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Feminismus-Kritik: Nichtig? Wichtig!

Feministinnen regen sich über alles auf, und gerne auch über Nichtigkeiten - so der Vorwurf. Doch auch Kleinigkeiten sind wichtig, denn sie sind Bausteine der großen Ungerechtigkeit.

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moeter1976 10.03.2016, 15:55
70. Erinnert sich noch jemand .....

an die Mädels aus der Schule die nach dem Abi SoWi und Philosophie studiert haben ?
Also lasst Euch doch nicht alle so provozieren !
Und dann steht auch in jeder Kolumne mehr oder weniger das gleiche.

Hätte sie was anständiges gelernt und wäre wie ich im ÖD wüsste Sie, dass Frauenförderung schon lange in Männerdiskriminierung umgeschlagen ist.
Hier könnte Sie einen Job als Gleichstellungsbeauftragte annehmen und den Rest ihres Arbeitslebens darauf hinwirken, dass die Frauenförderung weiterhin hauptsächlich kinderlosen Frauen zu gute kommt.

An jeden Mann da draußen: Geht in die Wirtschaft und nicht in die Verwaltung !

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EMU 10.03.2016, 15:57
71.

Sorry, es ging um
Zitat von
dass Frauen für ihre Arbeit brutto 21,6 Prozent weniger Geld kriegen.
Der Titel war irgendwie verlorengegangen.

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ralfc 10.03.2016, 15:59
72. Die Sache mit den Ismen

Ich habe den Artikel in der "Zeit" auch gelesen, ihn aber ganz anders interpretiert als Margarete Stokowski.

Ich denke nicht, dass es notwendig ist, aus jedem berechtigten Anliegen eine eigene Philosophie zu machen, also ganz viele unterschiedliche -ismen.

Außerdem habe ich oft den Eindruck, dass die Verteidiger dieser -ismen, wenn sie so wacker streiten, dem Anliegen der Sache weniger Augenmerk widmen als der Selbstdarstellung. Das sind berechtigte Kritikpunkte, die ich bei Meike Lobo (der Bloggerin) zu erkennen meine. Ob sie das immer geschickt formuliert, ist eine andere Sache. Für meinen Geschmack ja, aber Geschmäcker sind nun mal verschieden.

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Münchner MV 10.03.2016, 16:01
73.

Zitat von Tingletangle
Aber genau das ist doch das Problem! Während 70% der Frauen weltweit von den Privilegien der Frauen im Westen nichtmal zu träumen wagen, wird hierzulande über Gender-Sternchen diskutiert! Warum setzen sich die Feminisit*innen nicht viel konsequenter dort ein wo wirklich Unrecht bekämpft werden könnte? Stattdessen werden immense Energien in Banalitäten investiert. Genau das bedauert ja Frau Lobo.
Weil die 1st World Feminist*_Innen sich einen Dreck um die Probleme der 3rd World scheren sondern das eigene Geltungsbedrüfnis als Gendersternchenkrieger*_Innen weitaus größer ist?

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argonaut-10 10.03.2016, 16:01
74. Unsinn

ich behandle Frauen als Menschen, nämlich mit Respekt. Das ist wichtig. Kann ich einer Frau, die mit "alten" Mustern agiert, Feminismus indoktrinieren? Eher nicht. Reicht es aus, wenn ich das Wort "Neger" nicht mehr benutze und keinen Respekt habe? Wohl auch nicht. Diese Themen gehen tiefer und haben mit Rollenverständnissen zu tun... und da müssen wohl beide Seiten sich selbst hinterfragen. Deshalb nervt die Feminismus-Debatte... weil sie immer nur einseitig auf die Dinge schaut.

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pj-hh1 10.03.2016, 16:02
75.

Zitat von SabineHäberle
Ich bin weit davon entfernt, eine Emanze zu sein. Ich arbeite in einem typischen Männerberuf, und das schon lange. Ich kann im Großen und Ganzen nicht klagen. Nun ist es aber so, dass Frauen manchmal doch noch Dinge zu hören bekommen, die, wenn sie vermehrt auftreten, einfach nur nerven. Klar kann man weg hören, ich bin in der Regel auch nicht um entsprechende Antworten verlegen. Trotzdem geht es einem auf den Geist, wenn man zum x-ten Mal gefragt wird, was man denn mit dem Kind macht, wenn man mal wieder auf Geschäftsreise ist, wenn man sich rechtfertigen muss, warum man denn arbeitet, schließlich hat man doch ein Kind zuhause. Übrigens passiert mir das immer noch, obwohl "das Kind" mittlerweile volljährig ist. ;-)
Ich bin ebenfalls weit entfernt davon, eine Emanze zu sein, und dazu noch männlich.
Auch mir wurde diese Frage schon desöfteren gestellt, da ich seit ca. 18 Jahren mehr oder weniger permanent auf Geschäftsreise bin.

