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Filmfestspiele in Cannes: Das Millionen-Begräbnis
Senator Film

Das Filmfestival von Cannes feiert das Kino. Leider ohne Grund, behaupten Oscar-Preisträger wie Steven Soderbergh. Er sagt der US-Filmindustrie den Untergang vorher, weil sie aus Angst vor dem finanziellen Tod kreativen Selbstmord begeht - in Form von Blockbustern wie "Star Trek" oder "Iron Man".

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vowi2 15.05.2013, 16:47
1. Europäisches Festival

Cannes ist das größte europäische Festival in dem nicht nur US-Produktionen gezeigt werden.
Irgendwie ergibt der Artikel in Bezug auf Cannes nur bedingt Sinn.

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jruhe 15.05.2013, 17:05
2. Das sagt der Richtige

Einen erbärmlichen Film nach dem anderen produzieren (zum Glück hat er ja jüngst Besserung gelobt - er will keine Filme mehr machen) und sich selbst als Qualitätsapostel aufspielen.

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kroto 15.05.2013, 17:08
3. Das...

... Blockbusterkino, ob man es nun mag oder nicht, ist doch nicht erst seit gestern auf dem Vormarsch. Und immer konnte man dabei- wenn man nun besonders "kreative" oder auch abwegige Autorenfilme etc. bevorzugte, einfach zu anderen Produktionen greifen. Ob man gerade jetzt den kreativen Tod Hollywoods ausrufen muss, das erscheint mir reichlich effekthascherisch, um im Bilde zu bleiben...

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sozialminister 15.05.2013, 17:25
4. Kinogänger

Wenn ich ins Kino gehe dann will ich auch etwas leinwandfüllendes sehen, große Bilder, bahnbrechende Spezialeffekte usw.

Alle anderen Filme kann ich doch viel besser zuhause vorm Fernseher schauen. Dank Heimkino-Anlagen sind die Qualitätsabstriche bei Nicht-Action-Filmen auch kaum der Rede wert. Zuhause schauen ist günstiger, das eigene Sofa ist bequemer als der Kinosessel, man hat nicht hundert störende Mitzuschauer, die einem die Spannung verderben können oder an der falschen Stelle lachen, und über überzogene Getränke- und Popcornpreise braucht man sich auch nicht zu ärgern.

Man würde schon eine Menge Marketing- und Vertriebskosten sparen, wenn man vielleicht von Anfang an darauf verzichtet Filme aus dem mittleren Budgetsegment ins Kino zu bringen, sondern direkt sie auf Bluray und den digitalen Streamingplattformen veröffentlichen.

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noalk 15.05.2013, 17:27
5. Liberace ein Travestie-Künstler?

Ich hab ihn anders in Erinnerung. Er trug zwar ungewöhnliche Anzüge, aber als Frau hat er sich nie gekleidet.

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fordp 15.05.2013, 17:29
6. ich mag viele seiner filme ..

Zitat von jruhe
Einen erbärmlichen Film nach dem anderen produzieren (zum Glück hat er ja jüngst Besserung gelobt - er will keine Filme mehr machen) und sich selbst als Qualitätsapostel aufspielen.
...und recht hat der mann auch noch. hollywood muss sich ändern oder wird bedeutungslos werden. seit es das "stupid german money" nicht mehr gibt, traut sich in den usa kein studio mehr risiken einzugehen.

wissen sie überhaupt welche filme von soderbergh sind? wohl eher nicht...

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black_dave 15.05.2013, 17:57
7.

Zitat von sysop
Das Filmfestival von Cannes feiert das Kino. Leider ohne Grund, behaupten Oscar-Preisträger wie Steven Soderbergh. Er sagt der US-Filmindustrie den Untergang vorher, weil sie aus Angst vor dem finanziellen Tod kreativen Selbstmord begeht - in Form von Blockbustern wie "Star Trek" oder "Iron Man".
Recht hat er. Es geht nur noch ums GELD. Gute Inhalte zählen selten. Lieber einen komerziell erfolgreichen Film drehen, damit die Kohle stimmt. Aber bloß nicht zu anspruchsvoll, dass könnte ja die Massen vergraulen. Ob ein Umdenken stattfindet mag bezweifelt werden.

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eskimo47 15.05.2013, 18:04
8. Blockbuster

Leider weiss ich nicht mehr, WER es gesagt hat - es war aber ein Hollywood-Produzent: Niemand hat jemals Geld damit verloren, dass er den Geschmack des Publikums unterschätzt hat. Und so sieht die Durchschnitts-Ware auch aus...

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WhereIsMyMoney 15.05.2013, 18:06
9.

Das ist kein Verlust für die Welt. Das Fernsehen bzw. einige Fernsehserien können mittlerweile mit den besten Filmen aller Zeiten mithalten.
Es scheint als hätte Hollywoods Fixierung auf Rendite und somit Kinderfilme oder eben Filme für Nerds , die noch halbe Kinder sind, all die guten Schreiberlinge zu HBO und Konsorten geführt. Und jetzt mischt ja auch noch Netflix mit. Mir gefällt diese Entwicklung.

Filme habe ich schon länger aufgegeben, wenn überhaupt dann nur Tarantino-Filme. Aber ich glaube dass auch Tarantino selbst eingesehen hat, dass es besser wäre eine Mini-Serie bei HBO zu machen als seine Filme unter drei Stunden kürzen zu müssen und dabei viele gute Szenen zu opfern.
Wie bei "Django Unchained", da war das Skript um einiges besser als das Endresultat.

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