Forum: Kultur
Fotoserie aus der Mongolei: Wo Reiche noch so richtig protzen
Sven Zellner/Focus

Champagner für 18.000 Dollar, ein aus Korea eingeflogenes Abendessen, gekaufte Uni-Abschlüsse: Sven Zellner hat in der Mongolei die Protzerei der Neureichen fotografiert - und wie Obdachlose in der Kanalisation leben.

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lequick 28.02.2015, 17:39
1.

Danke für dieses Interview, über die Mongolei hört man sehr wenig. Ich habe vor zwei Jahren einen jungen Mongolen kennen gelernt dessen Mutter aus politischen Gründen aus Mongolei floh und auch in der EU aus genau diesen Gründen Asyl bekam. Der junge Mann hat mittlerweile eine Lehre und einen Job hier gefunden, aber wenn man mit ihm über die Mongolei spricht, merkt man wie viel in dem Land eigentlich schief läuft. Nur es interessiert irgendwie keinen. Traurig.

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lotharbongartz 28.02.2015, 17:50
2. Ist denn keinem

das Nazi-Hakenkreuz auf dem mongolischen Wagen in Bild 13 aufgefallen?

Danke für den Hinweis! Wir haben die Bildunterschrift angepasst. - sysop

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sober 28.02.2015, 18:29
3. Danke

Ein schöner Beitrag, der einen ungewöhnlichen Blick auf die Mongolei wirft. Ich war öfter in Asien, habe es aber noch nie in die Mongolei geschafft. Habe mich oft gefragt, wie das tägliche Leben in Ulan Bator aussieht, aber in Publikationen über das Land werden fast immer nur das Leben der Nomaden und das Thema Dschingis Khan behandelt. Ein Artikel über die moderne Mongolei, der ganz ohne Steppenromantik und Dschingis Khan auskommt ist da mal wirklich erfrischend! Und die Fotos sind auch sehr eindrücklich!

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spon-facebook-10000019621 28.02.2015, 18:36
4.

Zitat von lotharbongartz
das Nazi-Hakenkreuz auf dem mongolischen Wagen in Bild 13 aufgefallen? Danke für den Hinweis! Wir haben die Bildunterschrift angepasst. - sysop
Von Indien bis Mongolei ist die Swastika ein altes und viel verwendetes Glückssymbol. Sein kurzlebiger Mißbrauch im deutschen tausendjährigen Reich - etwas abgewandelt nämlich umgedreht - kann daran nichts ändern. Der "Schamane" in einem der vorherigen Bilder trägt eines auf dem Kopf. Auch bemerkt?

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sanctum 28.02.2015, 19:20
5.

Aber die Swastika auf Bild 13 in einem weißen Kreis mit roter Umrandung ist eindeutig nicht asiatischen Ursprungs. Das kam so nur hier vor.

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io_gbg 28.02.2015, 21:38
6.

"... Ein Bekannter hat mir erzählt, dass jemand das Abendessen mit dem Helikopter aus Korea einfliegen lässt. "

Und warum sollte das jemand glauben?

Die Strecke Ulan Bator - Seoul beträgt ca. 2000 km. Hin und zurück ca. 4000 km.

Kommerzielle Hubschrauber haben üblicherweise bedeutend geringere Reichweiten und bei den relativ geringen Reisegeschwindigkeiten wäre es jeweils eine zweitägige Tour.

Und ob die chinesische Flugsicherung bzw. der chinesische Staat so ein Überflugrecht für eine so bodennahe Maschine erteilt?

Wäre doch erstmal zu überprüfen.

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steppenfuchs 28.02.2015, 22:36
7. mongolei.com

Die Fotos sind gut, das Thema leider mit den gängigen Clinches aufgearbeitet, um es für die Leser als interessant zu machen. Die Realität ist in vielen Dingen nicht wirklich richtig dargestellt und die Eigenheiten der mongolischen Kultur werden sehr stark verzerrt wiedergeben. Der Autor war sicherlich nur für einen sehr engen begrenzten Zeitraum in der Mongolei gewesen und hatte keinen wirklichen Zugang zu den Zusammenhängen der mongolischen Kultur.

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stephan.giesinger 01.03.2015, 23:54
8. Kommunikation?

Wie hat Hr. Zellner mit den Menschen vor Ort kommuniziert? Auf chinesisch oder mongolisch oder nur englisch?

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dunnhaupt 01.03.2015, 02:02
9. Typisch deutsche Spitzfindigkeit

Hier ist doch mal ein wirklich interessanter und seltener Bericht über das Leben in der Mongolei, aber die pingeligen Kommentatoren diskutieren das Hakenkreuz.

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