Forum: Kultur
Frankfurter Buchmesse: Gottschalks kleine Zeitreise
Tim Wegner / DER SPIEGEL

Entertainer Thomas Gottschalk beeindrucken Instagram-Follower nicht. Auf der Frankfurter Buchmesse vergleicht er die Jugendzeit seiner Generation mit der heutigen - und Cathy Hummels mit einem Apfelbaum.

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toninotorino 19.10.2019, 17:16
10.

Bin auch auf Bäume geklettert. Was mich an Gottschalk immer genervt hat: Dieses realitivieren. Dieses sowohl als auch. Dieses Schwiegersohngehabe. Ich kann mir Gottschalk überhaupt nicht auf einem Baum vorstellen. Was, biiteschön ist denn beeindruckend daran, einen "Apfelbaum" erklettert zu haben? Hä? Das ist doch das gleiche als würde ich meinem Sohn mein altes Schaukelpferd zeigen: "Guck mal, Aloisius, d e n Mustang habe ich zurecht geritten!"

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sekundo 19.10.2019, 17:34
11. Dieses Verklären und

Idealisieren der guten alten Zeiten, die alt sind aber nicht gut,
ist ein Mittel für alte Säcke wie Gottschalk, Frieden mit dem
Fortschritt zu schließen. Ein Fortschritt, der so manchem
Oldie zu forsch voranschreitet. Herr Gottschalk, klettern
Sie von mir aus auf Büsche (für Bäume reichtˋs sicher nicht
mehr) holen Sie die Mundharmonika heraus und spielen
Sie La Paloma (die Unplugged-Version). So wird alles wieder gut!

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tak1972 19.10.2019, 17:51
12.

"Er sei eben aufgewachsen, als es zwei Sender gab und am Nachmittag nur das Testbild. Das hätte ihn auch berühmt gemacht, denn "eine Alternative zu mir gab es ja gar nicht", so Gottschalk."

Ganz genau so ist es. Jedoch scheint er diesen Umstand mit Talent zu verwechseln und das wird mit den Jahren nicht weniger peinlich. Gottschalk ist synonym mit "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort".

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sekundo 19.10.2019, 17:57
13. Gibt es eigentlich

irgendein Thema zu dem Gottschalk nicht seine neunmalklugen
Kommentare nicht abgibt?!? Eine professionelle Quasselstrippe
erklärt uns die Welt und das Publikum gerät in Verzückung.

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sekundo 19.10.2019, 18:24
14. Das ist

Zitat von tak1972
...denn "eine Alternative zu mir gab es ja gar nicht", so Gottschalk."
Ausdruck seiner pathologischen Selbstüberschätzung.
Im Grunde ist Gottschalk ein armer Teufel.

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bremergrundwasser 19.10.2019, 18:45
15. Was für...

...dämliche Kommentare weiter unten. Lasst den alten Mann doch sein wie er ist. Er hat so recht! Finger weg von dem „Sozialschrott“.
und das Smartphone in die Ecke schmeißen !
Rettet unsere Kinder!

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toninotorino 19.10.2019, 19:09
16. Genug Gebashe

Fair Play mit Gottschalk. So schlimm ist er nun auch wieder nicht. Mir war er immer n büschen zu "Middle of the Road". Seine Situationsbeschreibung der 70er ist so absurd auch wieder nicht. Ich denke, dass der "Quantensprung" ins Computerzeitalter, in der heutige Jugendliche aufwachsen, schon komplett anders ist.

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sekundo 19.10.2019, 19:33
17. Das klingt

Zitat von bremergrundwasser
...Finger weg von dem „Sozialschrott“. und das Smartphone in die Ecke schmeißen !
wie das Credo der ewig Gestrigen.

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carlitom 19.10.2019, 19:42
18.

Zitat von heinihuckeduster
wird nicht ganz klar und der Groschenroman-Held hieß übrigens Tom Prox... Jedenfalls war die Kindheit in den 50igern unbeschwerter als heute!
Eine unbeschwerte Kindheit in den Nachwehen des WK II? Unbeschwert? Aha. Vielen Kindern fehlten die Väter, viele andere Zurückgekehrte waren verwundet, verstümmelt und traumatisiert. Die Nazis kamen überall wieder an die Fleischtöpfe und bauten das neue Deutschland auf. Im Osten wurde gleich die nächste Diktatur eingerichtet. Deutschland stellte den Knackpunkt zweier erbittert verfeindeter Machtblöcke darf und war das ewige Pulverfass, das ständig drohte hochzugehen. Unbeschwert...

Ist das nun Nostalgie, Fantasie oder schon Demenz?

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carlitom 19.10.2019, 19:45
19.

Zitat von bremergrundwasser
...dämliche Kommentare weiter unten. Lasst den alten Mann doch sein wie er ist.
Aber er lässt uns doch auch nicht. Soll seinen Quatsch doch für sich behalten und sich damit im stillen Kämmerchen auseinandersetzen anstatt sich anderen aufzudrängen. Irgendwann muss auch mal Schluss sein mit dem Typen, der einfach nicht mit dem Alter klar kommt. Das ist jetzt sein persönliches Problem, soll er es nicht zu unserem machen und sich damit therapieren.

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