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Filmkunstwerk "Ich war zuhause, aber...": Endlos rätselhaft, ungreifbar schön
Piffl Medien

In ihrem Berlinale-Triumph "Ich war zuhause, aber..." arbeitet Angela Schanelec viel mit dem Klang von Sprache. Der Zauber dieses herausragenden Werks lässt sich mit Worten aber kaum einfangen - unser Film der Woche.

investor33 14.08.2019, 19:57
1. Kino?

Spaßig zu lesen, wie der bemühte Kritiker hier vergeblich versucht Frau Schanelecs sperrig-hermetischem Werk einen Sinn einzuargumentieren. Frau Schanelec hat doch überhaupt nicht die Absicht dem Zuschauer das zu geben, was Kino auf so wundervolle Weise tun kann. Sie verweigert sich bewusst allem was Kino will und kann und gehört deshalb m.E. auch nicht auf Filmfestivals und nicht in Kinos. Und man sollte auch nicht so tun, als sei das so. Dieses Werk, um nicht Film zu sagen, wird ganz sicher unter Ausschluss auch einer wohlwollenden Öffentlichkeit gezeigt werden. Irgendwie ja auch konsequent.

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torflut 14.08.2019, 23:05
2. Danke...

...Herr Stern, für die Warnung vor einer unnötigen Investition an der Kinokasse!

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Dazed with grief 15.08.2019, 14:38
3. Ja, Gott, ja

Zitat von investor33
Spaßig zu lesen, wie der bemühte Kritiker hier vergeblich versucht Frau Schanelecs sperrig-hermetischem Werk einen Sinn einzuargumentieren. Frau Schanelec hat doch überhaupt nicht die Absicht dem Zuschauer das zu geben, was Kino auf so wundervolle Weise tun kann. Sie verweigert sich bewusst allem was Kino will und kann und gehört deshalb m.E. auch nicht auf Filmfestivals und nicht in Kinos. Und man sollte auch nicht so tun, als sei das so. Dieses Werk, um nicht Film zu sagen, wird ganz sicher unter Ausschluss auch einer wohlwollenden Öffentlichkeit gezeigt werden. Irgendwie ja auch konsequent.
Sie sagen es: unter Ausschluss. Frau Schanelec gibt das, wovon es zu wenig gibt. Man muss ja auf einem Steinway auch nicht immer nur den Flohwalzer spielen. Nur weil der nirgendwo besser klingt. Es muss allerdings auch nicht Straub-Huillet sein, um ins Kino zurückzufinden. Obwohl das weit kreativer ist, als all die Selbstuntersuchungen in ihrer merkantilen Aufbereitung. Egal. Besprechungen sind immer Promotionen. Und naturgmäß wird da immer etwas levitiert oder eben filetiert. Ja, Gott, ja. Jetzt gab es mal ne Anhebung.

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