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Film über Seenotretter: Wie Abiturienten losfuhren, um Flüchtlinge zu retten
AFP

Sie haben Tausende Menschen vor dem Ertrinken bewahrt, doch nun ermittelt die Justiz gegen die Aktivisten von "Jugend Rettet". Regisseur Michele Cinque dokumentiert ihr Scheitern an der Migrationspolitik.

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rennflosse 12.07.2018, 11:17
70. Richtig rechnen

Zitat von Maggie Mae
Lese gerade das jeder 2 Rentner 800 Euro Rente hat. Deswegen meine Frage: Wer wird Ihre tollen Ideen bezahlen wollen? Denn mal ehrlich die Hartz 4 Setzte sind höher als das was jeder 2 Rentner erhält.
Als hier ein Forist schwafelte, "wir" müssten auf 10 bis 15% unseres Wohlstandes verzichten, fielen mir die Rentner auch ein. Die haben jetzt schon zu wenig und keine Ressourcen mehr, auf irgendwas zu verzichten.
Die Menschenfreundlichkeit von Linken und NGO's erstreckt sich halt nur auf Ausländer. Ich hoffe, der brutale Internationalismus und Inländerhass der Linken wird ihr das Genick brechen.

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rennflosse 12.07.2018, 11:38
71. Methode

Das ist jetzt der zweite Beitrag über junge Menschen, die als Teil einer Crew von ahnungslosen Idealisten auf's Meer gefahren sind, um dort Seenotrettung zu spielen. Ohne Ahnung, ohne Fachkenntnisse, ohne alles, aber mit einem großen Herzen. Wie junge Menschen nun einmal sind.
Das ist einerseits lobenswert, den Idealismus auch zu leben. So wie es vor ein paar Jahren en vogue gewesen ist, an Bord irgendwelcher Schaluppen für das Leben der Wale zu kämpfen.
Andererseits ist es erschreckend naiv, weil sie sich zu Mittätern eines verbrecherischen Systems machen, welches gezielt Menschen auf das Meer lockt, wobei Opfer gerne in Kauf genommen werden.
Das Beispiel des Feuerwehrmannes, der bewusst Feuer legt, um danach zum vermeintlichen Helden zu werden, hat mir als Vergleich eigentlich gut gefallen.

Auf kurvenreichen Straßen rettet man Menschenleben nicht dadurch, dass man in jeder Kurve einen Notarztwagen platziert. Sondern, in dem man Schilder aufstellt, die auf ein angemessenes Tempolimit verweisen.

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jowie78 12.07.2018, 12:41
72. Guter Einsatz!

Meiner Meinung nach eine sehr sehr gute Entscheidung zu berichten wie Abiturienten losfuhren, um Flüchtlinge zu retten...

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teacher20 12.07.2018, 12:44
73.

Diese Abiturienten sind sowohl selbst Opfer als auch Täter. Opfer insofern, als sie als naive jugendliche Aktivisten von einer ausufernden Flüchtlingsindustrie zu ihren "guten Taten" im Mittelmeer animiert werden, Täter, indem sie zu einer festen Größe im Kalkül krimineller Schlepper und Menschenhändler werden, in deren Schleuserkette sie sich bereitwillig einordnen.
Vergleichbar sind sie mit jungen Menschen, die über eine begrenzte Zeit ("gap year") den "armen Afrikanern" helfen wollen, aber unter dem Strich trotz ihres guten Willens mehr Schaden anrichten, als dass sie Gutes (außer vielleicht für das eigene Ego oder gute Gewissen) bewirken.
Es gehört von Seiten der selbsternannten Flüchtlingsretter im Mittelmeer schon eine gehörige Portion Zynismus dazu, die vermeintliche Gleichgültigkeit der europäischen Regierungen für die Ertrunkenen verantwortlich zu machen, wo gerade diese Retter selbst dazu beitragen, dass Schlepper diese Menschen überhaupt in "Seenot" bringen, aus der sie dann gerettet werden müssen, wobei Tote nie ganz auszuschließen sind.

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citizen01 12.07.2018, 14:03
74. Wie wär's, die UN schickt Schiffe und handelt die Anlandung aus.

Dann wären die am Zuge, die die Situation eigentlich regeln sollten und nicht die Amateure.

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zzipfel 12.07.2018, 15:15
75. Wie kommen Sie auf einen Betrag von 100-200 MRD EUR

Zitat von Sumerer
Andererseits wird man in der EU nicht umhin kommen für Afrika 100-200 Milliarden Euro jährlich auszugeben, um die Fluchtursachen zu bekämpfen. Es wäre mehr als blödsinnig das nicht zu tun.
und daß es hilft, 100-200 MRD irgendwelchen Warlords und Potentaten zuzuschieben um dadurch keine Kriege und keine Korruption vor Ort zu haben? Diese Scheckbuch-Mentalität ist verblüffend.

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Paul Panda 13.07.2018, 11:17
76. Schön und gut ...

Zitat von Sumerer
Einige könnte ich schon unterbringen. Nur keine Millionen. Die Millionen werden kommen, weil sie keine Perspektive in ihren Ländern haben. Und zusätzlich müssen die dann noch mit einem Bomben- und Raketenhagel rechnen. Die EU könnte das verhindern, wenn sie vielleicht 100-200 Milliarden Euro in Entwicklungsprojekte in Afrika steckt - angefangen mit Meerwasserentsalzungsanlagen, dem Aufbau einer funktionierenden Landwirtschaft, Solaranlagen, Windkraftanlagen, etc.
Schön und gut, aber wenn alle diese Millionen Menschen in Deutschland sind (inzwischen will sie ja niemand mehr außer Merkel und Rotgrün), haben wir hier die gleichen Verhältnisse wie die, vor denen sie geflüchtet sind! Hinzu kommt: Wie viele hundert Milliarden an EU-Entwicklungshilfe sind in den letzten Jahrzehnten bereits in Drittländern versickert, ohne dass es einen sichtbaren Erfolg gebracht hätte! Die Gelder verschwinden in den Tresoren korrupter Machthaber oder werden nicht zweckorientiert eingesetzt. Zum Teil hat auch die Hilfe durch nichtfinanzielle Mittel zur Zerstörung wirtschaftlicher Infrastrukturen in Afrika beigetragen. Hinzu kommen große Konzerne, die ganze Landstriche verwüsten und die Einheimischen vertreiben. Hier muss sich Grundlegendes ändern, bevor man über Entwicklungshilfe spricht, und dies erscheint mir im Moment leider so gut wie aussichtslos. Außerdem ist der Papst mit seiner Irrlehre bezüglich Verhütung auch nicht ganz unschuldig an der explosionsartigen Vermehrung der Menschen auf diesem Kontinent. Ich bewundere übrigens Ihren Mut, womöglich Menschen bei sich zuhause aufnehmen zu wollen, die zuvor noch den Kapitän eines Rettungsschiffes mit dem Tode bedrohten, weil das Schiff wieder nach Libyen zurückkehren sollte. Ich persönlich hätte da große Angst.

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