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Film über Seenotretter: Wie Abiturienten losfuhren, um Flüchtlinge zu retten
AFP

Sie haben Tausende Menschen vor dem Ertrinken bewahrt, doch nun ermittelt die Justiz gegen die Aktivisten von "Jugend Rettet". Regisseur Michele Cinque dokumentiert ihr Scheitern an der Migrationspolitik.

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Sumerer 11.07.2018, 19:57
30.

Zitat von hermanngaul
Spiegel. Deaktiviert die Kommentarfunktion unter solchen Artikeln. Diese Menschenverachtung ist nicht zu ertragen. Was ist geschehen, dass Leute mittlerweile denken, es ist ok, so über Menschen zu reden. Früher hat man sich dafür geschämt. Jetzt gerade sterben Menschen vor unserer Haustür und wir machen nichts. Und wer etwas unternimmt wird verunglimpft. Fluchtursachen bekämpfen hin oder her. Der Effekt tritt sicher nicht unmittelbar ein. Und bis dahin ist es unsere verdammte Pflicht, Ertrinkende zu helfen.
Übrigens halte ich es auch für eine verdammte Pflicht Ertrinkende zu retten.

Andererseits wird man in der EU nicht umhin kommen für Afrika 100-200 Milliarden Euro jährlich auszugeben, um die Fluchtursachen zu bekämpfen. Es wäre mehr als blödsinnig das nicht zu tun.

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frechwieoskar 11.07.2018, 20:02
31. oh weh

Zitat von Sumerer
Es wird so kommen, wie Sie es beschreiben. Wir sehen die Anfänge einer beginnenden Völkerwanderung...
anfänge einer beginnenden völkerwanderung! wow
okay, da einige menschen in geschichte nicht aufgepasst haben, erklärt das vllt diese unterirdischen kommentare. die ganze menschheitsgeschichte besteht aus völkerwanderung, sogar ihre vorfahren haben eine völkerwanderung hinter sich. aber ihre vorfahren hatten glück, denn jene sind nicht auf menschen wie sie gestoßen.

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success4us 11.07.2018, 20:02
32. NGOs und Australien und USA Verfahren

1. Die sogenannten Helfer sind fuer mich Schlepper und sollten strafrechtlich verfolgt werden
2. Australien hat allen klar gesagt wie gehandelt wird. Seitdem gibt es KEINE Bootsmigranten mehr die nach Australien in See stechen.
Die EU sollte Flugblätter ueber dem Kuestenbereich Lybiens verteilen, das so gehandelt wird. Ich bin sicher da bezahlt keiner mehr an Schlepper Geld nur um in wenigen Tagen wieder in Lybien zu sein.
Das wäre dann am ungefährlichsten fuer die Menschen selbst. Die koennen gerne in einer europäischen Botschaft in Lybien oder ihrem Heimatland Asyl beantragen. Wenn es genehmigt wird koennen sie nach Europa reisen (das ist das amerikan Modell: jeder stellt den Asylantrag da wo er herkommt).
Das vermeidet teure Verfahrens- und Prozesskosten in D und die Menschen koennen sich zu Hause auch besser ausweisen und nötige Unterlagen besorgen.

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gwyar 11.07.2018, 20:02
33.

Zitat von frechwieoskar
auf die tage, wenn die kommenden großen flüchtlingsströme von abermillionen menschen über uns hereinbrechen werden und die menschen, die hier ihre unmenschlichkeit stolz zur schau stellen, selbst die flucht antreten, und woanders auf ein besseres leben hoffen müssen. dann schauen wir mal, ob sie jene "flüchtlingshelfer" immer noch so negativ sehen werden, oder ihnen vor dankbarkeit ihre füße küssen werden.
Merken Sie nicht, was Sie da schreiben? Im Grunde gutheißen Sie die Verdrängung der eigenen Bevölkerung - Wer unter die Räder kommt, kann sein Glück ja woanders suchen? Diese Geschichte gab es schon einmal - in Amerika. Fragen Sie doch mal die NativeAmericans zu dem Thema.

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trex#1 11.07.2018, 20:03
34.

Australien hat überzeugend klar gemacht, dass niemand, der illegal mit dem Schiff strandet, in ein Asylverfahren in Australien kommt und dort leben kann. Seitdem ertrinkt niemand vor Australien.

Die Lebensretter im Mittelmeer wollen und können scheinbar nicht realisieren, dass sie der verlängerte Arm der Schlepper sind und viele Menschen auf diese lebensgefährliche Fahrt locken, die dann etliche mit ihrem Leben bezahlen.

Man wird sehen, wie sich die Entscheidung der italienischen Regierung auswirkt.

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success4us 11.07.2018, 20:07
35.

Zitat von hildesheimer2
Es sollten noch viel früher Rettungswege eröffnet werden ! Ein Transfer durch die gefährliche Sahara wäre mindestens ebenso wichtig wie die Seerettung. Möglicherweise konmmmen mehr Menschen im Vorfeld um ! Weiter sind die absolut katastrophalen Zustände (Hunger, Kinderprostitution, Zwangsarbeit, Schlepper) in Nordafrika endlich anzugehen. Wir sollten mit den Durchreiseländern Transitabkommen schließen, damit die mörderische Wanderung zu Fuß ein Ende hat. Dann könnte man in bestimmeten Häfen dafür Sorge tragen, dass von sicheren Häfen eine organisierte Rettung stattfindet. Dann könnten wenigstens die Schwächsten in sichere Schiffe aufgenommen werden. Falls es in Bürgerkriegsländern wie Somalia, Südsudan und Jemen Schwierigkeiten bei der Aufnahme gibt sollte die Bundeswehr oder die NATO eingesetzt werden. Die Kosten für diese umfassende Hilfe sollten von allen EU-Staaten aufgebracht werden, notfalls könnte Deutschland. in Vorleistung treten. Unterbringung und Integration schaffen wir dann irgendwie schon.
Vielleicht sollten wir eine Luftbruecke einrichten fuer alle die nach D kommen wollen.
Wir D verkrümeln uns nach Kaschstan oder in die Taiga, und die Migranten aus Aufrika und Arabien koennen dann D uebernehmen

