Forum: Kultur
Fotograf Peter van Agtmael: "Ich wollte fühlen, was Krieg ist"
Peter van Agtmael

Er ist dabei an der Front, bei Gefechten - und wenn die Soldaten aus dem Krieg nach Hause kommen. Der US-Fotograf Peter van Agtmael, 31, spricht im Interview über embedded journalism, patriotische Rituale und den stillen Kampf der traumatisierten Heimkehrer.

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freeride4ever 14.09.2012, 10:12
1. Respekt...

Respekt an diesen Mann der versucht das Unbegreifliche greifbar zu machen. Respekt an die Soldaten, die dort draußen sind und das tun was wir Ihnen aufgetragen haben, egal ob sie es sinnvoll oder idiotisch finden...

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Klopsdrops 14.09.2012, 10:25
2.

Zitat von freeride4ever
Respekt an diesen Mann der versucht das Unbegreifliche greifbar zu machen. Respekt an die Soldaten, die dort draußen sind und das tun was wir Ihnen aufgetragen haben, egal ob sie es sinnvoll oder idiotisch finden...
Also sich für etwas abknallen oder verkrüppeln zu lassen, das man sogar als Soldat selbst für idiotisch befindet, nur weil irgendein anderen einem das aufgetragen hat, ist nicht gerade intelligent. Es ist Evolution.

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bürgerbürger 14.09.2012, 10:26
3. Freiwillig in Gefahr

Die Amerikaner leisten sich eine Freiwilligenarmee, es wird zu diesem Job niemand gezwungen. Die Amerikaner leisten sich eine weltweite Einmischungspolitik, weitgehend aus ökonomischen und Bündnisgründen, für die sie einen Haufen Menschen brauchen, trotz aller Kriegstechnik. Wovor soll ich da Respekt haben ? Was könnte man mit dem vielen Geld für Waffen und Soldaten im eigenen Land an Gutem tun... und an Leid lindern. Fotografisch eine gute Strecke, die Message dahinter sollte aber dringend eine grundlegend andere sein.

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-5m 14.09.2012, 10:27
4.

Zitat von freeride4ever
Respekt an diesen Mann der versucht das Unbegreifliche greifbar zu machen. Respekt an die Soldaten, die dort draußen sind und das tun was wir Ihnen aufgetragen haben, egal ob sie es sinnvoll oder idiotisch finden...
...oder ob es sinnvoll oder ideotisch ist...

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freundlich100 14.09.2012, 10:44
5. Erschreckend banale Gedanken ...

... eines offensichtlich simplen Geistes. Einfach alles hinnehmen, was einem von der Ami-Propaganda hingeworfen wird ... zur Notwendigkeit von Kriegen, zu Patriotismus, zu Soldatenehre usw. Nichts hinterfragen, nichts auf den Grund gehen. Da laeuft es mir kalt den Ruecken runter. Und diese daemlichen Action-Reportagen im Bruce Willis-Stil braucht kein Mensch. Qualitativer, kritischer und hintergruendiger Journalismus bringt die Gesellschaft weiter ... keine Verbreitung von Ideolgien.

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Sphynx25 14.09.2012, 10:52
6.

Zitat von Klopsdrops
Also sich für etwas abknallen oder verkrüppeln zu lassen, das man sogar als Soldat selbst für idiotisch befindet, nur weil irgendein anderen einem das aufgetragen hat, ist nicht gerade intelligent. Es ist Evolution.
Falsch, das ist der Job. Wenn man nicht damit umgehen kann, sollte man eher nicht Soldat werden.

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Klopsdrops 14.09.2012, 10:58
7.

Zitat von freundlich100
... eines offensichtlich simplen Geistes. Einfach alles hinnehmen, was einem von der Ami-Propaganda hingeworfen wird ... zur Notwendigkeit von Kriegen, zu Patriotismus, zu Soldatenehre usw. Nichts hinterfragen, nichts auf den Grund gehen. Da laeuft es mir kalt den Ruecken runter. Und diese daemlichen Action-Reportagen im Bruce Willis-Stil braucht kein Mensch. Qualitativer, kritischer und hintergruendiger Journalismus bringt die Gesellschaft weiter ... keine Verbreitung von Ideolgien.
Genau ist doch das Ziel, das das US-Militär bzw. die damalige US-Regierung mit dem Embedded-"Journalismus" erreichen wollte.

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kolloq 14.09.2012, 11:13
8. Irak, 2006: Ein von US-Soldaten verprügelter Teenager

Wollte er vielleicht seine Familie beschützen als die Soldaten kamen? Und was denkt er heute? Interessiert mich weit mehr als die Meinung des Fotografen der mit diesem Bild Geld verdient.

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miscellany 14.09.2012, 11:13
9. Verwerflich ...

oder nicht.
Unsere Natoverbündeten und/oder Exkolonialmächte (USA, F GB) leisten sich eine Militärkutur. Sie mischen sich öfter in der Welt auch praktisch ein. Das heisst, wer dort mitmachen will, weiss, auch aus eben dieser "Tradition", dass ein Kriegseinsatz möglich sein kann.
Bei uns ist diese, sagen wir ruhig Tradition, seit 60 Jahren zum Glück beendet worden und keine Generation in Deutschland hat seit der Völkerwanderung eine so lange Friedenszeit erlebt. Nun erdreisten sich unsere Politiker aus scheinheiligen Gründen junge behütete Leute, die selbst ein Luftgewehr nur vom Kirmes kennen, in eine Hölle zu schicken (freiwillig bla-bla).
Vor diesem Hintergrund macht es noch mehr betroffen, solche Bilder und Aussagen zu erfahren.

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