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Fernseh-Dino von der Lippe: "Diese Gender-Scheiße macht mich fertig!"
DPA

Die Frauenquote sorge nur für Quotenfrauen, Anreden wie "Liebe Kolleginnen und Kollegen" seien "Gender-Scheiße": Der Entertainer Jürgen von der Lippe feuert im Interview mit dem SPIEGEL eine Breitseite gegen den Feminismus ab.

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Das Pferd 26.10.2014, 22:52
200.

Zitat von Luscinia007
Wenn 50 Prozent Abitur machen, 50 Prozent studieren, aber und 20 Prozent Professorin werden, ist es egal, welches Fach :) Im Übrigen ist das Ziel der Quotenregelungen nicht 50 Prozent, sondern i.d.R. 30 Prozent - womit Ihre Bedenken berücksichtigt werden :)
es werden nicht 20% Frauen Professor, sondern erheblich mehr als 50%. Die 20% war letztes Jahr der Anteil im Bestand. Sollen wir jetzt die Professorenstellen der Statistik zuliebe erheblich aufstocken? Oder männliche Professoren im Namen der guten Sache ersäufen?
Sie arbeiten mit unredlichen Zahlen.

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Das Pferd 26.10.2014, 23:02
201.

Zitat von elhobbo
Ich stimme Herrn von der Lippe zu! Eine Sprachpolizei hilft niemandem und verschlechert die Sprache. Der Gender-Wahn hilft nicht bei der Gleichberechtigung und ist im Kern selbst hochgradig diskriminierend. Hier haben Menschen ihr eigentliches Ziel vergessen. Es wird nur noch für den Kampf gekämpft. .................................
Ihr eigenes Ziel vergessen? Mitnichten! 150 Gender-Lehrstühle sind eine ökonomische Macht. Übrigens die einzige Wissenschaft, für die der Nachweis ihrer Notwendigkeit das zentrale Forschungsthema ist. Und dann bekommt auch die Idee mit der Quote in DAX-Vorständen Sinn. Eigentlich müssten die Frauen Quoten entsprechend der Studienabgänger vom unteren zum höheren Management sich durchsetzen, bei technischen Studienrichtungen entsprechend. Und am Ende stehen die Vorstandsposten, mit einem naürlichen Versatz von einigen Jahrzehnten.
Wenn man jetzt 50% Vorstandsposten reklamiert, die entsprechende Anzahl weiblicher Führungskräfte aber nicht nachgewachsen ist, führt das zu einer Nachfrage nach der Schlüsselqualifikation "Frau". Und, bis die Fachkräfte nachgewachsen sind, stehen die Absolventen der Gender-Studiengänge bereit.
Ob es einem Unternehmen gut tut, Vorstände zu beschäftigen, die allenfalls was zur Häufigkeit von Binnenmajuskeln im Unternehmen sagen können?

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nhorwath 26.10.2014, 23:37
202.

Zitat von Marius Meyer
Generell halte ich von der Unleserlichkeitsmachung durch Gendern auch nichts, aber ein Dozent begründete neulich sein eigenes Gendern, was ich einen interessanten Denkanstoß fand. Er sagte nämlich, wenn man nur Banker aber nicht Bankerinnen sagt, würde man die weiblichen Personen in diesem Berufsstand gar nicht mitdenken und dadurch diskriminieren. Andere Beispiele gibt es wohl zuhauf, eventuell auch anders herum.
Sie haben es richtig erkannt,:weil wir nicht mehr mitdenken müssen wir uns so ausdrücken.

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Gluehweintrinker 27.10.2014, 03:20
203. Frauenquote? Praxisfern!

Ob in Skandinavien, Kanda, USA ... fast überall findet man mehr Frauen in klassischen Männerberufen als bei uns. Sie sitzen auf riesigen Straßenbaumaschinen oder dreschen mit Hämmern aut Steinblöcken herum, um als Steinmetzmeisterin ihren Azubis zu zeigen, wo selbiger hängt.

