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Fotografin Nan Goldin: Ein Tagebuch sexueller Abhängigkeit

Nan Goldin gilt als eine der verstörendsten Fotografinnen der Welt. Lange Zeit war es recht still um sie, nun ist sie zurück: In Berlin zeigt die Amerikanerin Bilder von Transsexuellen, Drag Queens und Transvestiten.

Danny Wilde 06.10.2009, 12:46
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Die Autorin Ingeborg Wiensowski ist offenbar eine frauenbewegte Linke. Die sich sehr damit abmüht, ihre eigene feministisch-politische (und zudem ziemlich verklemmte) Projektion auf Nan Goldin nicht zu sehr aufscheinen zu lassen, allein, es gelingt ihr nicht. "Das (mittels Photoshop glattgebügelte) Merkel-Westerwelle-Deutschland"... genau. Seit Jahren ächzt und stöhnt dieses Land unter diesen beiden Neoliberalen und ihrer austauschbaren Beliebigkeit, n'est-ca pas? Nur was das mit Nan Goldin zu tun hat, erschließt sich nicht.

Dabei zitiert sie aus dem deutlich differenzierter klingenden Frances Richard-"Verriss", der lobenswerterweise klar subjektiv daherkommt und dem Leser Richards ungeschminkte Haltung zur seiner eigenen Kunstbewertung Nan Goldins Werk zumutet. Allein dieser winzige Ausschnitt seines "Verrisses" hat mir soviel über Nan Goldin verraten, dass ich jetzt mehr als zuvor ein Bild von ihr besitzen möchte. Und das als liberaler Nichtfeminist.

Es wird mir wohl das nötige Kleingeld dazu fehlen, schade.

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jibrail 06.10.2009, 19:37
2. Übersetzen ist eine Kunst

und nicht alles muß man wörtlich übersetzen... ;-)

Bei der Harlekin Romanze (die so überhaupt keinen Sinn macht, handelt es sich um das hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/Harlequin_Enterprises_Ltd

zu deutsch Kitschromane.

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