santoku03 10.03.2016, 13:48
6.

Sehr hübsch: "Mindestens die Hälfte der Frauen, die ich kenne, würden sich auch noch entschuldigen, wenn sie von einem Meteoriten getroffen werden." Ok, wenn persönliche Erfahrungen als Argument zählen, möchte ich bemerken, dass ich keinen einzigen Mann kenne, der "in der vollen U-Bahn mal eben seinen Schwanz" an eine Frau "drücken" würde. Übrigens auch nicht in einer leeren.

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schgucke 10.03.2016, 13:50
7. Diese Bloggerin,

falls es eine "in" war, und sich ähnlich äußernde Frauen, sind ein echtes Ärgernis. wir wissen zwar, dass sie das tun, um selber ungefährlich konform mit den Herren der Schöpfung nach deren Takt zu leben, aber wenn sie journalismushaft daherkommen, wirken sie wie die verkündete Wahrheit. aber das passt in die "Zeit", denn Chefredakteur Giovanni di Lorenzo ist gegenüber feministischen Frauen in seiner Talkshow meist die personifizierte Missbilligung.

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killing joke 10.03.2016, 13:54
8. weiter Weg

"Aber genauso wichtig wie Frauen, die lernen müssen, wütend zu sein, sind Menschen, die mit dieser Wut klarkommen und sie nicht als "Kreischen" und "Hysterie" wegdissen."

Wütend sein wollen, aber trotzdem noch Verständnis, Wohlwollen & Applaus von der Umwelt erwarten? Also die klassisch-dominante Aggression funktioniert anders. Aber von passiv-aggressiven Manipulationsversuchen im Stile kindlicher Wutanfälle bis zu produktivem Ansporn, der eine dazu bringt, die eigene Situation und die Umwelt aktiv zu verändern, ist ein weiter Weg.

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schgucke 10.03.2016, 13:56
9.

Zitat von turnus
Ist es nicht ermüdend und frustrierend, immer nur EIN Thema zu haben und ständig so zu tun, als ob das Glück der ganzen Welt davon abhinge? Und ganz ehrlich: Hat die Welt wirklich momentan keine anderen Sorgen? Aber die Frage ist rein rhetorisch, und so wird weiterhin Woche für Woche der immmergleiche Kaffe wieder aufgewärmt.
naja, sagen wir, mindestens das Glück der halben Welt hinge davon ab. und dort, wo gerade die Menschen herkommen, hätte man auch weniger Sorgen, wenn der Hälfte der dortigen Welt nicht die Sinne mit Tüchern verhängt würden.

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