Mich nervt die Frage zwar auch (weil ich keine Kinder habe), aber ich würde niemals auf die Idee kommen, dass dahinter ein typisches Mann-Frau-Ding steckt, oder ich mich rechtfertigen müsste, weil ich wahlweise mein Kind oder meine Frau mit dem Kind alleine lassen würde.
Ich würde so etwas unter ganz normalem Interesse verbuchen.

Nicht jede Frage, die einer Frau nicht gefällt, ist vom Grundsatz her dazu angelegt, sie zur Rechtfertigung zu zwingen oder sie klein zu machen. Vielleicht fühlt frau so, aber das kann/darf sie dem Fragesteller nicht anlasten.
Die Alternative wäre, einfach auf Gespräche mit allen zu verzichten, die irgendwas sagen könnten, was die Frau nicht so versteht oder verstehen will, wie es gesagt ist.

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pauleschnueter 10.03.2016, 16:04
76. Ich plärre hier mal mit:

Erstmal sind das aber Feminismusse.

Zweitens, so was konnten Sie nur schreiben, WEIL Sie eine Frau sind und besonders kantig sein wollten. Ist aber nur vulgär.
Ein Mann wäre damit nicht lange unbescholten geblieben.

Ansonsten würde ich Sie dafür gerne "wegdissen", indem ich "mal eben meinen Schwanz" in ihren "hassenden Haufen Scheiße" "drücke" und den "ficke".

Äh, pardon.

Ich hoffe es gefällt so gut wie es mir gefallen hat.

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Gleichstrom 10.03.2016, 16:11
77.

... ein Segen, daß man als halbwegs aufgeklärter Mensch auf jeglichen Geschlechterismus verzichten kann.

Feminismus kann nicht, kann logisch nicht, richtiger sein als Maskulinismus. Wenn es den denn gibt...

Und - es wird wegen Unwichtigkeiten gekreischt, ja, kann ich auch nicht ändern. Dumme Witze stellen am Ende vielleicht eher die Gelassenheit der Getroffenen auf die Probe als daß sie viel über ihre Erzähler auszusagen vermögen. Würd ich auf Vegetarierwitze reagieren wie Feministinnen auf Witze über Frauen und die assoziierten Klischees, wäre ich vermutlich sozial völlig isoliert.

Widersprüchlichkeiten gibt es auch zuhauf. Kopftücher, Unterdrückungssymbole aus einer Pascha-Gesellschaft, als Zeichen der Unabhängigkeit zu bezeichnen klingt mir nicht plausibler, als durch Heroin gesund abnehmen zu wollen.

Kann man nicht irgendeinen ...-ismus, der Gleichwertigkeit zum Prinzip hat, anstelle von geschlechterspezifischen Weltbildern, die nur mit Feindbildern funktionieren, stellen? Käme mir wie ein Fortschritt vor...

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ed_tom_bell 10.03.2016, 16:13
78. Erfahrungshorizonte

Zitat von santoku03
Sehr hübsch: "Mindestens die Hälfte der Frauen, die ich kenne, würden sich auch noch entschuldigen, wenn sie von einem Meteoriten getroffen werden." Ok, wenn persönliche Erfahrungen als Argument zählen, möchte ich bemerken, dass ich keinen einzigen Mann kenne, der "in der vollen U-Bahn mal eben seinen Schwanz" an eine Frau "drücken" würde. Übrigens auch nicht in einer leeren.
"Persönliche Erfahrung"? Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass Frau Stokowski gar nicht sooo viele Frauen kennt, die von einem Meteoriten getroffen wurden.

Was das andere betrifft: In meinem persönlichen Freundeskreis habe ich solche Leute auch nicht. Jedenfalls nicht wissentlich. Aber ich wurde schon Zeuge von sowas und weiß es aus Erfahrungsberichten von Freund(inn)en und Bekannten, dass es sowas und ähnliches gibt. Auch schlimmeres. Sicher hat es auch schon Fälle gegeben in denen Frauen übergriffig bzw. zudringlich wurden. Das ist aber weitaus seltener.

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nobody_incognito 10.03.2016, 16:13
79. (Künstliche) Hysterie

Hört sich stark nach "Da Da Da" (ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht) an. Hass und Wut bringen uns nur bedingt weiter, wenn es nämlich zu mehr Offenheit führt. Dafür erntet man aber i.d.R. auch nur Hohn und Spott. Ergo bleibt nur erhabene Gelassenheit.
Um welche Gerechtigkeit soll es denn gehen? Die gerechte Verteilung von Verstand? Daran hat bestimmt noch nie jemand gedacht^^.

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