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Filmepos "Cloud Atlas": Puzzeln mit Prothesen
Cloud Atlas Production

Halle Berry, Tom Hanks, Hugh Grant, Susan Sarandon, Hugo Weaving und noch ein paar Superstars mehr, dazu eine als unverfilmbar geltende Buchvorlage - ist den Machern von "Cloud Atlas" ihr Mammutwerk missglückt, wie viele erwartet haben? Nein! Dennoch ist der Film stellenweise hochnotpeinlich.

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NackteElfe 12.11.2012, 20:17
10. ...wo wir gerade dabei sind...

...der typische Caucasian/Kaukasier-Übersetzungsfehler hat sich auch wieder eingeschlichen.

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KnoKo 12.11.2012, 20:19
11. ???

Zitat von sysop
Letztlich stellt sich aber ein Gefühl ein wie bei der TV-Serie "Lost", die erzählerisch ebenso ambitioniert war und mit Vor-, Rück- und Seitwärts-Blenden experimentierte: Man ist froh, dass die Macher ihre selbstgestellte Herausforderung gemeistert haben und dass man ihnen bis zum Ende die Treue gehalten hat.
Was bitte wurde denn bei LOST gemeistert?
Diese Serie war für mich persönlich die größte Serien-Enttäuschung aller Zeiten. Aber das sieht man wohl nur so, wenn man verstanden hat, dass man über sechs Staffeln verarscht wurde.

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Antalyaner 12.11.2012, 20:29
12. Sehr ermüdend

Ich habe den Film im Original mit Untertiteln gesehen. Im Gegensatz zum Buch wird die Geschichte nicht chronologisch, sondern mit staendigen Wechseln von Zeiten und Orten übertragen. Dies erfordert nicht nur die volle Konzentration des Zuschauers, es ist in erster Linie absolut ermüdend. Man raetselt die ganze Zeit herum und Langeweile kommt schnell auf. Die bildgewaltigen Aufnahmen entschaedigen zwar für vieles, aber alles in Allem ist der Film eher eine Enttaeuschung. Vor allem weil man die ganze Zeit auf die "Lösung" wartet, aber im Grunde die grosse "Botschaft" völlig ausbleibt.
In einer Barszene ist übrigens Katy Karrenbauer (Die Rolle von "Walter" in der Serie Hinter Gittern) zu sehen. Da erinnert man sich, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt.
Nochmals anschauen würde ich mir den Film jedenfalls nicht.

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filmforist 12.11.2012, 20:52
13. Keine Story

Die Buchvorlage taugt nichts, eine treffende Kritik findet sich auf Kritikertipp. Blöd, denn die Regisseure hätten nur eine gute Story gebraucht, um einen Knaller zu landen, aber um zu den entsprechenden Drehbuchautoren Kontakt aufzunehmen ist man sich anscheinend zu schade.

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Charlie Whiting 12.11.2012, 21:04
14.

Zitat von Antalyaner
Dies erfordert nicht nur die volle Konzentration des Zuschauers, es ist in erster Linie absolut ermüdend.
Widerspricht sich das nicht? Ich kenne sehr gute Filme mit vielen Zeitsprüngen wie "12 Monkeys" oder "Butterfly Effect". Der Pate mit den Rückblenden hat mir auch besser gefallen als die chronologische Fassung. Bin auf jeden Fall neugierig.

Zu LOST: Nach sehr gutem Beginn hat man schnell gemerkt, dass durch ständig neue seltsame Varianten das Ganze in die Länge gezogen werden soll. Ab Mitte der 2. Staffel hatte ich die Nase voll (und wohl ein paar Zeitsprünge verpasst).

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a.weishaupt 12.11.2012, 21:33
15. Lost

Zitat von KnoKo
Was bitte wurde denn bei LOST gemeistert? Diese Serie war für mich persönlich die größte Serien-Enttäuschung aller Zeiten. Aber das sieht man wohl nur so, wenn man verstanden hat, dass man über sechs Staffeln verarscht wurde.
Absolute Zustimmung. Was dort aufgetischt wurde, war in der letzten Konsequenz wirklich unfassbar schlecht. Ich konnte es nicht glauben.

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laszlomattyabakovszky 12.11.2012, 21:45
16. Nárcisz és Psyché

Besser: Der vier Stunden lange epische Film ist eine in Bildwelten des Phantastischen Realismus erzählte allegorische Darstellung der europäischen Kulturgeschichte von den Ausläufern des Rokoko bis in die Nachkriegszeit

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Charlie Whiting 12.11.2012, 21:49
17. Bitte erklären

Zitat von NackteElfe
...der typische Caucasian/Kaukasier-Übersetzungsfehler hat sich auch wieder eingeschlichen.
den kenn ich echt nicht

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n8f4ll 12.11.2012, 22:08
18.

Ich tippe auf wow, oder yeah...

Ich schaue ihn mir am Mittwoch an, dann erst werde ich den Artikel hier lesen :-)

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Poussin 12.11.2012, 22:19
19. ach...

Erlich, auf Filmkritiken gebe ich seit Jahren nichts. Der Spiegel in Ehren, aber in der SZ seht meist genau das Gegenteil. Geht man dann, angeregt durch eine Lobpreisung, ins Kino, ist der Film in der Regel völlig anders als beschrieben, wenn nicht schlechter. Da hilft nur ausprobieren, gefallen oder leiden, oder abwarten und sich das Werk in Ruhe, ohne Gequatsche, Popkorngeknabber, Pizza und Döner, an-falschen-Stellen-Lachen, unvermeidlicher Sitzriese vor der Nase, in der heimischen Mulde zu geniessen.

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