Forum: Kultur
Flüchtlinge: Eine andere Art von Notwenigkeit

Die Flüchtlinge brauchen Unterkunft, Nahrung, Ausbildung - und ebenso wichtig wäre ein wenig Freundlichkeit im Alltag. Doch wer Angst hat, kann kaum freundlich sein.

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johnbatz 05.11.2015, 15:27
20. Alltag...

Und woran erkenne ich einen Flüchtling in einer Großstadt? Sind jetzt alle dunkelhäutigen Flüchtlinge? Oder soll ich einfach zu allen freundlich sein? Denn es könnte ja auch ein Tourist sein, der hier viel Geld ausgibt. Oder hier geboren und aufgewachsen ist und deswegen genauso griesgrämig im Zug vor sich hinstarrt wie die Einheimischen. Soll ich zu dem auch plötzlich freundlich sein? Der versteht die Welt doch nicht mehr oder hält mich für bekloppt. Ist die Aussage dieses Artikels, dass alle Flüchtlinge einen grünen Hut tragen sollen, damit man freundlicher sein kann?

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Duggi 05.11.2015, 15:28
21. Respekt

Respekt für alle Ehrenamtlichen, die nicht aus Motiven wie Selbstgerechtigkeit oder Anerkennung selbstlos handeln und sich hilfsbereit engagieren. Respekt auch deshalb, weil langfristige Hilfestellung und Begleitung über Jahre nötig sein wird und die Probleme und ungelösten Fragen eher größer als kleiner werden. Sich nach wenigen Monaten aus dem Engagement mit dem Hinweis "jetzt müssten die mal ran, die von vornherein gegen den ungebremsten Zuzug waren" zu verabschieden, wäre unanständig und wird so nicht funktionieren.

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nickleby 05.11.2015, 15:29
22. Notwendigkeit ?

Warum soll man Flüchtlingen freundlich begegnen? Sie sind hier werden verpflegt, umsorgt und bekommen Geld
Wir leben hier in Deutschland unser Leben. Wer zu uns kommt, soll sich unserer Lebensweise anpassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir in Europa etwas von diesen Menschen lernen können.

Europa bedeutet die Kultur und die Zivilisation, von der die Neuankömmlinge, sofern sie bei uns bleiben, lernen und sich in jeder Hinsicht positiv beeinflussen lassen, damit sie dann ein Leben auf Augenhöhe mit uns Europäern führen können.

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niktim 05.11.2015, 15:29
23. Wir werden an der Nase herumgeführt!

Zitat von Wofgang
Gut auf den Punkt gebracht. Was die AfD wirklich will, mit ihren tragischen ewiggestrigen Parolen das frage ich mich genauso wie bei der Pegida. Erschließt sich einem Empathie fähigen .....
Haben sie in der letzten Talkshow den Herrn Stäuber gehört? Ja? Dann wissen sie auch, dass Pegida und die AFD Waisenknaben sind. Die Aussagen von Frau Merkel gelten doch nicht mehr. Sie musste sich der CSU beugen.
Nun bin ich gespannt wie man das wieder den Menschen verkauft!
In der deutschen Bevölkerung gibt es eine große Mehrheit, die den Flüchtlingsstrom ablehnt!

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Ährengast 05.11.2015, 15:30
24.

Zitat von georgia.k
Transitzone ist ein wertneutraler Begriff, was manche daraus machen, ist schon seltsam, zumal es Transitzonen schon länger gibt, diese auch akzeptiert sind. ...
"Transit" bedeutet "durchgehen". Die Idee der Transitzonen ist aber, nach allem, was von der Union darüber zu hören ist, gerade, dass diejenigen, für die die Transitzonen gedacht sind, eben nicht durch-, sonder zurückgehen sollen. Diese Euphemismen sind einfach unerträglich, und wer als Deutscher die deutsche Sprache liebt, könnte sich ruhig auch mal Gedanken darüber machen, was es bedeutet, wenn wir für die Dinge, die wir schaffen und deshalb irgendwie benennen müssen, keine passenden Namen finden.

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der:thomas 05.11.2015, 15:33
25. Ich lese hier immer die Deutschen...

Jetzt aber mal eine etwas provokante Frage - aber der Artikel gibt ja dazu Anlass:
Wäre ja alles kein Problem ggf. auch 10 Mio Flüchtlinge in Europa aufzunehemn - wen man sie in Europa verteilen könnte -aber wie sieht das denn z.B. auch mit Polen aus?

Hat die Autorin da nährere Informationen?
ggf. ist Polen nicht Traumziel Nr.1 bei vielen Flüchtlingen - aber so die große Bewerbung aus der Richtung Polen und Baltikum zur Aufnahme von Flüchtlingen habe ich aber auch verschlafen!

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nele12 05.11.2015, 15:37
26. So etwas kann man nicht verordnen

Deutschland war und ist ein fremdenfreundliches Land und wenn Sie genau hinhörten, dann wüssten Sie auch, wovor unsere Bürger Angst haben, weshalb sie eine Ohnmacht verpüren und das zurecht. 75 % finden die aktuelle chaotische, strukturlose Asylpolitik nicht in Ordnung und werden damit weder von der Politik noch von den Medien wahr- oder ernstgenommen. Wenn man sich so gegen die Bürger stellt, muss man sich eben auch nicht über einen Flächenbrand der Ablehnung wundern.

Es wird in Deutschland mehr, als in allen anderen Ländern geholfen. Hören sie endlich auf, weiter zu fordern und zeigen Sie auch mal Verständnis, denn für viele Bürger ist diese Situation neu, schwierig und belastend.

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zursachet 05.11.2015, 15:41
27. Vielen Dank Frau Stokowski

Bitte schreiben Sie weiter Ihre Kolumnen. Ich finde das gut aber ich befürchte in 5-6 Jahren dürfen Sie das evtl. nicht mehr.

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spon-facebook-10000404849 05.11.2015, 15:42
28.

Auf die Notwendigkeit der Feundlichkeit geegenüber Flüchtlingen wird extra hingewiesen. Okay.

Wo zum Teufel finde ich nur den vergleichbaren Beitrag zum Thema Freundlichkeit gegenüber dem in Deutschland längst etablierten einheimischen Prekariat, z.B. den Flaschensammlern u.Ä.?

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bruderlaurentius 05.11.2015, 15:43
29. ich empfehle der Autorin

öfters mal in ausländischen Gazetten nachzuschlagen, wie die über die deutsche Asylpolitik denken. Frankreich, England, Österreich oder Schweiz dürfen Sie fast schon nicht lesen, weil das hierzulande als "Verhetzung" betitelt werden würde. Selbst die New York Times berichtet von dubiosen Zuständen in Deutschland...z.B. dass ein deutsches 102-Seelen-Nest namens Sumte über 750 Flüchtlinge aufnehmen muss. Das nenn ich Politik mit Augenmaß..

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