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Fischer vs. Stokowski: Das Winden der Wörter - Ja heißt Nein

In ihrer letzten Kolumne hat unsere Autorin Margarete Stokowski den Bundesrichter und "Zeit Online"-Kolumnisten Thomas Fischer wegen seiner Position in der Debatte um das Sexualstrafrecht kritisiert. Hier antwortet Fischer auf Stokowski.

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herrmüllermeierschmitz 08.07.2016, 16:59
60. Zwar etwas...

...grob, der Pinsel, nichtsdestotrotz vollumfänglich wahr, das Bild.
Ich bezweifle allerdings, dass die meisten fanatischen Betrachter/innen überhaupt über den Rahmen hinauszusehen imstande sein werden. Ein Jammer.

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Larp0815 08.07.2016, 16:59
61. Kindergartenniveau

Anstatt als Jurist die Argumente gegen die Reform zu erläutern, läßt sich Herr Fischer lediglich zu einem Kommentar über die sprachlichen Besonderheiten des Artikels von Frau Stokowski hinreißen. Hiermit offenbart er, daß seine kruden Thesen keinerlei Substanz haben, die einer Auseinandersetzung wert sind, sondern daß er lediglich wie ein verärgertes Kleinkind herumpöbelt.
Traurig. Eine gute Chance verpasst Herr Fischer.

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hmueller0 08.07.2016, 17:00
62. @34 petrapanther

Zitat von petrapanther
TL;DR: Ein älterer, sehr von sich eingenommener Mann ist zutiefst beleidigt, weil eine jüngere Frau es gewagt hat, ihn zu kritisieren. Dieser plumpe Versuch einer Entgegnung bestätigt eigentlich nur, dass Frau Stokowski recht hatte - Inhalt gleich Null, dafür sinnfreies Gelaber und kaum verhohlene Beleidigungen. Peinlich, Herr Fischer!
na, da glänzt aber auch Jemand nicht gerade mit differenzierter Wortwahl. Schon komisch: Da legt der eine polemisch vor - und wenn der Angesprochene dann ebenso erwiedert, dann ist das ganz unmöglich. Komnisch nur, dass das Selbe gelten würde, wenn eine 100% sachliche Erwiederung erfolgen würde. Der "Witz" ist doch gerade, dass man Jemandem, der nicht an einer ernsthaften und Sachlichen Diskussion interessiert ist, es ohnehin nicht recht machen kann. Und was das die Bemerkung mit dem Gebutsjahr angeht, geht es wohl eher darum: Für die (zu-)spät geborenen gibt es leider nicht mehr viel zu tun, da die großen emanzipatorischen Schalchten schon von der Eltern und Großeltern generation geschlagen wurden. Also muss man sich offenbar um jeden Preis neue Betätigungsfelder "erfinden".

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Bengurion 08.07.2016, 17:01
63. Herr Fischer,

so gern ich Ihre Kolumne bei ZEIT ONLINE lese, Ihre Fachkenntnisse achte und Ihre Wortgewandtheit schätze,
so sehr haben Sie sich hier verstiegen und es bleibt nichts als der Eindruck triefender Arroganz und die Wahrheit des Sprichwortes: "Getroffene Hunde bellen".

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Seen 08.07.2016, 17:02
64.

Sprachlich grandios! Aber inhaltlich leider doch nur:

- Du bist nicht vom Fach und daher nicht ernst zu nehmen.
- Du bist zu Jung und daher nicht ernst zu nehmen.
- Du hast mal Auto und Vagina in einem Satz geschrieben und daher...
- [...]

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lenslarque 08.07.2016, 17:03
65. Der Herr Oberrichter hat

gesprochen. Bar jeder Logik, wie es bei Juristen üblich ist. Vielleicht sollte er sich mal an den vielen Fehlurteile (ca. 25%) seiner von ihm hochgeschätzten Kollegen (Kolleginnen eher nicht) abarbeiten, bevor er in der Presse sein unsägliches Gedankengut absondert. Aber, wie schon gesagt, Logik ist des Oberrichters Stärke nicht.

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Geisterkarle 08.07.2016, 17:05
66. Also...