Aber nun ernst: diese Menschen sind nicht an Leib und Leben bedroht, es besteht daher KEIN Asylgrund, und schon gar nicht die in D aufzunehmen.
Fluechtlinge aus Kriegsgebieten muessen nach UN Konvention von den direkten Nachbarstaaten aufgenommen werden. Dafür zahlt die UNO Essen, Unterkunft, Schulen usw.

Übrigens: Syrien grenzt an Saudi-Arabien: wieviel Fluechtlinge haben die aufgenommen? 0

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Proggy 11.07.2018, 20:10
36. Nicht nur die Hälfte erwähnen...

Zitat von PSBBM
Jedes Schiff egal unter welcher Flagge muss Menschen in Seenot helfen. Jede Anweisung die das verbietet ist kriminell. Wer Helfer absichtlich beim Retten von Menschen behindert, an dessen Händen klebt das Blut der Ertrunkenen. In der Hölle gibt es sicher einen besonders finsteren Ort für solche Unmenschen. Den sie haben Gott selbst jämmerlich ertrinken lassen, so lehrt es die heilige Schrift.
Sie haben vollkommen recht. Natürlich müssen Menschen in Seenot gerettet werden - unbedingt und von jedem Schiff ABER dann auch im nächstgelegenen Hafen wieder an Land gesetzt werden.
In dieser Region gibt es genügend Häfen von unterschiedlichen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent. So, dass niemand in seinem Heimaltland aussteigen müsste - trotzdem aber alle Häfen näher liegen als Italien, Spanien oder Griechenland.
Es gibt im Seerecht keine EU-Garantie, für gerettete Menschen!
Eine Kreuzfahrt übers Mittelmeer, möglichst in ein Wunschland, zählt nicht als 'Rettung' - das ist Schleusung.

Das Beispiel Australien hat es gezeigt - nachdem diese "Rettungen" rigeros eingestellt wurden, gibt es kaum noch Opfer auf See.... WEIL das Retten/Schleppen/Schleusen eingestellt wurde!

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Proggy 11.07.2018, 20:14
37.

Zitat von Sumerer
Einige könnte ich schon unterbringen. Nur keine Millionen. Die Millionen werden kommen, weil sie keine Perspektive in ihren Ländern haben. Und zusätzlich müssen die dann noch mit einem Bomben- und Raketenhagel rechnen. Die EU könnte das verhindern, wenn sie vielleicht 100-200 Milliarden Euro in Entwicklungsprojekte in Afrika steckt - angefangen mit Meerwasserentsalzungsanlagen, dem Aufbau einer funktionierenden Landwirtschaft, Solaranlagen, Windkraftanlagen, etc.
Also genau so, wie es die letzten 50-60 Jahre gemacht wurde?
Der afrikanische Kontinent müsste durchlöchert sein, ben ganzen Brunnenprojekten, das dichteste Schulnetz haben und blühende Landschaften. Statt dessen, ist außer der Bevölkerungsexplosion mit all den vielen gespendeten Milliarden, nicht viel passiert.

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acitapple 11.07.2018, 20:14
38.

Zitat von hermanngaul
Spiegel. Deaktiviert die Kommentarfunktion unter solchen Artikeln. Diese Menschenverachtung ist nicht zu ertragen. Was ist geschehen, dass Leute mittlerweile denken, es ist ok, so über Menschen zu reden. Früher hat man sich dafür geschämt. Jetzt gerade sterben Menschen vor unserer Haustür und wir machen nichts. Und wer etwas unternimmt wird verunglimpft. Fluchtursachen bekämpfen hin oder her. Der Effekt tritt sicher nicht unmittelbar ein. Und bis dahin ist es unsere verdammte Pflicht, Ertrinkende zu helfen.
Sie möchten nichts lesen, was Ihrem eigenen Weltbild entgegensteht ? Die Kommentare haben durchaus recht. Es ist NICHT unsere verdammte Pflicht 12 Seemeilen vor einem fremden Land auszuharren und gezielt ausgesetzte Boote aufzunehmen und sie dann hunderte Kilometer nach Europa zu schippern. Ginge es wirklich bloß um Rettung, wäre der nächste Hafen die richtige Wahl. Andersrum: warum werden Schiffbrüchige vor der Costa Blanca nicht nach Sizilien verschifft ?

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Sumerer 11.07.2018, 20:16
39.

Zitat von rosenrot367
Na dann fangen Sie mal damit an - oder haben Sie schon einige Flüchtlinge bei sich zu Hause aufgenommen? Wenn nicht, ist das, was Sie da schreiben, einfaches Blabla!
Sie wollen mir doch nicht verklickern, dass Sie die Weisheit mit dem Löffel gefuttert haben?

Wie wollen Sie die bevorstehende Bevölkerungswanderung aus den afrikanischen Ländern aufhalten?

Das geht nur mit Entwicklungsprojekten - für die ich das Geld nicht habe. Von den europäischen Politikern und auch den Bevölkerungen ist ein anderes Denken gefordert.

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