Forum: Kultur
Fotos von Jessica Todd Harper: Die kurze Zeit, die wir Leben nennen
Jessica Todd Harper

Das moderne Familienleben, arrangiert im Stil alter Meister: Die US-Fotografin Jessica Todd Harper zeigt in ihrem beeindruckenden Bildband "The Home Stage" den Kreislauf von Leben und Vergänglichkeit inmitten des Alltags.

InesH 09.12.2014, 12:09
1. Sehr ästhetisch

- und extrem steril.
Wie Untergangsstimmung.

Das Leben scheint für die Fotografin ein Jammertal in toller Umgebung zu sein.
Auf keinem der hier gezeigten Fotos ist auch nur der Hauch eines Lächelns zu sehen.
Die kurze Zeit, die wir Leben nennen, sollten wir eigentlich mit so viel Freude füllen, wie wir können.

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vandersteeg 09.12.2014, 13:20
2. Das muss ja nicht so bleiben

Was viele nicht wissen ist, die Biotechnologie ist heute auf einem Stand, wo man sagen kann, dass eine gute Chance besteht, in 20-30 Jahren das "Altern" unter medizinische Kontrolle zu bringen. Das ist kein Hokus-Pokus, sondern reine Biologie. Wer sich auch nur annähernd dafür mal interessiert (und ich finde alle komisch, die das nicht tun), sollte z.B. hier mal anfangen zu lesen: www.sens.org

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shechinah 09.12.2014, 13:23
3. Selbstverliebt..

ein bisschen viel Selbstinszenierung für meinen Geschmack - sieht eher nach einer Therapie aus, als nach ernsthafter Photographie - dazu ist auch das Framing immer ein bisschen zu schlampig, geschwätzig und inkonsequent. Nett gemeint, aber nicht gekonnt.

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wiealle 09.12.2014, 14:20
4. Wohl dem,...

... der es rechtzeitig realisiert: Nichts ist befriedigender, als der Intuition zu folgen und die Familie in den Mittelpunkt zu stellen. Keine Kinder? Kann sich zu später Reue auswachsen. Eltern abgeschoben? Das gibt böses Gewissen!

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wintergreen 09.12.2014, 15:15
5. Na ja,

scheint mir alles ein bisschen allzu inszeniert und weichgespült. Das Licht auch immer à la Vermeer - bloss war der ein Meister, und Frau Harper, wir mir scheint, eine nicht besonders kreative Nachahmerin, die ihre Kompositionen zudem noch mit einer etwas aufdringlichen moralischen Botschaft belädt. Bitte nicht!

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kalle62 09.12.2014, 15:26
6. O mei

Wie kann man so einen öden Middleclass-Kitsch ernsthaft als ambitionierte Fotografie verkaufen?! Eine Zumutung. Schlimm.

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Bruder Theodor 09.12.2014, 16:01
7. Siedler

Auf den Fotos klingen das Ur-Amerika, die Ur-USA, mit, und als sie im Entstehen waren. (Wer die Fotos hier so sehr verächtlich behandelt, hat sich auch schon über Western-Filme empört und Randale vorm elterlichen Fernsehapparat abgezogen, bis die harte väterliche Hand dazwischen ging, Papa aber nun mal Western gucken wollte.)

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