... ob Herr Fischers Replik hier jetzt in angemessenem Ton war oder nicht... ich möchte aber trotzdem das wichtige aus seinem Text nochmals hervorheben:
"Sie ist Frau und daher Expertin für Sexualstrafrecht. Expertin für Kriminologie und Statistik sowieso. Wer ihre Assoziationen und Sprachvergewaltigungen als sexistische, biologistische, totalitäre Wahnbilder kritisiert, muss im Unrecht sein. Das ergibt sich schon daraus, dass sie im Recht ist."
Seine Kolumnen sind manchmal etwas "verwirrend" zu lese, aber bringt auch harte Fakten und Paragraphen! An welcher Stelle er zu diesem Thema "Sexualrechtsverschärfung" daneben lag, konnte mir aber noch niemand aufzeigen...

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ben_hurtig 08.07.2016, 17:06
67.

Zitat von klauspeterstuder
Richtig ist, nein heißt nein. Nur wer will den Beweis Für oder Wider erbringen, wenn Frau Mann beschuldigt? Noch dazu wo die Öffentliche Meinung vorwiegend auf der Seite des angeblichen Opfers ist. Die Unschuldsvermutung gilt angeblich weiter. Dann ist das Gesetz, in dieser Form, überflüssig. Wie will Frau beweisen, dass sie nein gesagt hat? Dass die Zustimmung fehlte oder entzogen wurde? Aber nicht nur das Nein soll strafbar werden, auch Gesten sollen als Vergwaltigung zählen. Eine Träne gilt als Nein. So Frau will. Welches intime Beisamensein ist dann keine Vergewaltigung?
Sorry, aber wenn Frauen beim Geschlechtsverkehr mit Ihnen immer weinen müssen, tut mir das für alle Beteiligten sehr leid. Es mag sein, dass es immer Tränen des Mitleids oder auch der Freude sind. Aber stellen Sie sich mal vor, dass es tatsächlich Missbrauchssituationen gibt, in denen das Opfer es nicht wagt sich zu wehren. Werten Sie also bitte deren Tränen nicht so dermaßen blasiert herab.

Aber wie schrieb Frau Stokowski doch so schön: "Und dabei geht es gar nicht um abgedrehte Utopien von Radikalfeministinnen, sondern schlicht darum, offensichtliche Lücken zu schließen und den Verpflichtungen der Istanbul-Konvention nachzukommen, so wie andere Länder das auch hinkriegen. Nicht zuletzt würde das der Intuition entsprechen, dass man mit Leuten, die sagen, dass sie keinen Sex wollen, eben keinen Sex haben sollte. Eigentlich ein sehr schlichter Gedanke. Und im Übrigen einer, der woanders schon gilt, wie Halina Wawzyniak (Linke) am Donnerstag im Bundestag erklärte: Wer gegen den Willen des Berechtigten ein Kraftfahrzeug fahre, mache sich strafbar. So einfach kann es sein. Ach, wär die Vagina doch ein Auto, sie wär jetzt schon in Deutschland angenehm sicher."

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EinMensch 08.07.2016, 17:06
68. Bravo Bravissimo!

Leider kann Ihnen Frau Stokowski bei weitem nicht das Wasser reichen. Aber wenn sie es könnte, würde sie wahrscheinlich auch nicht solche Texte schreiben. Frau Stokowski versucht nicht das beste für Frauen zu erreichen, sondern für sich als Frau. Ihr Glück, dass sie noch sehr jung ist. So bleibt ihr noch viel Zeit zur Einsicht. Leider haben ihre Texte etwas fanatisches an sich. Und Fanatiker sind leider nicht belehrbar.

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orosee 08.07.2016, 17:07
69. Autsch

Den Artikel brauche ich nicht zu kommentieren - ich lese Herrn Fischer jede Woche mit Genuß in der Zeit - aber wer kann mir helfen: der Ausdruck "ist eine ehrenhafte Frau" kommt mir sehr bekannt vor, in der Variante "ist ein ehrenhafter Mann" (und natürlich das Gegenteil meinend). Shakespeare, Julius Caesar?

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