Und was möchten Schackeline und Schantalle mal werden, wenn sie groß sind? Fragt man die deutschen Mädels, kommen so tolle Ideen wie "was mit Menschen" oder "was mit Tieren", was dann oft genug auf eine Steilkarriere als hochdotierte Haarschneiderin hinausläuft. (Tiere = Kopfläuse in diesem Fall)

Was bitte nützt eine Quote, wenn in deutschen Damenköpfen die Geschlechterrolle dermaßen betoniert ist, dass selbst die Phantasie nicht für mehr reicht? Wenn ich nur das Gewinsel um die Seilschaften der Männer höre, welche angeblich Frauen "draußen" halten würden. Na dann, Ladies, tut Euch gefälligst mal zusammen und zieht an einem Strang anstatt Euch gegenseitig die Augen auszukratzen, weil die eine den Rock kürzer und die andere die Absätze höher hat.

PS: täglich begrüße ich Männlein wie Weiblein beim Betreten von Luftfahrzeugen. Wer nimmt eine Tageszeitung? Männer. Wer möchte keine und fragt eher nach Bunte une Gala? Die Damen. Sorry, Wirtschaftwissen und Naturwissenschaften werden in Boulevardgazetten selten vermittelt und wer in seinem Job gut sein will, muss mehr wissen und können als andere. Es genügt nicht, die Bettgenossen von Showstars aufzählen zu können!

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7eggert 27.10.2014, 05:26
204.

Liebe Menschen, liebe Männer,

ich finde es gut, wenn mal angesprochen wird, daß nicht jede Aufdröselung nach Geschlecht ein Zeichen der Inklusion ist, sondern manchmal genau das Gegenteil.

Wenn überall nur noch mittels sprachlichem Handstand-Überschlägin und Handstand-Überschlägerich die Frau als mitgenannt gilt, dann ist sie automatisch bei salopper Nichtnennung außerhalb von offiziellen Reden ausgeschlossen.

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güntermühlbauer 27.10.2014, 06:18
205.

Die Bundesregierung möchte eine 30 % Frauenquotenregelung bei Aufsichtsräten einführen.
Ich bin der Meinung wer sich eine Frauenquote bei bestbezahltesten Jobs einbildet, sollte auch eine Quotenregelung bei Müllabfuhr, Kanalreinigung und Straßenreinigung einführen...
Aber soweit geht die Emanzipation und Gleichberechtigung bei einigen Damen & Herren wohl nicht.

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epicur 27.10.2014, 07:25
206. Respekt

Herr von der Lippe respektiert wie viele seiner Geschlechtsgenossen Frauen nicht.

Auf dieser Grundlage funktionieren Beziehungen nur, wenn der mangelnde Respekt mit viel Geld ausgeglichen wird.

Andernfalls kann Frau auf so eine Beziehung verzichten.

Frauen werden im Berufsleben benachteiligt. Ich kenne viele Männer die hätten als Frau nie Karriere gemacht.

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wauz 27.10.2014, 08:07
207. Der letzte Herrenreiter

Dem geht es nicht um "Gender". Denn er weiß noch nicht mal, was das bedeutet. Der ist ein ganz und gar atavistischer Chauvinist. Echtes Alteisen. Einschmelzen!
(Oder mit Frau Sibylle zusammen einsperren! Zwei von der selben Sorte, bloß entgegengesetzt. Das wird lustig!)

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chris4you 27.10.2014, 08:22
208. SPON wir haben verstanden,

wenn als Gender-/Feminismuskiritiker möglichst immer unteres Niveau geboten wird, ist die Absicht klar. Bringt doch bitte mal einen Artikel mit einem profilierten Gegner (aber das passt nicht in Konzept, die kritische Meinung oder?), der tatsächlich auch noch Argumente auffahren kann...

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autopoiesis 27.10.2014, 08:46
209.

Hier mal ein Beispiel für besagte - Zitat - "Gendersch..." aus der schleswig-holsteinischen Landesverfassung:

Zitat von
(1) Die Landesregierung ist im Bereich der vollziehenden Gewalt oberstes Leitungs-, Entscheidungs- und Vollzugsorgan. Sie besteht aus der oder dem und den und . (2) Die oder der wird vom Landtag ohne Aussprache gewählt. Sie oder er beruft und entlässt die und und bestellt aus diesem Kreis für sich eine Vertreterin oder einen Vertreter. (3) Zur oder zum ist gewählt, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Landtages auf sich vereinigt.
Und so geht das die ganze Verfassung lang weiter.
Mir kann keine Feministin sagen, dass diese Form von Vergewaltigung der Sprache und des Leseflusses irgendeinen nachvollziehbaren Zweck hätte.

Führt endlich das generische Maskulinum ein!!!

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