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Fischer vs. Stokowski: Das Winden der Wörter - Ja heißt Nein

In ihrer letzten Kolumne hat unsere Autorin Margarete Stokowski den Bundesrichter und "Zeit Online"-Kolumnisten Thomas Fischer wegen seiner Position in der Debatte um das Sexualstrafrecht kritisiert. Hier antwortet Fischer auf Stokowski.

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sojetztja 08.07.2016, 15:59
1.

>"Frau-Sein" ist ebenso wenig eine >Wissenschaftsrichtung wie "Sich-Winden" oder "Mit >einem Körperteil schreiben". Es handelt sich beim >Frau-Sein vielmehr um einen Zustand, der vielen >Menschen widerfährt. Das bloße Hineinsteigern in die >Imagination der biologischen Auserlesenheit ist >gewiss gut für allerlei, nicht aber für eine Karriere als >Strafrechtsexpertin.

:-))
Sorry, Frau Stokowski, aber da haben Sie Ihren Meister gefunden.

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Fassungsloser 08.07.2016, 16:06
2. Alles in allem...

...ein eher schwacher Konter.

Dass sich heute jeder nach Lektüre eines entsprechenden Wikipedia-Artikels für einen Fachmann hält, ist ja bekannt. Aber mit diesem Phänomen richtig umzugehen, ist Fischer hier nicht geglückt. Es ist zu simpel, den Artikel als in Buchstaben gegossene Arroganz zu verreißen.

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xtdrive 08.07.2016, 16:08
3. So ist es

Mehr muss zu Frau Stokowski nicht gesagt werden.

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horst2000 08.07.2016, 16:10
4. Endlich!

Eine substantiierte Replik auf einen unsubstantiierten Vortrag. Bravo!

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in_peius 08.07.2016, 16:12
5. Schwach, Herr Fischer, ganz, ganz schwach...

Gerade weil ich Ihnen recht gebe, dass Frau Stokowski als Nichtjuristin bestimmte strafrechtsinterne Logiken möglicherweise nicht zu überschauen qualifiziert ist, ist Ihre Replik, die sich nicht, wie es souverän gewesen wäre, inhaltlich juristisch kritisch mit den Problemen der Strafrechtsreform auseinandersetzt, sondern darauf abzielt, den pöbelhaften Ton Frau Stokowskis "mit den eigenen Waffen", nämlich durch noch mehr Pöbelei zu übertrumpfen, schlichtweg für äußerst schwach.
Ihr Ansatz mag allerdings auch daraus resultieren, dass Ihnen wohl bewusst ist, dass der Großteil des Gesetzgebungsorgans nicht aus Volljuristen besteht, was doch glatt zu dem überaus misslichen Phänomen führen kann, dass der juristische status quo durchbrochen wird. Der Pöbel (=alle Nichtjuristen) läuft Gefahr, zu regieren. Da heißt es dann schnell angebiedert. Herrn Fleischhauer gefällts mit Sicherheit...

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flytogether 08.07.2016, 16:13
6. Na ja Herr Fischer

ich weiß nicht so recht wer hier schwurbelt. Ein Richter, gerade in Ihrer Position, sollte (vorausgesetzt Sie wurden richtig zitiert) einfach eine andere Wortwahl wählen. Ich finde Ihre Wortwahl deplatziert. Und Ihr Hinweis auf die gerade gefällten (geradezu lächerlich gering ausgefallenen) Urteile verstehe ich auch nicht.
Ich finde es unerträglich, dass sich eine Frau gegen ihren Willen Küssen und Abschlecken lassen muss. Sie bleiben sicherlich davon verschont. Sie können sich glücklich schätzen.

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The_Laser 08.07.2016, 16:13
7. Unnötig

Fischer hat schon bei ZEIT ONLINE seine Plattform, es ist doch nicht nötig, dass er auch hier bei SPON schreiben darf, zumal er immer noch nicht zu kapieren scheint, worum es eigentlich geht bzw. was ihm vorgeworfen wird.

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CaptainSubtext 08.07.2016, 16:14
8.

Zitat von Fassungsloser
...ein eher schwacher Konter. ... Es ist zu simpel, den Artikel als in Buchstaben gegossene Arroganz zu verreißen.
Wenn die (wahrgenommene) Wahrheit als Konter nicht ausreicht, wird eine überzogene Replik verlangt. Das ist diesem ernstzunehmendem Thema nicht angemessen.

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realist114 08.07.2016, 16:16
9. Inhalt

Ich habe vergeblich darauf gewartet, dass die höhnischen Herabsetzungen aufhören und er endlich was inhaltliches sagt. Vergeblich. Schade.
Damit ist es ihm erstaunlicherweise tatsächlich gelungen das Niveau der Debatte noch zu unterbieten, was ich nach Storkowskis Beitrag für sehr unwahrscheinlich eingeschätzt hätte.

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