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Feminismus-Kritik: Nichtig? Wichtig!

Feministinnen regen sich über alles auf, und gerne auch über Nichtigkeiten - so der Vorwurf. Doch auch Kleinigkeiten sind wichtig, denn sie sind Bausteine der großen Ungerechtigkeit.

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DerSponner 10.03.2016, 13:57
10. Unbelehrbar...

Die Kritik am Feminismus kommt nicht an, es werden Gebetsmühlenartig weiter die Mantras wiederholt. Z.B. kann der Gender-Pay-Gap 1000fach widerlegt sein, es wird nicht gehört. Auch bin ich mir sicher daß die Autorin nicht ständig jeden Tag Schwänze in der U-Bahn ans Bein gedrückt bekommt. Aber es macht sich gut in einer emotionalen Story, also schreibt man es mal rein. Usw - es lohnt sich nicht, man kann Feministinnen nur als totalausfall für die Gesellschaft abschreiben, ähnlich wie Mitglieder anderer Sekten.

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Wirtschftsweiser 10.03.2016, 14:01
11. Feminismus hin oder her

....wenn eine hübsche Frau vorbeiläuft, pfeife oder schaue ich selbiger trotzdem hinterher, wenn mir danach ist. Und komischerweise reagieren fast alle Frauen darauf weder angewidert noch gereizt noch fühlen sich belästigt, sondern lächeln in der Regel mindestens zurück. Da fragt man sich dann zwangsläufig, welche Realität in so einer Kolumne beleuchtet wird. Die da draußen ist es jedenfalls nicht.

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tennislehrer 10.03.2016, 14:02
12. Dieses ewige Gejammere

und die Märchen und die Ungleichbezahlung von Frauen usw. geht mir absolut auf den Zeiger! Auch in den Schulen sind die Jungs die Abgehängten, wiel man dauern die Mädchen (das ach so schwache Geschlecht) bevorzugt und verhätschelt. Zieht mal in ein stark muslimisch geprägtes Land. Dann wirst ihr, was echte Ungleichbehandlung ist...oder nach Indien, wo Mädchen schlichtweg nichts wert sind! Ihr habt doch ein Wohlstandsproblem!

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igelei 10.03.2016, 14:04
13. Wenn ihnen das Thema zu langweilig ist, dann lesen sie woanders...

Zitat von turnus
Ist es nicht ermüdend und frustrierend, immer nur EIN Thema zu haben und ständig so zu tun, als ob das Glück der ganzen Welt davon abhinge? Und ganz ehrlich: Hat die Welt wirklich momentan keine anderen Sorgen? Aber die Frage ist rein rhetorisch, und so wird weiterhin Woche für Woche der immmergleiche Kaffe wieder aufgewärmt.
...dieses thema ist sehr wohl wichtiger als es sich manchmal anhört. Währen Frauen in der gesamten Weltbevölkerung gleichberechtigt und respektiert, ich wette das wir viele Probleme die wir heute haben, Umwelt, Krieg Flucht etc. nicht hätten.

Das Frauen immer noch Menschen zweiter Klasse sind ist unerhört. Allerdings ist da nicht nur der Mann daran Schuld. Wenn ich manche Feministinnen über Feminismus diskutieren höre, beschäftigen diese sich nicht mehr mit Gleichberechtigung sondern mit Biologie:
Das es keine Geschlechter gäbe, alles nur anerzogene Verhaltensweisen (sicher teilweise richtig) um im gleichen Satz zu erwähnen, das Männer von der Geburt an verwgewaltigende Monster sind. Dieser laute und die wichtigen Themen übertönende Feminismus (tumblr) macht den eigentlichen Feminismusgedanken (Gleichberechtigung) lächerlich und schadet somit der gesamten Bewegung.

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Awesomeness 10.03.2016, 14:05
14. Feminismus im 21. Jahrhundert

Gut, der Autorin kann man es nicht vorwerfen, denn sie lebt mehr oder minder von ihrer feministischen Gesinnung. Aus Sicht des Individuum gibt es heute keine strukturelle Benachteiligung für Frauen, sogar einige Mechanismen, die sie bevorzugen.
Ich bin schon in einer Gesellschaft groß geworden, die mich zu der selbstverständlichen Überzeugung brachte, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sein müssen.

Privilegien aufgrund meines Geschlechts habe ich nie gehabt. Allerdings eine ganze Menge Nachteile. Im Berufsleben zieht sich das teilweise weiter durch. Frauenquoten und andere Programme für die Erfolg-auf-Antrag-Fraktion (die gibt es durchaus auch bei Männern!) benachteiligen systematisch Leute, die nichts für die Ungerechtigkeit können konnten, welche es ohnehin schon nicht mehr gibt.

Heutige Feministinnen haben absolute Luxusprobleme. Gendersternchen, vermeintliche Einschüchterung von Mädchen gegen begehrte Studiengänge, Gender Pay Gap, das alles sind "Probleme", die nur einer lösen kann: die Frau selbst!
Wenn Euch der Job zu schlecht bezahlt wird, unterschreibt das nicht! Wenn Ihr Probleme habt, Kind und steile Karriere unter einen Hut zu bringen, habt Ihr genau dasselbe Problem wie ein Mann: sucht Euch eine*n Partner*in, der zuhause bleibt. Karriere bedeutet Fulltimejob, Familie auch! Wenn Ihr wirklich glaubt, Eure Töchter werden (bei statistisch deutlich besseren Noten) durch die Schule gegen MINT-Fächer eingeschüchtert, baut sie dahingehend auf!

