Forum: Kultur
Flüchtlings-Talk bei Maischberger: "Mir wird bange, wenn wir weiter so schlampen"
WDR/ Max Kohr

Deutschland wird sich angesichts der Flüchtlingskrise verändern, darin waren sich die Talkshow-Gäste von Sandra Maischberger einig. Aber über das Wie und Wo gab es Streit. Dabei spielten zwei Wörter eine zentrale Rolle: Integration und Angst.

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Miere 07.10.2015, 05:38
1. Warum sollte sich unser Land dadurch verändern?

Und wenn es das tut, muss man das gut finden? Ich meine, die offensichtlichen positiven Veränderungen haben wir doch schon seit Jahrzehnten: internationale Küche, Mehrsprachigkeit, nachlassender Rassismus. Muss ich jetzt begeistert in die Hände klatschen, wenn zu der Salafisten-Moschee, die wir hier im Ort haben, und die schonmal einige Tage lang eine IS-Flagge hängen hatte, eine zweite hinzu kommen sollte, oder was genau soll sich ändern?

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notbehelf 07.10.2015, 05:47
2. Mokant

"sich auch schon mal über lästige Verwaltungsvorschriften hinwegsetzt". Genau das geht eben nicht.

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melmag 07.10.2015, 05:52
3. Nix Neues

Alle Beteiligten legen ihre satt bekannte Einstellung dar. Der Erkenntnisgewinn solcher Talkshows, und die Betonung liegt auf SHOW, ist wie immer gleich Null. Frau M. streicht ihr Geld ein und alle anderen gehen nach Hause. Aber man hat mal wieder darüber gesprochen. Guten Abend...

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meinefresse 07.10.2015, 06:13
4. Warum Integration?

Die Ankommenden bestehen grob aus 2 Lagern:

- Asylsuchende: Dürfen bleiben wenn der Antrag durch ist.
- Wirtschaftsimmigranten: Haben keinerlei Bleiberecht, werden abgeschoben.

Das Verhältnis dürfte hier in etwa bei 20:80 liegen:

http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Fluechtlinge/Hintergrund.html

Ein Großteil der Syrer wird nach dem Ende des Bürgerkrieges zurückkehren. Am Ende dürfte der Anteil der legal in Deutschland bleibenden bei < 100.000 pro Jahr liegen - wenn überhaupt.
Oder habe ich eine Gesetzesänderung verpasst, nach der jeder bleiben darf der Lust dazu hat? Will man die Wirtschaftsflüchtlinge (gegen jedes Recht und Gesetz) nicht Rückführen? Wenn sich selbst der Staat nicht mehr an Recht und Gesetz hält dann nennt man das Willkür. Nächste Stufe: Anarchie. Wollen wir das?

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muru 07.10.2015, 06:39
5. Der Flüchtlings-Talk

hätte durchaus Sinn ergeben können, wären statt den 2 Links-Phantasten Augstein und Künast Personen eingeladen worden, die direkt mit Flüchtlingen zu tun haben und nicht nur ihren ideologischen Mist verbreiten. Anscheinend will man durch die Zusammensetzung Streit produzieren. Sinnvoll ist es nicht

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alexander.keil007 07.10.2015, 06:45
6. mir ist jetzt richtig bange

Leider haben Herr Augstein und Frau Künast argumentativ nicht überzeugt. Ist ja auch schwierig, wenn man mit der Praxis konfrontiert wird.

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s.a.r.a. 07.10.2015, 06:54
7. irgendjemand muss ja

'"Jetzt kommen all die Konservativen und sorgen sich um Frauenrechte", meinte Augstein etwas spitz'

Irgendjemand muss sich ja darum kümmern.

Aber so sind die Linken. Jubeln wegen einer Quote für ein paar Alphaweibchen in Vorständen. Gleichzeitig scheint es ihnen aber sch...egal zu sein, das Frauen in den Flüchtlingsheimen durch muslimische (ja, die Fakten müssen auf den Tisch) Männer massiv bedroht und bedrängt werden.

Man könnte den Eindruck bekommen, dass den Linken die Frauenrechte völlig egal sind, sobald diese mit dem Islam kollidieren. Oder aber die Linken sind einfach nur Rassisten; denn anscheinend sind muslimische Frauen weniger Wert als deutsche Frauen.

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SeasickSteve 07.10.2015, 07:07
8. SPON-Kolumnist ...

... Jakob Augstein verleiht dem Wort "fremdschämen" eine neue Qualität. Wie schon in dem Format mit Nikolaus Blome @ phoenix versteht er es zwar, mit einzelnen hingerotzten Sätzen zu provozieren, schafft es darüber hinaus aber nicht, auch nur einen seiner teilweise kruden Gedanken schlüssig zu entwickeln. Hip gekleidet und lässig hingelümmelt verströmt er einzig die Arroganz der prominenten Geburt.

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aufdenpunktgebracht 07.10.2015, 07:25
9. theoretischen Überbau

"Um den theoretischen Überbau kümmerte sich Jakob Augstein, Publizist und SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist"

Selten so gelacht am frühen Morgen. Das ist aber richtig analysiert. Besser kann man seine meist abgehobene Haltung zu den Dinges des normalen Lebens auch nicht formulieren.

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