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Festgesetzter Journalist Yücel: Hupen, fluchen, hoffen
REUTERS

Hilflos stehen Journalisten und Politiker vor der Frage, wie dem in der Türkei festgesetzten "Welt"-Reporter Deniz Yücel geholfen werden kann. Nur eins ist sicher: Nicht durch Unsinn, wie ihn die "FAS" schreibt.

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Jimbo 1 21.02.2017, 15:44
1. Fehler

Der erste Fehler vun Hr. Yücel war Sie zum weiterschreiben zu ermuntern. Der zweite Fehler sich freiwillig den Behörden zu stellen, er müßte doch eigentlich wissen was ihn dann erwartet. Wollte er ein Zeichen setzen ausgerechnet jetzt wo in der TÜRKEI alles drunter und drüber geht.? Selten so etwas oberflächliches gelesen über so ein ernstes Thema!

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gekreuzigt 21.02.2017, 15:45
2. Wie schön.

Eine Frau Stokowski, die nicht schreit und nicht böse alte Männer verantwortlich für irgendetwas macht. Man kann tatsächlich ohne Krawall schreiben. Wenn sie das noch verinnerlichen könnte ...

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Sokrates1939 21.02.2017, 15:46
3. Fas ?

Es wäre schön, wenn ich aus dem Artikel hätte erfahren können, welchen "Unsinn die FAS" nun angeblich "geschrieben hat".

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lathea 21.02.2017, 15:49
4. Er hätte das Land schnellstmöglich verlassen sollen

und sich von der Türkei verabschieden sollen. Wenn er schon freiwillig zur Polizei gegangen ist, hätte er vorher wenigstens die türkische Staatsangehörigkeit ablegen sollen. Ich halte sein Vorgehen für Dummheit. Die politische Lage dort ist schlecht und eine Änderung ist erst zu erwarten, wenn entweder das Volk mehrheitlich die Augen aufmacht und anders wählt oder wenn die EU der Türkei eine echte Möglichkeit zur Aufnahme gibt, da dies die Opposition stärken und der TR mehr Vorgaben geben würde. Dazu muss sich die EU erstmal selbst einigen und intern die EU-Verträge anpassen - zur Not für eine EU von zwei Geschwindigkeiten. Warten wir mal ab, wie es in den Wahlen mit FR und NL sowie mit Trump und dem Brexit weiter geht. Bis dahin sollte sich die EU schnellstmöglich intern noch mehr zusammen raufen und einigen, damit sie stärker wird.

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Hirschbrunft 21.02.2017, 15:55
5. sultanat

es ist schon ein Kreuz mit der doppelten Staatsbürgerschaft,Fokussierung auf eine Einzige wäre manchmal zielführender

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gatsue 21.02.2017, 15:59
6. Wird mir nicht klar

was so gemeint sein soll. Auf jeden Fall Betroffenheit, latente Aggression versteckt hinter depressiven Assoziationen. Eine ganz neue Seite, jenseits des kämpferischen Gehabes, keine Überheblichkeit, kein Hass, keine Herabwürdigung des nicht Weiblichen, sondern Sorge, oder eher Angst um einen Mann, wenn auch professionell verklausuliert. Respekt. Eine Art persönlicher Journalismus, die uns hierzulande fehlt.

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adal_ 21.02.2017, 16:00
7.

Zu dem Unsinn, den Michael Martens in der FAS verzapft hat, ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von allen.

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KV491 21.02.2017, 16:02
8.

An der Nötigkeit der Solidarität für Yücel gibt's nichts zu bezweifeln.

Allerdings hat Martens das in der FAS auch nicht getan. Frau Stokowski kann wie üblich nur Lagerjournalismus - Argumente interessieren sie nicht.

Hat eigentlich schon jemand an prominenter Stelle darauf hingewiesen, dass Yücel seine Arbeit ohne doppelte Staatsbürgerschaft besser hätte machen können und jetzt auch nicht im Knast säße? Aber das wäre wahrscheinlich ebenso sinnlos wie der Differenzierungs-Versuch in der FAS.

Zwischen einem Autokorso und dem, was sich Leute wie Frau Stokowski unter "Journalismus" vorstellen, besteht qualitativ wirklich kein Unterschied. Obwohl das Hupen vielleicht mehr Unterschiede aufweist als das Geblök der gutwilligen Meute.

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frankenbaer 21.02.2017, 16:02
9. Zu 3, Sokrates 1939

Einfach auf den Link im Artikel tippen, dann kann man mehr erfahren!
Aber nun zum Aufschrei der Medien und Politiker, dieser nämlich ist borniert, der Artikel in der FAS stellt berechtigte Fragen!

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