Warum gibt es so wenig Männer in sozialen Berufen? Eben, sie würden für so wenig Kohle nicht arbeiten. Warum tut Ihr das? Heute zwingt Euch keiner mehr!

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possumgfx 10.03.2016, 14:06
15. Wütende Frauen

Der Feminismus im Jahre 2016 hat nichts mehr zu tun mit einer der essentiellsten Menschenrechtsbewegungen unserer Zeit. Frauen haben sich die Gleichberechtigung erstritten. Heutige Probleme sind keine systemischen mehr. Das sogenannte Patriarchat in westlichen Gesellschaften ein Gespinst aus Paranoia und Propaganda. Zu wenige Frauen in Führungsriegen. Skandal! Zu wenige Männer in Pflegeberufen? Die wollen halt nicht! Frauen kommen bei gleichem Vergehen statistisch vor Gericht leichter davon als Männer. Männer begehen häufiger Selbstmord, sind zu gleichem Teil Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt wie Frauen, sterben früher und haben in Ehe und Vormundschaft signifikant benachteiligte Positionen vor Gericht. Prostatakrebsvorsorge, eine der Haupttodesursachen bei Krebs für Männer hat lächerlich geringe Aufmerksamkeit im Verhältnis zu Brustkrebs bei den Damen. Frauen werden in Schule und Studium mehr unterstützt und gefördert als Jungs, Frauen studieren öfters und machen öfter Abschlüsse als Männer. Von Männern wird erwartet dass sie die gefährlichen Berufe übernehmen, dass sie Kriegsdienst leisten und auf sinkenden Schiffen die letzten sind die von Bord gehen. Wäre der Kapitän der Costa Concordia eine Frau gewesen hätte man der Mannschaft dort gratuliert für ihre Umsicht. Aber es ist natürlich wichtig dass Frauen sich auf die "kleinen" Ungerechtigkeiten wütend sind. Männer sollen sich dabei einfach nur zusammenreissen und nicht so kindisch sein. Feminism where are thou.

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DDM_Reaper20 10.03.2016, 14:06
16. Gaehn...

...das mit den 21,6 Prozent "gender pay gap" wird bis zum Erbrechen nachgeplappert.
Bloederweise wird eine Luege durch Wiederholung nicht wahrer. Es ist nachgewiesen worden, dass diese angebliche Ungleichbezahlung durch eine einfache Entscheidung bei der Erhebung zustande kommt:

Es wird NICHT darauf geachtet, WELCHE Arbeit ausgeuebt wird, sondern NUR die Bezahlung. Das kann natuerlich nicht hinhauen. Erzieherinnen verdienen nun mal weniger als Ingenieure, um mal ein Beispiel zu nennen.
Setzen, sechs, Frau Stokowski. Das Nachplappern von erwiesenen Luegen fuehrt nur zum Vorwurf der Luegenpresse -- wogegen Vertreter der Presse sich ja so gerne und ausdauernd verteidigen. Tja, wenn ich mir solche Artikel anschaue, ist wohl doch mehr dran. Der getroffene Hund bellt und so...

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nobby_l 10.03.2016, 14:07
17. Als ich wieder mal die 21% Gehaltsunterschied...

... gelesen habe, musste ich die Lektüre leider beenden. Wer diese Kuh ernsthaft noch durchs Dorf treibt, darf sich nicht wundern, nicht ernst genommen zu werden.

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neurobi 10.03.2016, 14:07
18.

"Die Ziele des Feminismus - Gleichberechtigung, ..."

Das Ziel des Feminismus ist nicht Gleichberechtigung sondern Frauenrechte.
Diese gehen mitunter deutlich über die Gleichberechtigung hinaus. Und so wie Männer durchaus in der Lage sind zu erkennen, dass Frauen benachteiligt werden, gibt es auch viele Frauen, die erkennen, dass die Feministinen über das Ziel hinausschießen.

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MatthiasPetersbach 10.03.2016, 14:08
19.

Zitat von DerSponner
….Z.B. kann der Gender-Pay-Gap 1000fach widerlegt sein, es wird nicht gehört. Auch bin ich mir sicher daß die Autorin nicht ständig jeden Tag Schwänze in der U-Bahn ans Bein gedrückt bekommt…..
Es gibt leider unzählige Stellen auf der Erde, wo das der Fall ist. Da gibt das mit dem Kampf für Gleichberechtigung einen Sinn.
Bei uns ist das eher Religionsersatz für ganz Anspruchslose.

Und steht der Gerechtigkeit eher im Wege als daß es hilfreich ist.
Man sollte einfach mal überlegen, was das Problem ist, wenn eine WDR-Intendantin 200 000+ Euro im Jahr verdient - im Warmen und in Reichweite des Sanitärporzellans - und ne Malerin auf dem Bau einen Bruchteil davon.

Ein Tip: mit Geschlecht hat das wenig zu tun :)

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